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Rosemaries Baby

Rosemaries Baby
Bewertung:
207. Platz in der Top 100 Film-Liste (Platz 207)
Humor: 4%4%
Action: 37%37%
Spannung: 89%89%
Erotik: 11%11%
Anspruch: 72%72%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

Film bewerten
OT: Rosemary's Baby
Horror
USA 1967
Regie: Roman Polanski
Buch: Roman Polanski
Musik: Krzysztof Komeda, Ludwig van Beethoven
Produzent: William Castle
Darsteller: Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon, Sidney Blackmer, Maurice Evans, Ralph Bellamy, Angela Dorian, Patsy Kelly, Charles Grodin, Tony Curtis


Kurzinhalt:
Guy Woodhouse und seine Frau Rosemary ziehen in ein altes New Yorker Mietshaus und freunden sich mit den ältlichen, sektiererischen Nachbarn Minnie und Roman Castevet an. Doch schon bald ereignet sich Mysteriöses: Rosemary bekommt nach einem Dessert von Minnie nachts einen entsetzlichen Albtraum: Der Satan vereinigt sich mit ihr. Wenig später wird sie schwanger. Als nach einer qualvollen Schwangerschaft die Geburt naht, agiert Minnie als Hebamme - mit teuflischen Folgen!

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📃 Filmkritiken der User 📃

📝 Filmkritik geschrieben von 8martin

Teufelsgeburt

Nach gefühlten hundert Jahren habe ich mir den Film nochmals reingezogen. Ergebnis: der Schock ist weg, die Spannung bleibt und die subtile Hinführung zum Finale ist nach wie vor gekonnt. Am Ende kann man nur so schauen wie Rosemarie.
Was in den späten 60er Jahren noch als Horrorstreifen angesehen wurde, so mit Gänsehaut und Nägelkauen ist heutzutage völlig verschwunden. Roman Polanski führt zunächst gut verteilt mit vagen Andeutungen (Hexenpfeffer) zum Schreckensthema hin. Sonderbare Dinge passieren im Umfeld dieses Wohnkomplexes, in den Guy (John Cassavetes) und Rosemarie Woodhouse (Mia Farrow) gerade eingezogen sind. Es gibt Tote. Besonders das benachbarte ältere Ehepaar Roman und Minnie Castevet (Sidney Blackmer und Ruth Gordon (Oscar!)) ist aufdringlich nett.
Deren Bekanntenkreis wird immer größer und wandelt sich zu einer eingeschworenen Gemeinschaft, die Rosemaries Schwangerschaft betreut und sie einkesselt. Zwei Albträume von ihr verdeutlichen symbolisch die Zeugung, bei der sie ohnmächtig war. Also wurde sie von Guy vergewaltigt und so ein ‘Teufelsbraten‘ gezeugt, den wir aber er nie ganz sehen. Rosemarie recherchiert und bleibt skeptisch.
Aus diesem Gegensatz von Skepsis und der überzeugenden Kraft der satanistischen Verschwörung wird es zum Finale hin doch noch etwas spannend. Nur wer’s genau wissen will, wird am Ende etwas enttäuscht dreinblicken. Rosemarie schaut lächelnd in die schwarze Wiege, in der sehr wahrscheinlich Satans Sohn liegt. Klar! Wer sonst?!
Man ist erstaunt, dass der Lack ab ist, nur die Machart hat überlebt und bleibt eine Attraktion auf einem Kindergeburtstag.

📝 Filmkritik geschrieben von DerPsycho

Rosemary's Baby würde ich persönlich als etwas zwiespältiges Werk bezeichnen. Ich weiß nicht, ob man den Film früher als Horror bezeichnen konnte, heute jedenfalls auf keinen Fall mehr. Die Bezeichnung Psychothriller ist da wirklich passender.
Ich mag die Atmosphäre und den langsamen Aufbau des Films eigentlich gerne. Auch als Zuschauer ist man desöfteren geneigt, die immer weiter paranoide Haltung Rosemarys anzunehmen. Erst das (schon etwas zu offensichtliche) Ende lehrt dann, dass doch alles einen wahren Kern hatte. Der Weg bis zu diesem Ende ist aber manchmal doch etwas zu lang und sehr auf Rosemary konzentriert. Gut - das ist wohl Absicht, aber nicht immer kann der Film mit einer eigentlich nötigen unheilvollen Stimmung punkten. Manchmal nervt die Protagonisten ehrlich gesagt auch etwas und nicht jede Szene ist auf den Punkt getroffen, so dass ab und an etwas Leerlauf entsteht. Da finde ich Polanskis "Der Mieter" oder "Die neun Pforten) doch stimmungsvoller.
Dennoch ein guter und psychologisch sehr interessanter Film!

📝 Filmkritik geschrieben von HunterAdams

"rosemary's baby" ist der zweite teil der so genannten "mieter"-trilogie roman polańskis: das grauen lauert hier stets in den eigenen vier wänden einer apartmentwohnung. ähnlich wie das overlook-hotel in "shining" verbreitet das berühmte dakota building am central park eine unheimliche atmosphäre. dies mag auch daran liegen, dass john lennon zwölf jahre nach den dreharbeiten beim betreten des gebäudes erschossen wurde (1968 schrieb lennon übrigens einen song namens "dear prudence", der von mia farrows schwester handelt und auf dem "white album" erschienen ist. auf der gleichen platte findet sich auch paul mccartneys song "helter skelter", der charles manson als inspiration für den mord an roman polańskis frau sharon tate diente. doch damit genug der gruseligen zusammenhänge).

nach heutigen standards mag "rosemary's baby" zwar nicht mehr so furchterregend sein, wie er es zum zeitpunkt seiner entstehung war, fesselnd ist er jedoch nach wie vor.
schon die lullaby-artige titelmelodie verbreitet eine makabre gänsehautstimmung, rosemarys surrealistischer vergewaltigungstraum zählt für mich zu den verstörendsten szenen der filmgeschichte und die charaktere sind allesamt großartig (wenngleich rosemary mit ihrer grenzenlosen naivität manchmal etwas störend wirkt). sieht man den film zum ersten mal, stellt man sich irgendwann unweigerlich die selben fragen wie rosemary: bilde ich mir das alles nur ein? wem kann ich noch trauen? paranoide gedanken wie diese belegen die psychologische meisterleistung, die polański mit seinem werk vollbracht hat.

hinzu kommen wunderschöne und grausame bilder, die man nicht so schnell vergisst. die kamera fängt das schreckliche und abstoßende ebenso gekonnt ein wie die farbenfrohe eleganz der späten 1960er. dass polański uns in der letzten szene den blick in die wiege verweigert, zählt dabei zu seinen besten entscheidungen. ich habe schon viele menschen getroffen, die angeblich beschwören könnten, dass rosemaries baby am ende gezeigt wird. der wahre horror findet eben doch im kopf statt und ist dort am wirkungsvollsten.

📝 Filmkritik geschrieben von Taxi Driver Fan

ein weiterer "Psycho-Thriller"-Klassiker wie die "Gondeln" oder "Der Exorzist", den man find schon mal gesehen haben sollte

das Ende hat eine sehr dichte atmosphärische Wirkung, aber der Film ist insgesamt ca. 10 Minuten zu lang weil zu oft dieses Mißtrauen und Vertrauen von Rosemarie kommt, aber ansonsten schon interessant

📝 Filmkritik geschrieben von Nachtfalter

Ein toller Film von Roman Polanski!
Als ich den das erstemal gesehen habe, hat mich diese alptraumhafte Athmosphäre beeindruckt. Und auch die Geschichte der Rosemarie.

Erst vor kurzem habe ich mir die DVD mit Freunden angesehen. Der Film ist noch immer der Wahnsinn und beklemmend.

Inzwischen gefällt mir allerdings Ruth Gordon als nervige Nachbarin mit ihrer Schokomaus am besten.
Das Spiel von Mia Farrow ist tadellos und die von ihr dargestellte Figur mitleidserregend naiv!

📝 Filmkritik geschrieben von Taxi Driver

Einer der besten Horrorfilme aller Zeiten und Roman Polanskis meiner Meinung nach bestes Werk neben Chinatown!
Also jeder der den Film noch nicht kennt ANSCHAUEN
Gruß Taxi Driver

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