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Ursula Andress
Geboren am: 19.3.1936 in Ostermundigen, Bern, Schweiz

Schauspielerin - Filmographie:
2005 Die Vogelpredigt
1997 Cremaster 5
1996 Alles gelogen
1994 Prinzessin Fantaghirò IV
1993 Prinzessin Fantaghirò III
1989 Das Geheimnis von Pier Sechs
1989 Jack Clementi - Anruf genügt: Falsches Spiel
1988 Falcon Crest (TV-Serie)
1988 Klassentreffen (1988)
1986 Peter der Große (1986)
1985 Liberté, égalité, choucroute
1983 Ein Fall für Professor Chase
1982 10 Tage, die die Welt erschütterten
1981 Kampf der Titanen (1981)
1979 Das Geheimnis der eisernen Maske (1979)
1979 Wilde Betten - Lippenstift-Tigerinnen
1978 Die weiße Göttin der Kannibalen
1978 Doppelmord in Rom / Vom Blitz getroffen
1976 Safari Express (1976)
1976 Lollipops und heiße Höschen
1975 Wilde Betten 2
1975 Asphalt Katze
1975 Die Diamantenpuppe
1975 Africa Expreß - Ein Teufelskerl in Africa
1975 Scaramouche
1971 Rivalen unter roter Sonne
1970 Treffpunkt London Airport
1969 Der Stern des Südens (1969)
1968 Ladies, Ladies
1967 Casino Royale (1967)
1966 Der blaue Max
1965 Das zehnte Opfer (1965)
1965 Die tollen Abenteuer des Monsieur L.
1965 Was gibt's Neues, Pussy?
1965 Herrscherin der Wüste
1965 Hetzjagd in Ketten
1965 Einmal noch - bevor ich sterbe
1963 Vier für Texas
1963 Acapulco (1963)
1962 James Bond 007 jagt Dr. No
1955 Casanova - seine Liebe und Abenteuer
1955 La catena dell'odio
1954 Ein Amerikaner in Rom

Sonstiges:
2002 Bond girls are forever
2002 Best ever Bond
1984 Ein Colt für alle Fälle
1983 Love Boat


Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von Samtpfote

Also ich muss ehrlich sagen, hier auf dem Foto sieht sie ja noch gut aus. Doch wie sie heute aussieht find ich schlimm, einfach nur noch künstlich. Das ist auch eine Frau die nicht älter werden will und auch nicht so aussehen will oder darf.

📝 geschrieben von GM00524

«Es lohnt sich, gut auszusehen.»

Wie eine überirdische Erscheinung steigt Ursula Andress im allerersten James-Bond-Film aus karibischen Fluten. Die blonde Muschelsucherin Honey Ryder mit Schnorchel und Messer im Bikini-Gürtel aus «James Bond 007 jagt Dr. No» hat Massstäbe für alle weiteren Bond-Girls gesetzt. Dieses Bild aus ihrem 26. Lebensjahr prägt bis heute das Image der Schauspielerin, die am Sonntag 70 Jahre alt wird.
Der Auftritt von Bond-Girl Halle Berry im letzten Agentenfilm mit Pierce Brosnan, «Stirb an einem anderen Tag», ist eine Reverenz an Ursula Andress. 1967 hat die blonde Schweizerin auch in der britischen Agentenparodie «Casino Royale» mit David Niven als «Sir James Bond im Ruhestand» mitgewirkt. Der Titel gebende, 1953 erschienene erste James-Bond-Roman von Ian Fleming, wird gerade als erster Einsatz des neuen 007, Daniel Craig, verfilmt.

Aufgewachsen als eines von fünf Kindern eines Deutschen und einer Schweizerin, die eine Gärtnerei in Ostermundingen bei Bern betrieben, zog es Ursula früh in die grosse Welt. Als Jugendliche brannte sie mit einem Freund nach Italien durch, wurde zurückgeholt und durfte dann in Paris Kurse in Tanz, Zeichnen und Bildhauerei belegen. In Rom wurde sie als Maler- und Fotomodell für den Film engagiert und spielte als Starlet in drei italienischen Filmen, darunter «Casanova - seine Liebe und Abenteuer» (1954).

Marlon Brando brachte sie 1955 in Kontakt mit der Produktionsfirma Paramount. In Hollywood scheiterte ein erstes Filmangebot an ihrem Schweizer Akzent. Den hatte sie auch sechs Jahre später noch, so dass die Briten beim James-Bond-Film eine Ausnahme machten und sie synchronisierten. Zunächst aber machte sie in den USA Schlagzeilen als Begleiterin des aufkommenden Stars James Dean. Ihre Beziehung zerbrach kurz vor dessen Unfalltod am 30. September 1955. «Er machte mir einen Heiratsantrag», sagte sie 50 Jahre später.

1957 heiratete sie den Schauspieler und Regisseur John Derek. «Die Hochzeit war ganz unromantisch, ein Schock für mich!», erzählte sie vor einem Jahr in der ARD-Talkshow «Beckmann». «Wir waren in Las Vegas in einer kleinen Kapelle: Der Hochzeitswalzer kam vom Cassettenrekorder, unser Taxifahrer musste den Trauzeugen machen, und der Ring passte nicht auf meinen Finger. Und ich konnte nicht mal 'Ja' sagen, weil ich nur geweint habe.» 1966, nicht lange nach dem gemeinsamen Western «Hetzjagd in Ketten» (Nightmare In The Sun), folgte die Scheidung. John Derek blieb seinem Frauentyp treu; 1968 heiratete er Linda Evans und 1974 Bo Derek.

Einziger Sohn mit Harry Hamlin

Nach dem Erfolg als Bond-Girl wollte man die Andress weiter «undressed» (ausgezogen) sehen. Mit Dean Martin und Frank Sinatra spielte sie in «Vier für Texas», mit Elvis Presley in «Spass in Acapulco», mit Peter Sellers in «Was gibt's Neues, Pussy?» und anderen Komödien, zur Abwechslung auch mal in anspruchsvollen Produktionen wie im italienischen Science-Fiction-Film «Das zehnte Opfer» mit Marcello Mastroianni.

Mehr Schlagzeilen als ihre Rollen machten allerdings ihre Liaisons mit Ryan O'Neal, Warren Beatty, Dean Martin und dessen Sohn Ricci. Mit Jean-Paul Belmondo war sie nach eigenen Angaben sieben Jahre zusammen, und dann gab es noch Fabio Testi. Der 15 Jahre jüngere amerikanische Schauspieler Harry Hamlin, mit dem sie von 1978 bis 1982 zusammen war, wurde Vater ihres 1980 geborenen Sohnes Dimitri Alexandre. 1983 begann ihre Beziehung mit dem Italiener Lorenzo Rispoli.

In den 80er Jahren spielte sie verstärkt im Fernsehen, darunter in der deutschen Produktion «Peter der Grosse» (1985/1986) und die US-Serie «Falcon Crest» (1988). 1998 spielte sie als «Queen of Chain» die weibliche Hauptrolle in «Cremaster 5», dem letzten Teil eines Videozyklus' des New Yorker Künstlers Matthew Barney.

Heute lebt Ursula Andress auf einem italienischen Anwesen. «Ich habe ein riesengrosses Land, zehntausend Quadratmeter, und muss enorm viel arbeiten: Bäume pflanzen, Rasenmähen, Bewässern», sagte sie. Kurz vor ihrem 70. Geburtstag erzählte sie der Schweizer Zeitschrift «Tele», dass sie immer noch sehr stolz sei auf ihren Busen, den sie auch heute noch tief dekolletiert zur Schau trägt. «Da habe ich Glück gehabt. Bei der Geburt erhielt ich einen unerhört grossen Brustkasten. Ich bin viel geschwommen, da bleibt die Brust fest», erklärte sie. «Es lohnt sich, gut auszusehen. Damit macht man sich selbst viel Freude.»

(ap/wyse)

📝 geschrieben von GM00524

URSULA ANDRESS WIRD 70!

Das Bond-Girl aus Ostermundigen

In «Dr. No» setzte Andress die Messlatte für alle folgenden Bond-Girls (Foto: Keystone)


Sie war die allererste Gespielin von Agent 007 und gilt seither als das Bond-Girl schlechthin. Am Sonntag wird Ursula Andress 70 Jahre alt.

Als Muscheltaucherin entstieg sie im ersten James Bond-Film den Fluten des Meeres. Der Auftritt im weissen Bikini sollte wegweisend sein: In «Dr. No» setzte Andress die Messlatte für alle folgenden Bond-Girls.

«Da war einfach ganz viel Glück dabei. Ich habe nie versucht, etwas Spezielles zu sein», sagt die Schauspielerin im Gespräch mit der sda.

Neue Filmprojekte habe sie zurzeit nicht. Sie wolle jedoch künftig nur noch «künstlerisch interessante Angebote» annehmen, betont das Geburtstagskind.

Von Ostermundigen nach Hollywood

Ursula Andress wurde am 19. März 1936 in Ostermundigen geboren. Nach der Schule ging sie nach Paris und belegte Kurse in Malerei, Bildhauerei und Tanz. Danach arbeitete sie in Rom als Modell für Fotografen und Maler.

Als Schauspielerin debütierte sie 1955 in einer Nebenrolle in «Le avventure di Giacomo Casanova». Im gleichen Jahr nahm Paramount die 19-Jährige unter Vertrag und holte sie nach Hollywood.

Im ihr unbekannten Filmgeschäft wurde die junge Andress von Marlon Brando unterstützt: «Er war der einzige, den ich in Amerika kannte», sagt sie rückblickend. «Nur mit ihm konnte ich französisch reden.»

Knapp bekleidet

1962 kam mit der weiblichen Hauptrolle in «Dr. No» der Durchbruch. Der Auftritt an der Seite von Sean Connery als James Bond machte Andress über Nacht zum Filmstar.

Die Laien-Darstellerin tat sich jedoch weniger mit ihrer schauspielerischen Leistung als mit ihren knapp bekleideten Kurven hervor. «Den Leuten gefiel meine athletische Figur», sagt sie dazu heute. «Sie wünschten sich neue, andere Frauen.»

Und «die Andress» trat als selbstbewusste Verführerin auf: Anfang der 60-er Jahre, noch vor der sexuellen Revolution, war das eine Sensation. Die lasziven Filmauftritte der «kühlen Schönheit» sorgten denn auch für lautstarke Reaktionen in den Kinos.

Berühmte Liebhaber

Zum Starstatus trugen aber auch ihre Affären bei. James Dean, Ryan O’Neal, Dean Martin, Jean-Paul Belmondo sowie Warren Beatty zählen zu ihren Liebhabern. Die Ehe mit dem US-Schauspieler John Derek wurde 1966 nach neun Jahren geschieden.

In den 60- und 70-Jahren wirkte Andress in verschiedenen internationalen Produktionen mit. Sie spielte etwa in «Fun in Acapulco» an der Seite von Elvis Presley, in «What‘s New Pussycat» von und mit Woody Allen oder in der James Bond-Parodie «Casino Royale».

Allerdings sollte keiner ihrer späteren Filmauftritte nur annähernd soviel Beachtung erlangen wie ihr erster. Andress konnte spielen was sie wollte: In den Augen des Publikums blieb sie das «Bond Girl».

Mutter Gottes

Für Schlagzeilen sorgte die Schauspielerin erneut, als sie im Alter von 44 Jahren Mutter wurde. Vater des 1980 geborenen Dimitri ist der 15 Jahre jüngere US-Schauspieler Harry Hamlin. Andress hatte ihn bei den Dreharbeiten zu «Clash of the Titans» kennengelernt.

Ihren Sohn zog Andress laut eigenen Worten «in Rom und Amerika» auf. Heute lebt die 70-Jährige in Rom. Eben erst musste sie sich einer Schulteroperation unterziehen. Ansonsten sei sie bei guter Gesundheit, wie sie sagt.

Ihre bisher letzte Rolle spielte sie letztes Jahr in einem Schweizer Film. In «Die Vogelpredigt oder Das Schreien der Mönche» von Clemens Klopfenstein tritt das ehemalige Bond-Girl als Mutter Gottes auf.
(sda/nim)

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