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Die Witwe von Saint-Pierre

Die Witwe von Saint-Pierre
Bewertung:
Humor: %%
Action: %%
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Erotik: %%
Anspruch: %%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

Film bewerten
OT: La veuve de Saint-Pierre
(Die Witwe von St. Pierre)
Drama
Frankreich/Kanada 2000
Regie: Patrice Leconte
Buch: Claude Faraldo, Patrice Leconte
Musik: Pascal Estève
Produzent: Frédéric Brillion, Gilles Legrand
Darsteller: Juliette Binoche, Daniel Auteuil, Emir Kusturica, Michel Duchaussoy, Philippe Magnan, Christian Charmetant, Philippe Du Janerand, Maurice Chevit, Catherine Lascault, Ghyslain Tremblay, Marc Béland, Reynald Bouchard, Yves Jacques, Dominique Quesnel, Anne-Marie Philipe, Isabelle Spade, Arianne Mallet, Julián Gutiérrez, Sylvie Moreau, Genevieve Cocke, Manon Gauthier, Marianne C. Miron, Jean-Paul Rouvray, Michel Daigle, Luc Guérin, Neil Kroetsch, Sylvain Eluau, Patrick Steltzer


Kurzinhalt:
Im französischen Kanada des 19. Jahrhunderts wird der Fischer Neel Auguste zum Tode verurteilt, weil er im Streit einen Mann erstochen hat. Nach französischem Recht muss der Todeskandidat mit einer Guillotine hingerichtet werden, doch in der kleinen Stadt gibt es kein solches Gerät. Während die Monate ins Land ziehen, bis aus Paris eine neue Tötungsmaschine eintrifft, macht sich Neel für die Stadt nützlich und damit auch sehr beliebt...




Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Das Ehepaar und der Mörder
Wenn am Ende das Schicksal doch seinen Lauf nimmt, ist der Zuschauer ziemlich überrascht. Zulange hat Regisseur Leconte mit unseren Hoffnungen auf eine glückliche Wendung gespielt. Man hat das einfach schon zu oft gesehen, wenn in allerletzter Sekunde die Befreiung, der erlösende Kuss oder der Ritt in den Sonnenuntergang kam. Hier nicht! Die Basis für diese Dreiecksgeschichte, die keine wirkliche ist, ist die unerschütterliche Liebe und das Urvertrauen zwischen dem Kommandanten (Daniel Auteuil) und seiner Frau (Juliette Binoche). Beides hält auch die Sonderbehandlung des verurteilten Mörders (Emir Kusturica) aus, der hier mal nicht Regie führt. Es knistert zwar zwischen Häftling und Offiziersgattin, doch letztendlich kommen sie sich so nahe wie Gott dem Adam an der Decke der Sixtinischen Kapelle. Das Ehepaar ist mitten im 19. Jahrhundert seiner Zeit weit voraus. Sie haben die Ideale der französischen Revolution von 1789 (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) verinnerlicht und leben diese auch. Doch damit stehen sie im krassen Gegensatz zur übrigen feinen Gesellschaft hier am Rande der Welt, die beim Dienst nach Vorschrift nur mit Unverständnis, Häme und duckmäuserischem Opportunismus reagiert. Ganz großes Kino!

📝 geschrieben von Anja

Die Witwe von St. Pierre DVD
Erscheinungstermin 28. Juli 2005
<mehr info hier>

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