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Die Akte Odessa

Die Akte Odessa
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OT: The O.D.E.S.S.A. File
(Der Fall Odessa)
Politthriller
Deutschland/Großbritannien 1974
Regie: Ronald Neame
Buch: Kenneth Ross, George Markstein, Frederick Forsyth (Roman)
Musik: Andrew Lloyd Webber
Produzent: John Woolf
Darsteller: Jon Voight, Maximilian Schell, Maria Schell, Mary Tamm, Derek Jacobi, Peter Jeffrey, Klaus Löwitsch, Towje Kleiner


Kurzinhalt:
Peter Miller ist ein unbequemer Journalist. Im Auftrag des israelischen Geheimdienstes will er eine weitverzweigte Organisation zerstören, die nach dem Krieg ehemaligen SS-Leuten zur Flucht nach Südamerika verhalf - und auch wieder zurück: bis in Spitzenpositionen der Wirtschaft! Der Deckname: Odessa. Miller gelingt es, dem berüchtigten SS-Industriellen Roschmann das Handwerk zu legen... wird er es auch schaffen, die Organisation Odessa zu zerschlagen?

Die Akte Odessa (DVD)
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TV-Tipp Die Akte Odessa
• Fr. 11.05.2018 um 13:45 Uhr auf arte

• Fr. 04.05.2018 um 00:15 Uhr auf arte




Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)
📝 geschrieben von 8martin

Organisation der ehemaligen SS Angehörigen
Vom Inhalt her ist es ein wichtiger Film von der Spannung her ist es einfach gut gemachte Unterhaltung, auch wenn manches heute etwas hölzern wirkt.
In diesem Klassiker geht es um die Frage, wie konnten nach der Entstehung der BRD viele Nazis wieder in Amt und Würden kommen? Man ließ die Vergangenheit bewusst ruhen und genoss das ‘Deutsche Wirtschaftswunder‘.
Ronald Neame hat sich für die exakte Faktizität der Romanverfilmung Unterstützung von Simon Wiesenthal, dem erfolgreichsten Nazi-Jäger, geholt und ihn sogar in die Handlung mit eingebunden. Kleine lokale Ungenauigkeiten oder nicht zeitgemäße Requisiten tun nichts zur Sache. Die Liste der deutschen Schauspieler liest sich wie das Who-Is-Who der 70er Jahre (z.B. Klaus Löwitsch als Killer, Hannes Messemer und Günter Strack als Edelnazis u.v.a.). Für sie sind die Rollen der bösen Nazis reserviert.
Neben Schwester Maria als tränenreiche Mutter in einer kleinen Rolle steht Maximilian Schell als ehemalige SS Kommandant Roschmann, der Schlächter von Riga, im Mittelpunkt der Recherchen von Journalist Peter Miller (Jon Voight). Warum er den mit neuer Identität Versehenen sucht und findet, wird erst am Ende enthüllt. Im finalen Showdown versucht Roschmann das Verdienst der Nazis am deutschen Wiederaufbau zu betonen. (Eine weit verbreitete Meinung!)
Am Ende macht der Film einen Sprung nach Yad Vashem, der an den Schluss von Schindlers Liste erinnert. Solider Polit-Krimi über die Aufarbeitung der Nazi Verbrechen.

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