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Die phantastische Reise (1966)

Die phantastische Reise (1966)
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Gesamtbewertung:
Sehenswert!
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OT: Fantastic Voyage (1966)
(Die fantastische Reise)
Sci-Fi-Abenteuer
USA 1966
Regie: Richard Fleischer
Buch: Harry Kleiner, David Duncan, Jerome Bixby, Otto Klement
Musik: Leonard Rosenman
Produzent: Saul David
Darsteller: Stephen Boyd, Raquel Welch, Edmond O'Brien, Donald Pleasence, Arthur O'Connell, William Redfield, Arthur Kennedy, Jean Del Val, Barry Coe, Ken Scott, Shelby Grant, James Brolin


Kurzinhalt:
Ein U-Boot samt Besatzung wird auf Mikrobengröße geschrumpft und in die Blutbahn eines Wissenschaftlers injiziert, um dort ein Blutgerinnsel zu beseitigen. Für die Crew beginnt ein phantastisches Abenteuer und ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit, denn in genau 60 Minuten müssen sie ihre Mission erfüllt haben. Doch ein Saboteur und die unerbittlichen Naturgewalten des Organismus erweisen sich als tötliche Feinde ...

Die phantastische Reise (DVD)
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Studio: Twentieth Century Fox Home Entertainment
Sprache: Deutsch, Spanisch, Englisch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Spanisch
Audio: 2.0 Surround, 2.0 Mono
Bildformat: 16:9, 2.35:1
Laufzeit: Ca. 96 Minuten
FSK: Ab 12 Jahren
Ländercode: 2
Extras:
 • Original Kinotailer

Erscheinungstermin: 3. September 2007




📃 Filmkritiken der User 📃

📝 Filmkritik geschrieben von 8martin

Laser OP mit U-Boot

In den 60er Jahren stimmte der Titel in zweifacher Hinsicht: es war eine heftige Science Fiction Story, (also nur in der Fantasie möglich, dass ein U-Boot samt Besatzung auf Mikrobengröße geschrumpft, in die Blutbahn eines gewissen Dr. Benes injiziert wird, um dann vor Ort ein Blutgerinnsel in dessen Gehirn mittels einer Laserkanone zu entfernen). Zum Zweiten ist es eine wunderschöne Reise im Innern eines Menschen. Das Herz muss kurz angehalten werden, sonst wäre die Crew samt Proband erledigt gewesen. Bei der Durchfahrt durch die Lunge gibt es einen Riesensturm. Die Crew passiert Kabillarsysteme sowie Lymphknoten und muss sich mit Antikörpern auseinandersetzen. Und doch ist es Regisseur Richard Fleischer gelungen, kein Seminar für Anatomie daraus zu machen.
Weil wir mitten im Kalten Krieg sind, ist Dr. Benes ein Überläufer aus dem Osten, dem diese lebensrettende OP zuteilwird. Zwecks Erhöhung der Spannung ist ein Saboteur in der Mannschaft, der das Unternehmen gefährden will. Hier ist Donald Pleasence, der geheimnisvolle Psychopath vom Dienst die Bestbesetzung. Gegen ihn setzen sich der Agent Grant (Stephen Boyd) und die Assistentin Cora (Raquel Welsh) durch. Sie ist das Sexsymbol der 60er Jahre und hatte hier ihren Durchbruch.
Wie die Crew das ‘rettende Ufer‘ erreicht, indem sie durch den Sehnerv schwimmt und am Ende alle munter in einer Träne plantschen ist gut gemacht. Die Illusion wurde überhaupt erst aufgebaut, indem Außen- und Innenansicht ständig wechselten: mal agieren die Wissenschaftler im U-Boot, dann gleitet es winzig klein durch Arterien bzw. die Crew ist in voller Tauchermontur im Außendienst.
Nur eine Frage bleibt: was passiert mit dem zurückgelassenen U-Boot, das ‘Proteus‘ heißt. Bei den alten Griechen konnte Proteus seine Gestalt verändern. Wie gesagt, nach 60 Minuten sollte sich alles wieder vergrößern…? Wenn man sich Mühe gibt, kann man der Illusion durchaus folgen.

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