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Django Unchained

Django Unchained
Bewertung:
Humor: 40%40%
Action: 72%72%
Spannung: 65%65%
Erotik: 12%12%
Anspruch: 65%65%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Django Unchained
Western/Drama
USA 2012
Regie: Quentin Tarantino
Buch: Quentin Tarantino
Musik: ---
Produzent: Reginald Hudlin, Pilar Savone, Harvey Weinstein, Bob Weinstein
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Samuel L. Jackson, Christoph Waltz, Kerry Washington, Jamie Foxx, Zoe Bell, James Remar, Don Johnson, Franco Nero, Walton Goggins, Bruce Dern, James Russo, M.C. Gainey, RZA, Tom Savini, Erin Pickett, Omar J. Dorsey, Nichole Galicia, Sharon Pierre-Louis, Evan Parke, Quentin Tarantino

Kinostart: 17.01.2013
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Angesiedelt in den Südstaaten, zwei Jahre vor dem Bürgerkrieg, erzählt DJANGO UNCHAINED die Geschichte von Django (Oscar®-Preisträger JAMIE FOXX), einem Sklaven, dessen brutale Vergangenheit mit seinen Vorbesitzern dazu führt, dass er dem deutschstämmigen Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Oscar®-Preisträger CHRISTOPH WALTZ) Auge in Auge gegenübersteht. Schultz verfolgt gerade die Spur der mordenden Brittle-Brüder und nur Django kann ihn ans Ziel führen. Der unorthodoxe Schultz sichert sich daher Djangos Hilfe, indem er ihm verspricht, ihn zu befreien, nachdem er die Brittles gefangen genommen hat - tot oder lebendig. Nach erfolgreicher Tat löst Schultz sein Versprechen ein und setzt Django auf freien Fuß. Dennoch gehen die beiden Männer ab jetzt nicht getrennte Wege. Stattdessen nehmen sie gemeinsam die meistgesuchten Verbrecher des Südens ins Visier. Während Django seine überlebensnotwendigen Jagdkünste weiter verfeinert, verliert er dabei sein größtes Ziel nicht aus den Augen: Er will seine Frau Broomhilda (KERRY WASHINGTON) finden und retten, die er einst vor langer Zeit an einen Sklavenhändler verloren hat. Ihre Suche führt Django und Schultz zu Calvin Candie (der für einen Oscar® nominierte LEONARDO DICAPRIO). Candie ist der Eigentümer von „Candyland“, einer berüchtigten Plantage. Als Django und Schultz das Gelände der Plantage unter Vorgabe falscher Identitäten auskundschaften, wecken sie das Misstrauen von Candies Haussklaven und rechter Hand Stephen (der für einen Oscar® nominierte SAMUEL L. JACKSON). Jede ihrer Bewegungen wird fortan genau überwacht und eine heimtückische Organisation ist ihnen bald dicht auf den Fersen. Wenn Django und Schultz mit Broomhilda entkommen wollen, müssen sie sich zwischen Unabhängigkeit und Solidarität, zwischen Aufopferung und Überleben entscheiden…

Django Unchained [Blu-ray]
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Der epische, actiongeladene Spaghetti-Western von Autor/Regisseur Quentin Tarantino (Inglourious Basterds) war 2013 für fünf Academy Awards® (Bester Film, Bestes Originaldrehbuch, Bester Nebendarsteller, Beste Kamera und Bester Schnitt) nominiert und gewann die begehrten Trophäen in den Kategorien Bestes Originaldrehbuch (Tarantino) und Bester Nebendarsteller (Waltz).

Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Sprache: Deutsch (DTS-HD MA 5.1), Englisch (DTS-HD MA 5.1), Türkisch (DD 5.1) Englisch für Sehgeschädigte (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: , Deutsch, Englisch, Hindi, Türkisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 2.40:1, 16:9, Widescreen, 1080p Full HD
Laufzeit: ca. 165 Min.
FSK: 16
Ländercode: 2
Extras:
 • In Erinnerung an J. Michael Riva: Das Szenenbild von Django Unchained
 • Die Kostüme von Sharen Davis
 • Neuerfindung des Spaghettiwesterns: Die Pferde und Stunts in Django Unchained
 • 20 Jahre in der Mache: Die Tarantino XX Blu-ray™ Kollektion
 • Django Unchained Soundtrack

Erscheinungstermin: 23. Mai 2013

Django Unchained (DVD)
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Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Sprache: Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1), Türkisch (DD 5.1)
Untertitel: , Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 2.40:1, 16:9, Widescreen
Laufzeit: ca. 159 Min.
FSK: 16
Ländercode: 2
Extras:
 • In Erinnerung an J. Michael Riva: Das Szenenbild von Django Unchained
 • 20 Jahre in der Mache: Die Tarantino XX Blu-ray™ Kollektion
 • Django Unchained Soundtrack Spot

Erscheinungstermin: 23. Mai 2013

Weitere Infos: http://de-de.facebook.com/SonyPicturesHomeEntertainmentGSA

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📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Lief hier im Kino überraschend im englischen Original, so dass ich mich doch noch ins Kino bequemt habe.

"Django Unchained" hat mir auf der einen Seite zwar wirklich gut gefallen, aber er ist dennoch wirklich nicht Tarrantinos bester Film. Dass ich kein großer Western-Fan bin, kommt wohl noch hinzu. Dennoch hat mich der Film bestens unterhalten und das trotz seiner Länge. Langweile kommt nicht auf, auch wenn sich der Anfang der zweiten Hälfte für mich etwas schwächer gestaltet als die erste Filmhälfte.
Tarrantino hält auch in "Django" tolle Dialoge bereit. Dabei hat mir vor allem Christoph Waltz wieder super gefallen. Aber auch Leonardo DiCaprio oder Samuel L. Jackson holen aus ihren Rollen alles heraus. Jamie Foxx, von dem ich kein großer Fan bin, ist in den ersten 2 Dritteln des Films wirklich ok, aber am Ende ging er bzw. seine Rolle mir dann doch etwas auf den Geist. Für mich viel zu proletenhaft und das ohne viel Augenzwinkern.
Sowieso ist "Django", was die allgemeine Story betrifft (nicht jede Szene für sich), sehr gradlinig und durchschaubar. Das mag am Genre liegen, aber das hat in anderen Tarrantino-Filmen schon besser funktioniert.

Ein für sein Genre wirklich guter Film, der für mich allerdings nicht an "Inglorious Basterds" herankommt.

📝 Rezension geschrieben von 8martin

Wie entfesselt

Tarantino ist eine großartige Huldigung an den guten, alten Spaghetti-Western gelungen. Auf Schritt und Tritt assoziiert man Querverbindungen mit dem ‘Lied vom Tod‘. Nicht nur bei den musikalischen Übernahmen von Ennio Morricone. Auch der Woodstock-Veteran Richie Havens berührt immer noch mit seinem Schrei nach ‘Freedom‘. Lange Kameraeinstellungen mit Slow-Mo und viel verspritztem Tomatensaft verdeutlichen die emotionale Schlagkraft dieses Rachedramas, das durch exzessive Folterszenen schockiert. Wir Deutschen spielen nicht nur wegen Christoph Walz als Dr. King Schultz eine bedeutende Rolle: es sind z.B. Namen wie ‘Broomhilda’ oder die nordisch variierte Siegfried-Sage. Walz ist überhaupt der überragende Akteur dieses Films, dem es gelingt durch seinen abgehobenen, etwas gespreizten Sprachgebrauch eine Distanz zum brutalen Kopfgeldjäger-Geschäft herzustellen. So verleiht leise Komik dem Geschehen eine zusätzliche Qualität. Daneben beeindruckt Leonardo diCaprio, der den geschäftstüchtigen, herzlosen Südstaaten-Macho sehr differenziert darstellt und von Jetzt-auf-Gleich vom liebenswürdig-schleimigen Geschäftsmann zum bestialischen Monster werden kann, beraten vom alten Stephen (Samuel L. Jackson beeindruckt als Typ).
Das große Thema – neben der Liebesgeschichte – ist natürlich die Sklaverei. Eines der häufigsten Worte ist ‘Nigger‘. Bei uns sollen ja Kinderbücher vom Wort ‘Neger‘ gesäubert werden. Die Verwendung bereitet Tarantino offenbar keine Probleme. Großartig, historisch, oscarwürdig.

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

Die größten Bedenken die ich zum neuen Tarantino hatte haben sich ein bisschen bewahrheitet. Die langjährige Zusammenarbeit mit der verstorbenen Editorin Sally Menke von "Reservoir Dogs" bis "Inglourious Basterds" waren so fruchtbar, dass eine neue Hand am Schnitt einen Einschnitt bedeuten würde. Dies macht sich bemerkbar, denn jede Szene für sich funktioniert toll aber das Zusammenfügen wirkt nicht komplett harmonisch bzw. erstaunlich einfallslos. Das ist besonders auffällig in einer komödiantischen Szene bei Jonah Hills Cameo, nicht nur dass die diese Szene eher wirkt als ob sie Hill geschrieben hätte sondern sie hält die Story auf.
Dagegen steht aber so viel großartiges, denn letztlich entsteht keine echte Länge über die 165 Minuten. Die Sets, Kostüme und Frisuren sind einfallsreich bzw. fügen sich zu einem überzeugenden Southern-Feeling zusammen. Der Soundtrack, zum erstenmal mit neuen Songs (von John Legend und Rick Ross) ist einmal mehr eingängig und passt zu den Bildern von Robert Richardson. In Bezug auf die Kameraarbeit hatte ich mehr direkte Zitate vermutet aber es ist ein ganz eigener Look entstanden. Die Dialoge sind wieder gestochen scharf, die magischste Szene des Films ist als Dr. Schultz Django die Nibelungensage erzählt. Tarantino holt einmal mehr tolle Leistungen aus seinen Hauptakteuren raus aber im Gegensatz zu "Basterds" glänzen die Nebendarsteller bei weitem nicht so, weder Kerry Washington, Walton Goggins, Michael Parks oder James Remar (der unerklärlicherweise zwei Rollen spielt). Waltz spielt hier wie auch in Hans Landa einen Opportunisten erster Güte, aber diesmal mit einer gewissen Charakterwandlung. DiCaprio und Jackson genießen sichtlich ihr unterhaltsames Overacting. Ich bin kein großer Fan von Jamie Foxx aber er macht seine Sache wirklich gut, trotzdem hätte ich viel lieber den eigentlich vorgesehenen Michael K. Williams gesehen.
Die Gewalt ist blutig, sehr blutig, zum Schluss stapeln sich die Leichen von den Schießereien. Im letzten Drittel ist der Bodycount sehr hoch.
Aber was eigentlich vielmehr an die Nieren geht ist, wenn es direkt um den Umgang der Sklavenhändler und -besitzer mit ihrem "Eigentum" geht, besonders beim brutalen Mandingo-Kampf.
Es sind Kleinigkeiten die nicht zur Höchstwertung führen.

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Filmzitate aus "Django Unchained"

💬 "Django. D-J-A-N-G-O Das „D“ ist stumm!"

💬 "Je, böser sie sind desto besser die Belohnung!"

💬 "Ich bin der eine Nigger aus zehntausend..."

💬 "Krieg ist ne schmutzige Sache. Da halt ich mich dran ,jetzt wird es schmutzig..."

💬 "Gefällt mir wie du stirbst Boy!"


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