The-Fan.Net LOGO

Das Lächeln der Sterne

Das Lächeln der Sterne
Bewertung:
Humor: 40%40%
Action: 10%10%
Spannung: 90%90%
Erotik: 40%40%
Anspruch: 50%50%
Gesamtbewertung:
Durchschnittlich!
Durchschnittlich!

Film bewerten
OT: Nights In Rodanthe
Drama/Romanze
USA/Australien 2008
Regie: George C. Wolfe
Buch: Ann Peacock, John Romano, Nicholas Sparks (Roman)
Musik: ---
Produzent: Denise Di Novi
Darsteller: Diane Lane, Richard Gere, James Franco, Scott Glenn, Christopher Meloni, Mae Whitman, Viola Davis, Pablo Schreiber, Charlie Tahan, Austin James

Kinostart: 16.10.2008
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Adrienne (Diane Lane) ist eine Frau, die versucht, sich eine neue Existenz aufzubauen, nachdem ihr Ehemann sie betrogen hat. Als er trotz allem wieder zu ihr zurückkehren möchte, ist sie hin- und hergerissen. Dankbar willigt sie deshalb ein, übers Wochenende auf die kleine Pension einer alten Freundin in Rodanthe aufzupassen. Dort, auf den Outer Banks, einer einsamen Inselgruppe vor der Küste von North Carolina, hofft Adrienne auf die nötige Ruhe, um ihr Leben zu überdenken.

Die Urlaubssaison ist vorbei, und eigentlich wäre die Pension geschlossen, würde nicht überraschenderweise ein einzelner Gast eintreffen: Paul (Richard Gere), Arzt aus der Stadt. Ein Mann, der seine Familie bereits vor langer Zeit der Karriere geopfert hat, und der nach Rodanthe gekommen ist, um eine unangenehme Pflicht zu erfüllen, und sich unvermittelt einer schweren Gewissenskrise stellen muss.

Sie sind zwei Fremde unter einem Dach, doch als sich ein schwerer Sturm ankündigt, rücken sie näher zusammen und eine Romanze nimmt ihren Lauf, die ihr Leben für immer verändert.

Das Lächeln der Sterne - DVD
mehr info hier
Das Lächeln der Sterne [Blu-ray]
mehr info hier




Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Meer, Strand und Tränen
Der lyrische deutsche Titel beschreibt die Unmöglichkeit dieser Liebesbeziehung recht treffend. (Eigentlich lacht doch nur die Sonne am Himmel.). Adrienne (Diane Lane) und Paul (Richard Gere) haben kaputte Ehen hinter sich. Die Romanvorlage von Nicholas Sparks hat ein passendes Ambiente dafür gefunden: einsames Hotel am Strand, nur zwei Gäste und ein aufziehender Hurrikane. Da kommt man sich notgedrungen näher. Außen toben die Naturgewalten und im Innern der beiden die hochkochenden Emotionen. Und alles vor einer traumhaften Kulisse. Paul belastet ein Kunstfehler im OP, Adrienne ihre Kinder. Die emotionale Saite kommt voll zum Klingen, wenn Paul auf Adriennes Zureden mit dem Ehemann Robert (kurz aber eindrucksvoll Scott Glenn) der Verstorbenen redet und sein Bedauern ausdrückt. Dann reist er zu seinem Sohn Mark (James Franco) nach Südamerika. Adrienne wird er nicht wiedersehen. Ein echter Sparks halt. Man sieht das Unheil nicht, man hört nur davon. Darsteller und Zuschauer greifen zum Taschentuch. Das berührt besonders, weil die kurze, aber intensive Liebesbeziehung anfangs so wunderschön war, dass man fast neidisch werden konnte. Es wird nicht der Sex betont, sondern die Emotionen. Da reimt sich jetzt wirklich Herz auf Schmerz und zu beidem kommt der umwerfende Charme der beiden Hauptdarsteller. Auch typisch die Briefform für die abgebrochene Liebesgeschichte. Adrienne verfällt in einen depressiven Dauerschlaf, aus dem sie nur unter vielen Tränen erwacht. Dann hat Regisseur Wolfe noch eine Abschlussszene für Pferdeliebhaber parat. Wieso weiß keiner. Macht optisch nur etwas her.
Für Schmacht und Schluchz von Herz mit Schmerz. Entspannend.

📝 geschrieben von Samtpfote

ich habe heute in der Zeitung ein Bild gesehen von diesem Haus das du hier beschreibst das am Strand steht, das sieht ja wirklich super aus. Da würde es mir auch gefallen.

📝 geschrieben von GM00156

Es ist ja allgemein bekannt, dass die dt. Titel meistens sehr schlecht gewählt sind, aber dies hier ist bisher der Irreführendste.
Im Original "Nights in Rodanthe", wurde der dt. Titel "Das Lächeln der Sterne" zugefügt, wobei letzterer überhaupt nichts mit dem Film zu tun hat. Es geht nie um Sterne, man sieht nie Sterne, kein Mensch wird so genannt.

Vom Genre her eigentlich überhaupt nicht meins, konnte man diesen Film doch gut ertragen.
Absolutes Highlight für mich war dieses wunderschöne mehrstöckige Haus am Strand mit vielen kleinen Balkonen und Terrassen, welches ich sofort beziehen würde. Rodanthe ist ein Ort auf Hatteras Island, vor der Küste von North Carolina im Atlantik - und optisch wirklich sehr angenehm und einladend. Dort findet man Ruhe und kann einfach aufs Meer und die hohen Wellen schauen.
Frauenschwarm Richard Gere spielt den Arzt Paul Flanner, der für wenige Tage nach Rodanthe kommt um einige Dinge zu klären. Zu Anfang wirkt er gehetzt, passt sich jedoch relativ schnell an und trotz dass er die Ruhe sucht, kann er sich allein nicht völlig entspannen.
Diane Lane spielt Adrienne, die Vertretung der Pensionsinhaberin und eine momentan hin- und hergerissene Frau. Der Wunsch ihres Mannes, das Eheleben wieder aufzunehmen und die andauernden Streitereien mit ihrer Tochter haben sie viel Kraft gekostet.
So verbringen die beiden nun mehrere Tage miteinander, überstehen einen Hurrikan, verlieben sich und planen eine gemeinsame Zukunft.
Eine Liebesgeschichte, bei welcher es für den Zuschauer einiges zu lachen gab. Die Verfilmung ist nicht so schwermütig und zäh, wie man es manchmal vorgesetzt bekommt. Diane Lane und Richard Gere harmonieren auf der Leinwand perfekt miteinander. Ebenso sind James Franco, Viola Davis und besonders Scott Glenn in gelungenen Nebenrollenauftritten zu erleben.
Wer jedoch ein Happy End erwartet und einfach nur einen schönen Liebesfilm sehen will, sollte Taschentücher bereithalten.
Die Veranstaltung gestern nannte sich "CineLady" und auf 5 Männer kamen ca. 400 Frauen. Ich habe noch nie erlebt, dass so viele Zuschauer schluchzten. Ich konnte mich gar nicht mehr auf den Film konzentrieren. Mein nächster Gedanke war, was das wohl, nach Ende des Films, für ein Gedränge auf den Toiletten geben wird.
Da ich sonst derlei Filme nicht anschaue, fallen meine Kritik und meine Bewertung vielleicht dürftiger aus, als sie dem Film gerecht werden müssten. Parallelen zu Message in a bottle sind sichtbar und wer diesen Film mochte, der ist hier gut aufgehoben.
Nights in Rodanthe ist eine gut besetzte Verfilmung des gleichnamigen Buches von Nicholas Sparks, in welcher sich Lachen und Weinen die Waage halten.

Alle Beiträge zu diesem Thema anzeigen (Forumseite im neuen Fenster!)

📝 Dein Kommentar zu diesem Thema!

Name: (max. 20 Zeichen!)
E-Mail: (Optional!)

Dein Text:

😁 😉 😊 😍 😏 😖 😜 😠 😢 👋 👍 👎 👀 😎 😇 😈 😡 🌟


(max. 2000 Zeichen) verbleibende Zeichen:



Filmzitate aus "Das Lächeln der Sterne"

🗨 Wir haben leider keine Zitate aus diesem Film. Kennst du vielleicht welche und willst sie mit uns teilen?
Noch mehr Filmzitate