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Mama macht's möglich

Mama macht's möglich
Bewertung:
Humor: 50%50%
Action: 40%40%
Spannung: 30%30%
Erotik: 10%10%
Anspruch: 10%10%
Gesamtbewertung:
Durchschnittlich!
Durchschnittlich!

Film bewerten
OT: Mama macht's möglich
Familienkomödie
Deutschland 2003
Regie: Dirk Regel
Buch: Jeannette Mohr, Beate Pfeiffer
Musik: Enis Rotthoff
Produzent: ---
Darsteller: Simone Thomalla, Hannes Jaenicke, Barbara Demmer, Tina Bordihn, Nicolas Kwasniewski-Artajo, Daniela Ziegler, Sarah Alles, Valentin Tornow, Pamela Marquardt


Kurzinhalt:
Die arbeitslose Witwe Pia steckt in Geldnöten. Ihr Haus soll versteigert werden und Pias vier lebhafte Kinder brauchen etwas zum Essen. Kurzerhand fälscht Pia ihre Zeugnisse und bewirbt sich bei der noblen Isabel Haberland. Als ihre Privatsekretärin soll sie beim Aufbau einer Stiftung mithelfen. Doch der Umgang mit der High Society stellt die bodenständige Pia bald vor schier unlösbare Probleme. Als sie sich dann noch in den Schwarm von Isabels zickiger Tochter Patrizia verliebt, scheint das Chaos perfekt.




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📝 geschrieben von M-A-Z

Die Witwe und vierfache Mutter Pia bemüht sich um eine Stelle als Privatsekretärin bei der vornehmen Isabel Haberland. Um die Stelle und damit das für die Sanierung ihres Hauses notwendige Geld zu bekommen (von Versteigerung ist nicht die Rede), legt Pia fiktive Arbeitszeugnisse vor, die sie selbst verfasst hat, und verschweigt, dass sie eine große Familie hat. Sie organisiert in der Folge für Haberland Veranstaltungen für deren "Stiftung für die Natur und Umwelt". Doch der Umgang mit reichen Snobs und der ekligen Tochter des Hauses Haberland gestaltet sich schwierig. Einzig deren Freund und Mitarbeiter bei der Stiftung, der Landschaftsarchitekt Philip Grevenhorst, scheint das Herz auf dem rechten Fleck zu haben. Je stärker sie in ihrer Arbeit aufgeht, desto chaotischer geht es bei ihr zu Hause zu, sodass ihre Nachbarin ständig mit dem Jugendamt droht.

Sowohl inhaltlich als auch handwerklich strotzt diese Komödie vor Klischees, wie man sie aus Seifenopern amerikanischer Provenienz kennt. Angefangen von der Handlung (attraktive Witwe trifft Märchenprinz, der sie auch mit 4 Kindern nimmt und dem es egal ist, dass sie bei den feinen Leuten ins Fettnäpfchen tritt) über die südenglischen Landschaftsaufnahmen, die wir von Rosamunde Pilcher gut kennen, bis zu den abgedroschenen Dialogen à la "Ich verstehe was du meinst" und den Satzeinleitungen mit dem amerikanischen "Hey".

Als die Kinder am Abend erfahren, dass Mama auswärts übernachten wird, haben sie nichts Besseres zu tun, als in aller Eile eine Riesenparty im Haus zu veranstalten, die dann an die zwanzig andere Kinder besuchen dürfen ohne von ihren Eltern hingebracht oder abgeholt zu werden. An der Handlungslogik hapert es an allen Ecken und Enden. Hat Isabel Haberland die Arbeitsstelle zunächst vergeben, weil Pia vermeintlich ungebunden ist, findet sie am Ende plötzlich nichts dabei, dass die Arbeit eine vierfache Mutter in Heimarbeit erledigt. Hatte sie zunächst Arbeitszeugnisse verlangt, so nimmt sie es am Ende einfach hin, dass man sie mit Fälschungen hintergangen hat.

Es bleibt bei diesem Streifen einfach alles an der Oberfläche. Dass man deutsche Famlienkomödien auch mit Witz, Intelligenz und Tiefgang drehen kann, hat Jan Ruzicka bewiesen ("Küss mich, Tiger!", "Endlich Urlaub").

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