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Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
Bewertung:
Humor: 26%26%
Action: 50%50%
Spannung: 66%66%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 66%66%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

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OT: Life of Pi
Abenteuer/Drama
USA 2012
Regie: Ang Lee
Buch: David Magee, Yann Martel (Roman: Schiffbruch mit Tiger)
Musik: Mychael Danna
Produzent: Ang Lee, Gil Netter, David Womark
Darsteller: Tobey Maguire, Irrfan Khan, Tabu, Sonu Sood, Suraj Sharma, Adil Hussain

Kinostart: 26.12.2012
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Mit LIFE OF PI - SCHIFFBRUCH MIT TIGER hat Ang Lee, Regisseur von Meisterwerken wie BROKEBACK MOUNTAIN („Brokeback Mountain“, 2005) und CROUCHING TIGER, HIDDEN DRAGON („Tiger & Dragon“, 2000), ein bahnbrechendes Kinoereignis geschaffen. Es erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der ein Schiffsunglück überlebt und in eine epische Reise voller Abenteuer und Entdeckungen katapultiert wird. Verloren in der Weite des Meeres entsteht eine erstaunliche und unerwartete Verbindung zwischen dem Schiffbrüchigen und dem einzigen anderen Überlebenden… einem furchteinflößenden bengalischen Tiger.

Der Roman des Kanadiers Yann Martel hat sich weltweit mehr als 7 Millionen Mal verkauft und stand jahrelang auf internationalen und deutschen Bestsellerlisten. LIFE OF PI - SCHIFFBRUCH MIT TIGER umspannt drei Kontinente, zwei Ozeane, viele Jahre und ein ganzes Universum der Vorstellungskraft. Das Buch galt lange als unverfilmbar. Ang Lee hat daraus ein packendes, kühnes Filmerlebnis in überwältigenden 3D-Bildern gemacht - ein mitreißendes Abenteuer, das die großen, bewegenden Fragen des Lebens berührt. Seit Lee vor vier Jahren zu dem Projekt stieß, hat er daran gearbeitet, eine einzigartige Umsetzung von Yann Martels unvergesslicher Geschichte um Mut, Überlebenswillen, Inspiration und Hoffnung zu schaffen. Der Film nimmt uns mit hinein in das unglaubliche Abenteuer eines jungen Mannes - spannend und spirituell, erschütternd und triumphierend, humorvoll und inspirierend.

Mit der Verfilmung von Pis Geschichte setzt Ang Lee auch technisch neue Maßstäbe. Mit LIFE OF PI - SCHIFFBRUCH MIT TIGER machen Filmkunst und -technologie erneut einen gewaltigen Sprung nach vorn, wie zuletzt mit den visuellen Effekten in TITANIC („Titanic“, 1997), der 3D-Revolution von AVATAR („Avatar - Aufbruch nach Pandora“, 2009) und der ausgefeilten Computeranimation in RISE OF THE PLANET OF THE APES („Planet der Affen: Prevolution“, 2011), die dem Schimpansen Caesar eine nie gesehene Menschlichkeit verlieh.
Wie Caesar ist auch Richard Parker in LIFE OF PI - SCHIFFBRUCH MIT TIGER ein vollkommenes, wahrhaftiges Wesen, das tatsächlich mit Pi-Darsteller Suraj Sharma im Rettungsboot gewesen sein könnte.

Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel
mehr info hier



Diskussionsforum: (Die letzten von insgesamt 11 Beiträgen)
Beitrag Nr.: 11 geschrieben von DerPsycho

Ja, optisch hat "Life of Pi" wirklich einiges zu bieten, aber auch die Story hat mir hervorragend gefallen. Spannung ist durch den Überlebenskampf auf hoher See auch garantiert.
Max Cady hat allerdings schon ein bisschen Recht, wenn er die fehlende emotionale Bindung erwähnt. Ich sehe das vielleicht nicht ganz so krass, aber speziell die Familie von Pi bekommt einfach zu wenig Raum, als dass man als Zuschauer für diesen Verlust irgendetwas empfindet.
Was anderes: Ich weiß ja nicht, wie es in der deutschen Version aussieht, aber in der englischen Version ging mit der indische Akzent fast aller Darsteller mit der Zeit ein wenig auf die Nerven. Er ist doch ziemlich anstrengend. Das ist natürlich keine richtige Kritik am Film, aber ich habe es als persönlich etwas fordernd empfunden.

Ang Lee ist mit "Life of Pi" aber insgesamt (auch natürlich dank der Vorlage) ein toller Film gelungen, der optisch vollkommen überzeugt und dessen Story den Zuschauer mitreißt.


Beitrag Nr.: 10 geschrieben von Max Cady

Will ja kein Spielverderber sein, aber ich kann nicht ganz so euphorisch von dem Film berichten wie meine beiden Vorredner. Sicherlich, Ang Lees Film ist gut, keine Frage, aber von einem Meisterwerk ist der Film in meinen Augen dann doch ein ganzes Stück entfernt. Ja, die Optik ist oft bombastisch, und Lee ist sehr einfallsreich, um die Geschichte optisch aufregend umzusetzen. Allerdings muss ich sagen, dass mir die kleinen Momente eher zugesagt haben als die großen, effektbeladenen Szenen, auch wenn die Effekte in der Regel toll aussahen. Was mir persönlich einfach gefehlt hat, war eine starke emotionale Bindung zu Pi und v.a. zu seiner Familie. Die Geschichte und die Fragen über Glauben, die diese aufwirft, sind toll, aber das ist dann doch eher der Verdienst von Yann Martel als von Lee und Drehbuchautor Magee. Dennoch kann auch ich empfehlen, den Film im Kino zu sehen, denn optisch hat der Film einiges zu bieten, was auf eine Leinwand gehört.


Beitrag Nr.: 9 geschrieben von 8martin

Pi und Richard Parker
Der deutsche Titel ist Inhaltsangabe, vernachlässigt dabei aber das Anfangs- und das Endkapitel der Geschichte. Der des Originals weist auf den Helden hin (Suraj Sharma). Die englische Aussprache der Abkürzung ‘Pi‘ schwankt zwischen Pizza und pinkeln. Es ist aber die französische Kurzform für Schwimmbad.
Dreierlei ist an diesem Film unglaublich im positiven Sinne: Zunächst ist es das, was uns Ang Lee hier optisch bietet. Es sind so noch nie gesehene Bilder - unter und über Wasser, mit Wasserleuchten, fliegenden Fischschwärmen und einem Sturm, der jedem Kapitän die Hose im Wind zerfetzen würde.
Dann ist es eine unglaubliche Geschichte: ein Junge namens Pi und ein Tiger namens Richard Parker in einem Rettungsboot. Wie sich Mensch und Tier durch die gemeinsame Todesnähe näher kommen und wie sie sich zu verstehen beginnen, wird überzeugend geschildert. Dabei behält jeder der beiden seine Eigenständigkeit. Wir sehen spannende, wildumkämpfte Auseinandersetzungen, aber auch ein echt bewegendes Drama auf hoher See.

Spoiler-Warnung:  
.
Außerdem ist der Film in 3D und bietet mit Gérard Depardieu auch noch komische Seiten. Ein außergewöhnliches Meisterwerk.

Beitrag Nr.: 8 geschrieben von Taxi Driver Fan

Bin in den Film mit fast keinem Vorwissen gegangen, nur einmal den damals überladen wirkenden Teaser gesehen. Den Film MUSS man im Kino sehen, da ist diese Optik richtig aufgehoben. Mein Vertrauen in Ang Lee ist gerechtfertigt gewesen. Die erste halbe Stunde hat mich wirklich komplett in den Bann gezogen, da hat alles gepasst danach wird es nicht direkt schlechter aber anders, eben durch die Konzentrierung des Raumes auf das kleine Boot. Das CGI ist einfach nur schön, selten wirkt es künstlich und das 3D sinnvoll genutzt. Der Film ist wirklich bildgewaltig, als der Abspann lief hab ich mich verzaubert gefühlt wie selten zuvor.
Außerdem wusste ich nicht ob ich nun fröhlich oder traurig sein soll, wegen der Entwicklung der Geschichte.


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