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Five Easy Pieces - Ein Mann sucht sich selbst (1970)

Five Easy Pieces - Ein Mann sucht sich selbst (1970)
Bewertung:
Humor: 20%20%
Action: 10%10%
Spannung: 30%30%
Erotik: 40%40%
Anspruch: 60%60%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

Film bewerten
OT: Five Easy Pieces (1970)
Drama
USA 1970
Regie: Bob Rafelson
Buch: Carole Eastman, Bob Rafelson
Musik: Hank Cochran, W. Kilgore, Billy Sherrill, S. Williams, Tammy Wynette, Johann Sebastian Bach, Bobby Braddock, Frédéric Chopin, Wolfgang Amadeus Mozart, Curly Putnam
Produzent: Bob Rafelson, Richard Wechseler
Darsteller: Jack Nicholson, Karen Black, Billy Green Bush, Fannie Flagg, Sally Struthers, Marlena MacGuire, Richard Stahl, Lois Smith, Helena Kallianiotes


Kurzinhalt:
Robert Dupea, ein hochbegabter klassischer Pianist aus einer reichen Intellektuellenfamilie, hat es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, sich von Job zu Job und von Frau zu Frau treiben zu lassen. Derzeit arbeitet er auf einem Ölfeld und verbringt den Großteil seiner Freizeit damit, sich um den Verstand zu trinken, Poker zu spielen und seiner verführerischen, wenn auch nicht besonders hellen Freundin Rayette gegenüber sämtliche Verpflichtungen aus dem Wege zu gehen. Als er jedoch an das Totenbett seines Vaters gerufen wird, kehrt Dupea mit Rayette in sein Elternhaus zurück, wo er eine kultivierte Frau kennen und lieben lernt. Zwischen zwei Welten gefangen, muß Dupea sich plötzlich mit Fragen auseinandersetzen, die sein Leben für immer verändern. Auf den ersten Blick täuschend einfach, zählt EIN MANN SUCHT SICH SELBST zu vielschichtigsten und interessantesten Filmen seiner Zeit und wurde 1970 in der Kategorie Bester Film für den Oscar nominiert, während Karen Black für ihre herausragende Leistung mit dem New York Film Critics Award für die beste Nebenrolle ausgezeichnet wurde.

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Sinnsuche
Wie man diesen Film in fünf ‘leichte‘ Teilstücke unterteilen kann, erschließt sich mir nicht. Da ist der deutsche Untertitel schon hilfreicher, denn Robert (Jack Nicholson) macht sich auf, um sich selbst zu finden. Ein Neuanfang also. Da ist zunächst seine Freundin Rayette (Karn Black gibt das blonde Dummchen grandios) wie ein Mühlstein. Aber er driftet gefühlsmäßig nach Hause, wo er mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Hier ist sein Vater im Rollstuhl und seine Geschwister, die alle – wie er – als Instrumentalisten (Klavier, Geige) unterwegs sind / waren. Seine Freundin Rayette quatscht sich um Kopf und Kragen und vergrößert so die Distanz zu Robert noch. Die Freundin seines Bruder Catherine (Susan Anspach) weist ihn ab, macht ihm aber trotz eines gemeinsamen Saftaustausches klar, dass er ein Mann ohne Liebe ist. Eine leicht ironisierte Diskussion unter Möchte-Gern-Intellektuellen und ein Gespräch mit dem stummen Vater (ein Monolog) geben Robert den entscheidenden Impuls. Hierher gehört er nicht und seine Freundin nervt. Sein Leben liegt vor ihm, wie die Straße. Und so findet Regisseur Rafelson ohne viele Worte eine geniale Lösung als Ende.
Der junge Jack Nicholson zeigt hier bereits 1970, welche Wandlungsfähigkeit in ihm steckt: ein intelligentes, sensibles Raubein. Stimmungsmäßig bringen es die Songs von Tammy Wynette voll.

📝 geschrieben von GM00131

Kenne den Film noch nicht, bin nur grad aufmerksam geworden, weil die aktuelle Folge bei Remington Steele so heißt...

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