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Der Pianist (2002)

Der Pianist (2002)
Bewertung:
70. Platz in der Top 100 Film-Liste (Platz 70)
Humor: 6%6%
Action: 33%33%
Spannung: 62%62%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 86%86%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

OT: The Pianist (2002)
Drama
Frankreich/Deutschland/Polen 2002
Regie: Roman Polanski
Buch: Ronald Harwood, Wladyslaw Szpilman
Musik: Wojciech Kilar, Frédéric Chopin, Ludwig van Beethoven
Produzent: Roman Polanski, Robert Benmussa
Darsteller: Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay, Maureen Lipman, Ed Stoppard, Julia Rayner, Jessica Kate Meyer, Emilia Fox, Ruth Platt, Joachim Paul Assböck, Axel Prahl


Kurzinhalt:
Pianist Wladyslaw Szpilman ist vor allem durch seine Chopin-Interpretationen berühmt geworden. Er arbeitet als Musiker beim Warschauer Rundfunk und lebt mit seiner Familie in wohlhabenden Verhältnissen, bis Hitler Polen 1939 den Krieg erklärt. Schon kurze Zeit später, nach der Kapitulation Polens, bekommen die Szpilmans - wie andere Mitglieder der jüdischen Bevölkerung - schmerzhaft den Judenhass der Nazis zu spüren. Demütigungen, Schläge und Exekutionen auf offener Straße sind an der Tagesordnung. Das Vermögen der Szpilmans wird konfisziert, zusammen mit den anderen polnischen Juden sperren die Deutschen sie ins Warschauer Ghetto. Wladyslaw weigert sich, eine Position als von den Nazis eingesetzter Aufseher innerhalb des Ghettos einzunehmen, lieber verdient er als Klavierspieler in einem heruntergekommenen Café etwas zum Lebensunterhalt der Familie dazu. Doch 1942 werden seine Eltern und Geschwister ins Konzentrationslager gebracht. Ihn selbst rettet ein polnischer Kollaborateur vor der Deportation.

Nun beginnt sein einsamer Kampf ums Überleben: er schuftet in einem Bautrupp, schmuggelt Waffen für die Untergrundbewegung, flieht aus dem Ghetto, bevor der jüdische Aufstand von den Nazis blutig niedergeschlagen wird. Endlich findet er Unterschlupf in einer alten Villa. Doch ausgerechnet die ist von deutschen Offizieren zu einem militärischen Hauptquartier umfunktioniert worden. So wird der misshandelte und halbverhungerte Szpilman eines Tages von einem der deutschen Offiziere auf dem Dachboden entdeckt. Doch statt ihn zu foltern oder zu töten, fordert er ihn auf, Klavier zu spielen...

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📝 Rezension geschrieben von the_scarface

Ein ungemein starker und bildgewaltiger Film, der sowohl inszenatorisch als auch darstellerisch auf ganzer Linie überzeugen kann. Wohl auch Polanskis persönlichster Film.

📝 Rezension geschrieben von 8martin

Einfach überleben

Regisseur Roman Polanski hat einen Teil seiner eigenen Kindheit verarbeitet, indem er die Autobiographie von Wladyslaw Szpilman verfilmte und seiner Heimatstadt ein Denkmal gesetzt, wie man im von der Wehrmacht besetzten Warschau überleben konnte. Ein Einzelschicksal zwar, aber stellvertretend und symbolträchtig für viele andere. Außerdem zeigt er, dass nicht alle Deutschen schlecht waren. Die Szenen brutaler Grausamkeit reichen in der Darstellung von Willkür an Schindlers Liste heran und sind auch teilweise mit deutschen Schauspielern besetzt. Wenn man in das Gesicht von Adrien Brody schaut, sieht man das ganze Elend eines unterdrückten Volkes. Obwohl es schon so viele Filme über diese Zeit gibt, und dieser entstand erst 2002, ist er keineswegs überflüssig. Und dass er ohne Lovestory auskommt, verleiht ihm noch zusätzliche Qualität.

📝 Rezension geschrieben von GM00156

Zum Großteil mag ich Filme, die im 2.Weltkrieg oder überhaupt in Kriegen spielen nicht.
Hier handelt es sich aber um die Verfilmung einer wahren Geschichte, welche Roman Polanski sehr gut gelungen ist.
Adrien Brody ist die perfekte Besetzung für die Hauptrolle. Sowohl körperlich als auch von seiner AUsdrucksweise (Mimik, Gestik) brachte er alle Voraussetzungen mit.
Der Oscar war absolut berechtigt.

Der Film ist wirklich traurig und zeigt das Leben der Juden damals, wie ich es in der Schule und auch von meiner Oma erzählt bekommen habe.
Ich denke, Polanski hat sich sehr an wahren Ereignissen orientiert und es ist schon zu sehen, dass es mal einen Film gibt, in welchem wenigstens ein Deutscher kein Böser ist.

📝 Rezension geschrieben von dcorleone

ich hab ihn mir gerade mit meiner familie angeguckt und bin noch immer sehr bewegt von dem film. ich glaub da brauch ich erst mal noch ein bißchen zeit, um zu verarbeiten, was ich da alles gesehen hab.
der film ist wirklich sehr gut gemacht, sehr realistisch und daher auch sehr beklemmend und bewegend.
ich fand es erschreckend zu sehen, zu wieviel wahlloser brutalität und grausamkeit menschen fähig sein können, auch wenn man natürlich über das dritte reich und den holocaust bescheid weiß, ist es immer noch was anderes, so etwas zu sehen, und wenn es hier auch nur gespielt war, hat man ja die realität immer im hinterkopf.

adrien brody und auch die anderen darsteller haben sehr gut gespielt, und die filmmusik fand ich auch sehr passend, und auch passend eingesetzt.


❗ Spoilerwarnung ❗
wie adrien sich relativ am ende des films ans klavier gesetzt hat und das erste mal seit vier jahren wieder spielen konnte, fand ich schon bewegend. man sah im richtig an, wie er sich jetzt sozusagen alles von der seele spielt, was er in den letzten jahren erlebt hat


📝 Rezension geschrieben von GM00125

Ist ein sehr bewegender Film wie auch schon Schindlers Liste, dennoch finde ich, dass es ok ist, dass er ab 12 frei gegeben ist. Wenn man sich auf der anderen Seite mal anschaut, was alles für ein Mist schon ab 12 freigeben ist, wo sich auch keiner beschwert. Soll nicht heißen, dass Du Dich beschwert hast, wollte nur drauf hinweisen.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Wirklich empfehlenswerter Film. Dass alles sehr realistisch und ohne Pathos rüberkommt gefällt mir, wie hier schon gesagt wurde, auch sehr gut.

📝 Rezension geschrieben von GM00137

Ein erschütternder Film über das 3. Reich, auch wenn er nicht an "Schindlers List" rankommt.
Adrien Brody hat den Oscar zu Recht bekommen, das war echtes Method-Acting (Er hat eine Menge Gewicht verloren, um gegen Ende des Films den halb verhungerten Pianisten darzustellen)...und auch sonst überzeugt er für mich auf ganzer Linie.

Roman Polanski ist hier ein Meisterwerk gelungen.
Nur zu empfehlen!

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

ein sehr bewegender Film der sehr stark zum Nachdenken anregt
und Brody spielt meiner Meinung nach einmalig gut seine Blicke lassen einen erstarren

📝 Rezension geschrieben von Zebra

Ich hab mir den Film am Tag der Deutschen Einheit angeguckt und war absolut begeistert. Dass ich den Film "toll" fand wäre wohl nicht sehr passend, er war vor allem eins: Aufwühlend und beklemmend. Die Szenen, in denen man sah wie kaltblütige Nazis jüdische Arbeiter und andere Leute wahllos erschossen, gingen mir wirklich sehr nahe. Wenn es soetwas in einem Abenteuer-, Science-Fiction- oder sonstigem Film gegeben hätte (fiktiv also), wäre mir das relativ "egal" gewesen, aber die Tatsache, dass soetwas Schlimmes tatsächlich passiert ist und das vor nur 60 Jahren und sogar im eigenen Land, ließ es völlig anders wirken. Diese Szenen kamen mir umso erschreckender und realistischer vor und demonstrierten die unglaubliche Grausamkeit der Nazis.
Was mir an dem Film auch sehr gut gefiel, ist dass er ohne jeden Pathos auskam und gnadenlos realistisch war. Und Adrien Brody hat den Oscar ohne Frage verdient!

Schon lange nicht mehr hat ein Film bei mir solche Gefühle ausgelöst; auch danach musste ich noch lange an einzelne Szenen denken. Allerdings finde ich, dass die FSK ab 12 zu niedrig ist, man sah schließlich wie Menschen aus geringster Entfernung erschossen wurden oder auch verkohlte Leichen. Ich aber fand nicht nur die Bilder der getöteten Menschen schlimm, sondern vor allem wie grausam die Nazis dargestellt wurden.

📝 Rezension geschrieben von gahbala

Der Pianist ist ein großartiger Film! Adrien Brody spielt fantastisch.
Mir gefällt das es kein solcher Tränendrüsendrücker ist wie die meisten Filme dieser Art. Er erzählt auch eine andere Geschichte wie der Rest dieser Film, nämlich wie der Pianist durch viele Zufälle, einer Menge Glück und viel Mut dem Ghetto entkommen kann und sich mehrere Jahre in Warschau zu verstecken. Am Ende trifft er einen deutschen Offizier (Thomas Kretschmann, bekannt aus Stalingrad. Kretschmann war mit meinem Vater in einer Klasse aber sie konnten sich nicht leiden ) der großen Einfluss auf sein Leben nehmen soll.
Toll wird auch gezeigt wie wichtig die Musik für den Pianisten ist.
Wenn man nicht wüsste das es eine wahre Geschiche ist (der echte Pianist, Wladyszlaw Szpilman hat es so erlebt, größtenteils jedenfalls. Es gibt einige Episoden im Warschauer Ghetto wie sie Regiesseure Polanski erlebt hat) wäre das ganze an manchen Stellen etwas unglaubwürdig.

Klasse Film, DVD ist absolut lohnenswert!

📝 Rezension geschrieben von sven

Ich habe mir vor kurzem Roman Polanski's "The Pianist" angeschaut. Ein Film über die Juden im Warschauer Ghetto. Insbesondere geht es um einen jüdischen Pianisten. Ehrlich gesagt wollte ich den Film am Anfang schon abstellen, weil ich mir dachte, von dieser Art von Film hätte ich schon genug gesehen. Als ich ihn dann laufen lies, habe ich es nicht bereut. Der Film bringt die Brutalität vom 3. Reich einfach wahnsinnig realistisch rüber.
Der Film ist meiner Meinung nach wirklich sehenswert, auch wenn man an sich nicht so ein Fan von solchen NS-Filmen ist. Allerdings sollte man bei dem Film geduld mitbringen. Es ist einfach kein Aktionfilm, bei dem jede Sekunde etwas spannendes passiert.

Sven

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💬 "Szpilman, guter Name für einen Pianisten."


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