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100 Jahre japanisches Kino

100 Jahre japanisches Kino
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OT: 100 Years of Japanese Cinema
(Das Jahrhundert des Kinos - 100 Jahre Film - Teil 2: Asien)
Dokumentarfilm
Japan/Großbritannien 1995
Regie: Nagisa Ôshima
Buch: Nagisa Ôshima
Musik: Tôru Takemitsu
Produzent: Eiko Oshima
Darsteller: Nagisa Ôshima, William B. White


Kurzinhalt:
Die frühesten japanischen Filme orientierten sich an der Sprache des traditionellen Theaters. Nach dem schweren Erdbeben in Tokyo Anfang der 20er Jahre waren Melodramen gefragt, wie die Filme "Travel Diary" von Dai Skeito (1922) oder die Dramen des Regiesseurs Tenoske Kenogasa. Nagisa Oshima zeigt auf, daß erst in den 30er Jahren japanische Filme ihre eigene Sprache finden und sich vom sehr idiologisch gefärbten Theater lösen, eine erste Blüte des japanischen Kinos entsteht. Die Regiesseure konzentrierten sich in ihren Filmen auf das Individuum und das Familienleben. 1939 erläßt Japan ein Kinogesetz, das auf den NS-Kulturgesetzen beruht, und leichte Komödien und propagandistische Kriegsfilme hervorbringt. In den 50er Jahren erfolgt eine zweite Blüte: "Roshomon" von Akira Kursawa, der 1951 den Goldenen Löwen in Venedig gewann, wurde zum Stimulus der älteren und jüngeren Generation der Filmemacher. Ein neuer Blick auf die japanische Gesellschaft verwirklichte die japanische Novelle Vague. Oshima zeigt Ausschnitte aus "Cruel Story of Youth" (1960), "Only she knows"" (von Osamu Takahashi, 1960), "This scorching Sea" (Ko Nakahira, 1956), "Kiss" (Yasuzo Maslauka, 1957). Zur gleichen Zeit beschäftigen sich japanische Filme mit Erotik und Sex, bis dato ein Tabu. Unabhäniges Kino entsteht. Heute gibt es eine neue Generation japanischer Filmemacher, die aus verschiedenen Hintergründen kommt. Musiker, Novellisten, Werbe- und Pornofilmer zeichnen in ihren Filmen Porträts der modernen japanischen Gesellschaft, die unter der Reduzierung menschlicher Beziehungen und traditioneller Werte leidet. Oshima zeigt entsprechend Ausschnitte aus "Sumo do, sumo don't" (Masayuki Suo, 1992) und "Tokyo Decadence" (Ryu Murakomi, 1992) und "Hana-Bi" (Takeshi Kitano, 1997/98).

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