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Zandys Braut (1974)

Zandys Braut (1974)
Bewertung:
Humor: %%
Action: %%
Spannung: %%
Erotik: %%
Anspruch: %%
Gesamtbewertung:
gut!
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OT: Zandy's Bride (1974)
Western/Drama
USA 1974
Regie: Jan Troell
Buch: Marc Norman, Lillian Bos Ross (Roman: The Stranger in Big Sur)
Musik: Michael Franks
Produzent: Harvey Matofsky
Darsteller: Gene Hackman, Liv Ullmann, Eileen Heckart, Susan Tyrrell, Harry Dean Stanton, Joe Santos, Frank Cady, Sam Bottoms, Bob Simpson


Kurzinhalt:
Der Siedler Zandy Allan (Gene Hackman) "legt" sich eine europäische Frau zu, Hannah Lund (Liv Ullmann). Zunächst behandelt er sie als sein Besitz, ohne jeglichen Respekt, Liebe oder Verständnis. Doch er muss mit der Zeit lernen, was das gemeinsame Leben - besonders in dieser harten Gegend und unter diesen unbequemen Lebensumständen - ausmacht und was Partnerschaft in der Ehe bedeutet...




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📝 Filmkritik geschrieben von 8martin

Die Braut, die sich was traut

Die Braut, die sich was traut

An sich ist es die tausendste Verfilmung von ‘man schlägt sich, man verträgt sich‘ oder ‘zwei raufen sich zusammen‘. Nur dass es hier etwas anders verläuft.
Zunächst hat sich Zandy eine Braut per Inserat bestellt und betrachtet sie als sein Eigentum. Sie soll für den grobschlächtigen Farmer arbeiten und Kinder (Söhne) zur Welt bringen.
Bereits ihr erstes Zusammentreffen am Bahnhof ist wegweisend für die von Regisseur Jan Troell sensibel erzählte Anti-Romanze. Es dauert bis sich Hannah (Liv Ullmann) und Zandy (Gene Hackman) hier wahrnehmen.
Er ist ein mürrischer und wortkarger alter Macho und hat von seinem Vater (Frank Cady) mitbekommen, wie man mit Frauen umgeht: Wenn Mutter (Eileen Heckart) mal widersprach, gab es ‘gleich was aufs Maul‘.
So beginnen auch Zandy und Hannah. Sie bringt ihm Tischmanieren bei, schrubbt die Hütte, wäscht die Wäsche und versucht reiten zu lernen. Wenn er Blumen im Haus sieht, fragt er ‘Ist wer gestorben?‘ Sie wird schwanger! Die Hochzeitsnacht war logischerweise eine Vergewaltigung gewesen. Hannah verfolgt dennoch unbeirrbar ihren Weg und widersetzt sich selbstbewusst seinen Demütigungen. Sie erkämpft sich Respekt. Bis es ihr reicht: sie hat Zandy im Heu mit Maria (Susan Tyrrell) beobachtet und sein Vieh hat ihren liebevoll angelegten Gemüsegarten zertrampelt. Ihre Reaktion ‘Geh doch einfach!‘ Und er macht’s auch, kommt aber neu eingekleidet zurück und hat für sie Stoff und einen Backofen gekauft. Sie kann überraschenderweise mit Zwillingen aufwarten: einem Jungen und einem Mädchen.
Das klingt alles sehr glatt. Die beiden großartigen Hauptdarsteller machen aber eine anrührende Liebesgeschichte der anderen Art draus. Es gibt in dieser Auseinandersetzung keinen Sieger und keinen Besiegten, nur Gewinner. Der Wilde Westen bleibt mit seinen Klischees weitgehend im Hintergrund. Und wie es sein Markenzeichen ist, sehen wir hier Harry Dean Stanton wieder in einer kleinen Nebenrolle.

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