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Krass (2006)

Krass (2006)
Bewertung:
Humor: 30%30%
Action: 30%30%
Spannung: 40%40%
Erotik: 10%10%
Anspruch: 60%60%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

Film bewerten
OT: Running with Scissors (2006)
Schwarze Komödie
USA 2006
Regie: Ryan Murphy
Buch: Ryan Murphy, Augusten Burroughs (Buch)
Musik: James S. Levine
Produzent: Dede Gardner, Brad Grey, Matt Kennedy, Ryan Murphy, Brad Pitt
Darsteller: Annette Bening, Brian Cox, Joseph Fiennes, Evan Rachel Wood, Alec Baldwin, Joseph Cross, Jill Clayburgh, Gwyneth Paltrow, Gabrielle Union, Patrick Wilson, Kristin Chenoweth, Dagmara Dominczyk, Colleen Camp

Kinostart: 18.01.2007
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Kurzinhalt:
1971: Der sechsjährige Reinlichkeitsfanatiker und scharfe Beobachter Augusten (JOSEPH CROSS) ist den Eheproblemen seiner Eltern wehrlos ausgeliefert. Auf der einen Seite steht seine Mutter Deirdre (ANNETTE BENING), eine unveröffentlichte Poetin, instabil und der Wahnvorstellung verfallen, eines Tages sehr berühmt zu sein; auf der anderen Seite sein Vater Norman (ALEC BALDWIN), ein alkoholkranker Mathematik-Professor, der es schon vor langer Zeit aufgegeben hat, das Rätsel um die Probleme seiner Frau oder das frühreife Verhalten seines Sohnes zu lösen.

Als die Ehe der Burroughs in die Brüche geht, entschließt sich Deirdre zu einer Therapie bei dem exzentrischen Dr. Finch (BRIAN COX), einem höchst unkonventionellen Psychiater und Eheberater. Als Dr. Finch darin scheitert, die Ehe der Burroughs zu retten, nimmt Augustens Leben eine noch absurdere Wendung. Während Deirdre in ein Motel zieht, um ihre Valium-Therapie fortzusetzen, wird Augusten zu den Finches geschickt – in eine Art „Brady-Bunch-auf-Drogen-Welt”, in der Hundefutter gegessen wird, Beruhigungsmittel wie Süßigkeiten konsumiert werden und große Prophezeiungen aus dem Badezimmer kommen.

Zur Finch-Familie gehören des Weiteren: die neurotische Mrs. Finch (JILL CLAYBURGH), die bibeltreue Tochter Hope (GWYNETH PALTROW), ihre jüngere Schwester Natalie (EVAN RACHEL WOOD) – die Disko-Rebellin –, und Neil Bookman (JOSEPH FIENNES), Finchs verstörter, 35jähriger Adoptivsohn, der in einem Schuppen hinter dem Haus lebt. Als Augusten ungewollt Teil der Familie wird, steigt er in eine Art surreale Kindheits-Hölle hinab. Aber trotz aller Horror-Momente findet er auch Zuversicht, Spaß am Verrücktsein und sogar Liebe unter den Trümmern und verliert nie sich selbst oder seine Widerstandsfähigkeit.

Krass (2006) - DVD
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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von Lirielle

Also wenn das eine Komödie ist, dann ist sie wirklich sehr schwarz, sehr sehr schwarz! In Anbetracht der Tatsache, dass es eine autobiographische Verfilmung ist, passt der Titel "krass" noch mehr.

Es handelt sich um eine Mischung aus Wahnsinn, Tragik und Liebe. Augusten findet sich in einer Welt wieder, die völlig zerbricht. Angefangen bei dem Kind, dass seine Mutter bewundert, wird er zu einem Jugendlichen, dessen Welt völlig zerbricht.
Der Film zeigt die verschiedenen Fassetten der einzelnen Charaktere. Besonders gut finde ich, dass eben nicht nur die Hauptfigur näher betrachtet werden, sondern die ganze Familie Finch immer wieder "analysiert" wird.
Positiv sein ebenso die passende Filmmusik erwähnt. Sie ist es auch, die manche Szenen sehr skurril wirken lässt.
Gut waren außerdem Gwyneth Paltrow und Joseph Finnes. Beide haben Rollen gespielt, die sie in einer solchen Form noch nicht inne hatten. Es ist ihnen gelungen, die unterschiedlichen Chraktere "realistisch" (wenn man das bei solchen Rollen sagen kann) darzustellen.

📝 geschrieben von Stubentiger

hört sich sehr heftig an.

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