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OT: Face (1997) Krimi/Drama/Thriller Großbritannien 1997 Regie: Antonia Bird Buch: Ronan Bennett Musik: Paul Conboy, Adrian Corker, Andy Roberts Produzent: Elinor Day, David M. Thompson Darsteller: Robert Carlyle, Ray Winstone, Steve Sweeney, Gerry Conlon, Leon Black, David Boateng, Lena Headey, Eddie Nestor, Steven Waddington, Christine Tremarco, Andrew Tiernan, Sue Johnston, Damon Albarn, Philip Davis, Hazel Douglas, Arthur Whybrow, Kevin T. Walsh, Peter Vaughan
Kurzinhalt: Mit bewaffneten Raubüberfällen hat Ray sich einen Namen gemacht, was seine Beziehung zur sozial engagierten Connie schwer belastet. Sie hofft, dass er aus dem kriminellen Milieu aussteigt, doch Ray plant einen letzten großen Coup. Mit seinem Förderer Dave, dem Ex-Zellengenossen Stevie, dem Gangster-Neffen Jason und dem heißblütigen Julian gelingt ihm ein spektakulärer Raubüberfall. Sie rammen mit einem präparierten Laster ein Gelddepot, aber die Beute fällt geringer aus als erwartet. Der habgierige Julian fordert für sich einen höheren Anteil. Es kommt zu ersten Streitigkeiten und Vertrauensbrüchen in der Bande. Als Ray sich mit Connie versöhnen will, taucht der verletzte Dave auf. Ihm wurde sein Beuteanteil geraubt. Ray fährt mit ihm zu seinem Geldversteck bei einem befreundeten Rentnerpaar, doch sie wurden ermordet. Ray ist verzweifelt. Er will sich mit Dave an dem mutmaßlichen Verräter Julian rächen, doch auch dieser vermisst seine Beute. Die drei brechen mit Stevie ins Haus von Jasons Onkel Sonny ein, den sie für den Drahtzieher der Intrige halten, und finden auch Jason tot vor. Das Quartett entkommt der anrückenden Polizei nur knapp in einem heftigen Schussgefecht. Die bittere Erfahrung von Illoyalität sowie der Verlust von Freunden und Idealen lassen Ray sein Leben neu überdenken. Er will aussteigen, doch zuvor muss er den Verräter finden. Dabei erlebt er eine böse Überraschung. Face - Abgerechnet wird zum Schluss - DVD mehr info hier

Diskussionsforum: (Die letzten von insgesamt 3 Beiträgen) Beitrag Nr.: 3 geschrieben von 8martinNichts wird gut Dilettantische Möchtegern-Gangster rauben weniger als geplant und lassen sich die Beute dann auch noch klauen. Die zwischenmenschlichen Probleme innerhalb der Hierarchie der Ganoven sowie echte Zuneigung und Abhängigkeit stehen in krassem Gegensatz zur plötzlich auftretenden Brutalität. Und als am Ende alles den Bach runter gegangen ist und die drei Übriggebliebenen in einem Fluchtauto sitzen sagt der Anführer (Robert Carlyle) auch noch mehrmals „Alles wird gut!“ Man sucht nach einer Message. Dass der letzte Satz stimmt, ist ja wohl mehr als unwahrscheinlich. Vielleicht etwa ’Verbrechen lohnt sich nicht!’? Oder aber auch ein früher aktiver Kommunist schlägt sich nun als Verbrecher durch? Mama schimpft ihn zwar, unterstützt ihn aber weiterhin finanziell. Viele Fragezeichen bleiben. Wie etwa der Titel oder der etwas reißerische deutsche Untertitel. Und der reine Unterhaltungswert schwankt so zwischen ’geht so’ und ’na ja’!? Alle Beiträge zu diesem Thema anzeigen (Forumseite im neuen Fenster!)
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