Diskussionsforum: (Die letzten von insgesamt 5 Beiträgen)
Beitrag Nr.: 5 geschrieben von Gloria01 Robert Stadlober hat Falco-Rolle abgelehnt
"Ich bin zu jung"
Schauspieler Robert Stadlober ("Crazy", "Sommersturm") wird im Film nicht die Rolle des österreichischen Popsängers und Komponisten Falco übernehmen. Das teilte sein Agent in Berlin mit. Ein entsprechendes Angebot für einen Kinofilm hatte Stadlober der österreichische Regisseur Thomas Roth gemacht, mit dem Stadlober bereits den ORF-"Tatort" "Der Teufel vom Berg" (2005) gedreht hat. Falco war 1998 bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
"Das Angebot an mich als Schauspieler, Falco, einen der facettenreichsten Künstler Österreichs, zu spielen, war und ist eine große Ehre", betonte Stadlober. "Monatelang habe ich mit einer Entscheidung gerungen, ob und wie ich mich dieser besonderen Herausforderung stelle", sagte der Schauspieler.
"Der Grund, warum ich mich letztendlich dagegen entschieden habe, ist der, dass ich der Meinung bin, dass man als gerade 24-jähriger Mensch die Fülle eines 40-jährigen Lebens einfach emotional nicht fassen und wiedergeben kann."
Beitrag Nr.: 4 geschrieben von Ace Ist ne beschissene Wahl, denn Stadlober ist so ein Pseudopunk und überhaupt nicht mit Falco zu vergleichen
Beitrag Nr.: 3 geschrieben von Gloria01 Robert Stadlober spielt Falco
Constantin Film und die wiener Produktionsfirma MR-Film wollen das Leben des österreichischen Musikers Falco ins Kino bringen. Thomas Roth ("Kaliber Deluxe") wird nach einem eigenen Drehbuch Regie führen, die Hauptrolle wird Robert Stadlober ("Verschwende Deine Jugend") übernehmen. Stadlober scheint aus mindestens zwei Gründen eine gute Wahl für diese Rolle zu sein: Auch er stammt aus Österreich – er wurde in Graz geboren – außerdem spielt er nicht nur in Filmen seine Rollen sondern auch in einer Band (Gary) die Gitarre und singt dazu. Wann die Dreharbeiten zu "Falco - Verdammt wir leben noch" beginnen werden, ist bisher noch nicht bekannt.
Beitrag Nr.: 2 geschrieben von GM00129 Das wahre Leben des jungen Stadlober könnte durchaus Vorliebe für seine Filme sein: Genauso wenig reibungslos wie es für seine Filmfiguren im (Schul)-Alltag läuft, ergeht es dem Teenager selbst: Mit den Lehrern steht der punkige Klassenclown, der die Waldorf-Schule besucht, aufs Kriegsfuß. In der Angst, "dass die Filmerei Robert die Seele rauben könnte" wird er mehr oder weniger von der Schule geschmissen. Seine Schulkarriere endet ohne Abschluss mit 16, dafür beginnt eine erfolgversprechende Filmkarriere.
Auf Anregung seiner Mutter sammelt Robert Stadlober, der am 3. August 1982 im österreichischen Friesach geboren wird, erste Erfahrungen als Synchronsprecher. Mit 15 Jahren ist er mit einer Nebenrolle in der Serie Der letzte Zeuge" das erste Mal im Fernsehen zu sehen. Es folgen Gastrollen in zahlreichen Krimis sowie in der Komödie "Kai Rabe gegen die Vatikankiller". Seinen ersten großen Erfolg feiert der Jung-Schauspieler als Rolling-Stone-Fanatiker Wuschel in Leander Haußmanns Kinodebüt "Sonnenallee".
Mit "Crazy" gelingt ihm schließlich der Durchbruch. In der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Benjamin Lebert hat Stadlober in der Rolle des behinderten Teenagers Benni mit den ersten Hormonstürmen zu kämpfen. Seine überzeugende Darstellung des pubertierenden Internatschülers bringt ihm bei Kritikern allerhand Loorbeeren und erste Filmpreise ein.
An der Seite von Jana Pallaske ist der 19-Jährige in Vanessa Jopps Sozial-Drama "engel + joe" (Kinostart: 25. Oktober 2001) auf der Leinwand zu sehen. "Der Film zeigt 'Hey, you can do it!' Nämlich kompromisslos und leidenschaftlich leben. Eltern können hier von ihren Kindern lernen. Kinder sind nicht die Deppen, für die ihre Eltern sie halten", kommentiert Stadlober sein jüngsten Film. In dem Kurzfilm "Klaustrophobie" spielt er einen jungen Schauspieler namens Klaus, für den die Biographie der Schauspiel-Legende Klaus Kinski Pate gestanden hat.
Aktuell: In "Verschwende Deine Jugend" (Kinostart: 3. Juli 2003) von Benjamin Quabeck ist Robert Stadlober als Vince zu sehen, ein Mitglied der fiktiven NDW-Band "Apollo Schwabing".
Neben der Schauspielerei gehört seine Leidenschaft der Musik. Mit seiner Band Gary hat er in Chicago sein erstes Album eingespielt. Die Bandproben werden in Zukunft jedoch etwas seltener stattfinden: Im September 2001 gab der Vollblut-Berliner seinen Umzug ins sonnige Barcelona bekannt.
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