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Birdy (1984)

Birdy (1984)
Bewertung:
Humor: 5%5%
Action: 15%15%
Spannung: 75%75%
Erotik: 5%5%
Anspruch: 80%80%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

Film bewerten
OT: Birdy (1984)
Kriegsdrama
USA 1984
Regie: Alan Parker
Buch: Jack Behr, William Wharton, Sandy Kroopf
Musik: Peter Gabriel
Produzent: Ned Kopp, David Manson, Alan Marshall
Darsteller: Matthew Modine, Nicolas Cage, John Harkins, Sandy Baron, Karen Young, Bruno Kirby, Nancy Fish, George Buck, Dolores Sage


Kurzinhalt:
Zwei Freunde kehren mit unterschiedlichen Arten von Wunden aus dem Vietnamkrieg zurück. Al (Nicolas Cage) hat schlimme Verletzungen u.a. im Gesicht erlitten, während Birdy (Matthew Modine), der immer schon eine Obsession für Vögel hatte, sich nun selbst für einen Vogel hält. Als man Al bittet, Birdy aus seinem Trauma herauszuhelfen, wird dies für ihn eine eigene Katharsis. Doch ob er seinen Freund aus seiner Traumwelt herausholen kann, ist fraglich...

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Vogelmensch
Diesmal hat der äußerst vielseitige Regisseur Alan Parker eine Psychostudie einer Jugendfreundschaft gemacht und sich damit einer Generation angenommen, die vom Vietnam Krieg geprägt worden ist.
Al (Nicolas Cage) und Birdy (Matthew Modine) kennen sich noch aus der Schulzeit. Birdy macht seinem Spitznamen alle Ehre. Er liebt Tauben und Kanarienvögel, baut Flugmaschinen und hat mit Mädchen nichts am Hut. Selbst als sich sein Girl nach der High-School Fete im Auto oben freimacht, kann er mit den weiblichen Kostbarkeiten nichts anfangen, die ihm da geboten werden. Ganz im Gegensatz zu seinem Freund Al.
Erzählt wird auf drei Ebenen: zwei sind Retros handeln von Elternhaus und Schulzeit, eine spielt in der Jetztzeit. Hier befinden wir uns in der Psychiatrie. Birdy ist vom Krieg traumatisiert. Er hockt reglos in einer Ecke und schaut quer an die Decke.
Die Schulmedizin ist ratlos, kann ihn nicht erreichen. Das gelingt seinem Kumpel Al. Der konfrontiert ihn mit Gegenständen aus der gemeinsamen Schulzeit, füttert ihn und drückt ihn ganz fest an sich. Und er hat Kritisches anzumerken ‘In jedem anderen Krieg wären wir Helden gewesen‘. Und das trifft genau den Punkt. Noch nie hatte Amerika einen Krieg verloren. Den hier schon. Und Verlierer sind doch keine Helden. An Als Brust weint er sich wieder in die Realität.
Als Schluss hält Parker noch ein überraschendes Ende parat. Klar, dass beide sich den Weg aufs Dach frei kämpfen und klar, dass Birdy fliegen möchte. Er springt auch.
. Al :‘Nein! Birdy!‘…Letztes Wort hat Birdy ‚‘Was ist?‘ So endet der Film weder in Lourdes noch auf dem Friedhof. Und darauf kam es Parker wohl an: die Deformation die schon vorher angelegt war, kristallisiert sich nach dem Trauma nur deutlicher heraus.
Eindrucksvoll.

📝 geschrieben von Gloria01

Toller Film. Die interessante Story, die großartigen Schauspieler (Matthew Modine ist meine persönliche Neuentdeckung!) und eine hervorragende Kamera sind zusammen wirklich ein Genuss. Sehr empfehlenswert! Anschauen!

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