Der Mandant (2011) Filmdatenbank Die FilmFanSeiten; Alles, was den Filmfan interessiert; Kinostarts, DVD-Neuerscheinungen, Filmdatenbank, Stardatenbank, Kinocharts, TV-Programm, Entertainment, Filme, schaupieler, Awards, Diskussionsforum, News, Quiz, Gewinnspiele u.v.m.
 
Home | News | Kino | DVD | FilmDatenbank | StarDatenbank | TV | Gewinnspiele | Forum  
       
Der Mandant (2011) ab 23.06.2011 im kino
Der Mandant (2011)
Bewertung:
Keine Bewertung
Film noch nicht bewertet!
Bookmark:
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen
OT: The Lincoln Lawyer (2011)
Thriller/Drama
USA 2011
Regie: Brad Furman
Buch: John Romano, Michael Connelly (Roman)
Darsteller: Matthew McConaughey, Marisa Tomei, Ryan Phillippe, John Leguizamo, Josh Lucas, William H. Macy, Michaela Conlin, Bryan Cranston, Katherine Moennig, Frances Fisher ...
mehr...

Kinostart: 23.06.2011

In DER MANDANT, einem packenden Thriller in der Tradition von John Grisham, kehrt Matthew McConaughey ("Die Jury", "Sahara") als sowohl charmanter und unkonventioneller Anwalt zu seiner Paraderolle zurück und bietet gemeinsam mit Ryan Phillippe ("L.A. Crash", "Eiskalte Engel") als undurchsichtigem Klienten ein spannendes Leinwand-Duell der Extraklasse. Die Vorlage für den von Brad Furman elegant inszenierten Film lieferte der gleichnamige Roman von Bestseller-Autor Michael Connelly.
An McConaugheys Seite überzeugt - neben Ryan Phillippe - Oscar®-Gewinnerin Marisa Tomei („The Wrestler“) als seine Ex-Frau und Mutter seines Kindes. Unterstützt werden sie durch ein hochkarätiges Ensemble, zu dem Josh Lucas („Sweet Home Alabama“), William H. Macy („Fargo“) und John Leguizamo („Moulin Rouge!“) gehören.

Offizielle Website/Trailer

Film-Szene
© 2011 Universum Film
Inhalt
Wer braucht schon ein Büro, wenn er ein großes, schickes Auto hat? Mick Haller (Matthew McConaughey) jedenfalls erledigt seine Geschäfte als Rechtsanwalt nicht in einer Kanzlei, sondern auf dem Rücksitz seines Lincoln Continental. Am Steuer sitzt sein Chauffeur Earl (Laurence Mason), der den Strafverteidiger quer durch Los Angeles von Gerichtssaal zu Gerichtssaal fährt, während Assistentin Lorna (Pell James) sich von ihrem Schlafzimmer aus um Telefonate und Buchhaltung kümmert.

Auch jenseits seines Autos ist Mick alles andere als ein typischer Anwalt auf der Jagd nach dem ganz großen Fall. Viel mehr ist er voll in seinem Element, wenn er sich um die kleinen Fische kümmern kann, die sich ansonsten mit unmotivierten Pflichtverteidigern herumschlagen müssten. Immer wieder etwa hilft er der koksenden Prostituierten Gloria (Katherine Moennig) aus der Patsche und handelt schon mal einen Therapieplatz statt Gefängnis aus, wenn sie im Gegenzug Details über Drogenbosse preisgibt. Oder er vertritt kleinkriminelle Mitglieder einer Motorrad-Gang, deren Anführer (Trace Adkins) die Geschäfte mit seinem unkonventionellen Rechtsbeistand bevorzugt direkt auf dem Highway bespricht.

Weil Mick zwar bei der Gegenseite nicht besonders beliebt, aber dafür bei den Gerichts– und Gefängnisangestellten gut vernetzt ist, kann er problemlos immer wieder mit Gefallen rechnen. So wie von Val Valenzuela (John Leguizamo), einem Kautionsvermittler, der ihm hin und wieder Fälle zuschanzt. Der von Louis Roulet (Ryan Phillippe) scheint dabei besonders lukrativ zu sein. Der Sohn einer reichen Familie soll versucht haben, eine junge Frau zu vergewaltigen und womöglich zu ermorden. Kein alltäglicher Job für Mick, aber einer, der relativ wenig Arbeit und viel Geld verspricht.

Film-Szene
© 2011 Universum Film
Als er seinen neuen Klienten in der Untersuchungshaft besucht, beteuert Louis seine Unschuld und ist sich sicher, von einer Bar-Bekanntschaft in eine Falle gelockt worden zu sein. Die Staatsanwaltschaft, für die auch Micks Ex-Ehefrau Maggie (Marisa Tomei) arbeitet, will ihn nicht gegen Kaution auf freien Fuß setzen, schließlich wurde er mit dem Blut des Opfers an seinen Händen festgenommen. Doch weil er – von ein paar Strafzetteln abgesehen – eine weiße Weste vorzuweisen hat, erreicht Mick, dass Louis eine elektronische Fußfessel tragen muss und das Gefängnis verlassen darf.

Ein üppiges Honorar ist mit Cecil Dobbs (Bob Gunton), dem Anwalt der Familie, schnell ausgehandelt, so dass Mick und sein Freund und Privatermittler Frank Levin (William H. Macy) die Arbeit aufnehmen und mit Louis und seiner Mutter (Frances Fischer) den Fall besprechen. Deals aller Art schließt der junge Mann von vornherein aus, alles was nach einem Schuldeingeständnis aussieht, kommt für ihn nicht in Frage. In seiner Version des fraglichen Abends hat Reggie Campo (Margarita Levieva) ihn in einer Bar aufgerissen, zu sich nach Hause eingeladen und dort gleich nach seinem Eintreffen bewusstlos geschlagen. Der Polizeiakte, die Frank in die Finger bekommen hat, ist zwar zu entnehmen, dass die Frau angibt, von ihm angegriffen worden zu sein. Doch für Mick steht fest: wenn sein Klient ihm tatsächlich nichts verheimlicht, dürfte der Fall sich schnell erledigen lassen.

Zwar macht Frank deutlich, dass ihm irgendetwas an der Sache komisch vorkommt, auch weil sich herausstellt, dass Mick nicht zufällig an den Fall gekommen ist, sondern Louis explizit nach ihm gefragt hat. Zunächst aber läuft alles wie am Schnürchen: das Messer in den Polizeiakten gehört nicht Louis, ein Überwachungsvideo scheint seine Aussage zu bestätigen und Reggie entpuppt sich obendrein als Prostituierte. Die Beweislage von Staatsanwalt Ted Minton (Josh Lucas) ist dürftig. Ausgerechnet an einem unbeschwerten Nachmittag mit seiner Tochter allerdings bekommt Mick die Nachricht, dass die Polizei doch Louis’ Messer am Tatort gefunden hat. Sein Mandant hat ihn also angelogen – und Micks Zweifel wachsen.

Film-Szene
© 2011 Universum Film
Nachdem er Louis wütend zur Rede gestellt hat, trifft sich Mick abends mit Maggie in einer Bar, wo die beiden nicht nur über Elternfragen, sondern auch den aktuellen Fall sprechen und schließlich mal wieder zusammen im Bett landen. Getrieben von seinem unguten Gefühl, geht er am nächsten Morgen noch einmal die Akten durch und bleibt bei den Polizeifotos des schwer verletzten Opfers hängen. Reggies blutiges Gesicht erinnert ihn plötzlich an einen früheren Fall, bei dem eine ähnlich aussehende Frau vergewaltigt und mit dutzenden Messerstichen ermordet wurde. Damals hatte Mick seinem Mandanten Jesus Martinez (Michael Peña), der nie von seinen Unschuldsbeteuerungen abgerückt war, zu einem Geständnis überredet, um wenigstens mit lebenslanger Haft statt mit der Todesstrafe davonzukommen.

Angesichts der verblüffenden Parallelen fällt Mick wieder ein, dass Jesus immer von einem zweiten Mann gesprochen hatte, der am Tatabend ebenfalls an der später getöteten Prostituierten Interesse gezeigt hatte. Mit einem Foto von Louis in der Tasche macht sich der Strafverteidiger auf den Weg in das Gefängnis, wo sein früherer Klient seine Strafe absitzt – und kommt mit einer erschreckenden Erkenntnis zurück, die ihn in eine beinahe aussichtslose Lage bringt. Aus dem vermeintlichen Kinderspiel ist plötzlich ein Fall geworden, der nicht nur seine Karriere, sondern auch seine Familie in große Gefahr bringen könnte.

Populäre Rechtsirrtümer
Text-Feature zum Kinostart von DER MANDANT am 23. Juni

Auch wenn die bestehenden Gesetze der Bundesrepublik Deutschland eigentlich für jeden nachlesbar sind, kann man als Otto Normalverbraucher natürlich nicht über jedes Detail Bescheid wissen. Gepaart mit Hörensagen und dem vermeintlich anzuwendenden gesunden Menschenverstand bringt diese Unwissenheit in der Praxis letztlich eine ganze Menge kleiner Irrtümer hervor. Anlässlich des bevorstehenden Kinostarts des packenden Thrillers DER MANDANT am 23. Juni sollen einige der populärsten Rechtsirrtümer unter anderem aus Verkehrs-, Miet- und Strafrecht nun einmal aufgeklärt werden.

Mord ohne Strafe?

Kann es passieren, dass jemand für einen Mord nicht belangt werden kann? Ja, in seltenen Fällen kann das tatsächlich passieren. Möglich wird dies durch den Grundsatz „ne bis in idem“, welcher besagt, dass eine in einem Gerichtsprozess angeklagte Tat durch ein rechtskräftiges Urteil abschließend bewertet ist. Soll heißen: Für ein und dieselbe Straftat darf – in der Regel – niemand nach einem bereits gefällten Urteil noch einmal vor Gericht gestellt werden. Dies gilt unter anderem dann, wenn ein Täter mangels Beweisen freigesprochen wurde, die Schuld im Nachhinein aber doch bewiesen werden könnte. Ein solcher Fall wurde hierzulande beispielsweise 2006 in Düsseldorf bekannt: Der mutmaßliche Mörder einer Videotheks-Mitarbeiterin hatte 1994 den Gerichtssaal aus Mangel an Beweisen als freier Mann verlassen. Jahre später lieferte eine (technisch zuvor noch nicht mögliche) DNA-Analyse zwar doch noch den Beweis für seine Schuld, jedoch konnte er aufgrund des vorherigen Freispruchs in der Sache nicht noch einmal angeklagt werden.

Bewerber-Geheimnisse

Grundsätzlich müssen Kandidaten bei einem Bewerbungsgespräch mit dem möglichen neuen Arbeitgeber die Wahrheit sagen. Bei einigen Themen aber haben sie nicht nur das Recht, gar nichts zu sagen, sie dürfen sogar bewusst lügen: So etwa bei Fragen nach Religions- oder Gewerkschaftszugehörigkeit oder auch nach der familiären Planung. In den meisten Fällen dürfen Frauen sogar eine bereits bestehende Schwangerschaft verheimlichen.

Polizist im Nebenjob

Wer bisher dachte, dass das Festnehmen anderer Personen allein der Polizei vorbehalten ist, der irrt. Per Gesetz gilt dieses Recht unter gewissen Voraussetzungen für „Jedermann“. Paragraf 127 der Strafprozessordnung besagt nämlich: „Wird jemand auf frischer Tat betroffen oder verfolgt, so ist, wenn er der Flucht verdächtig ist oder seine Identität nicht sofort festgestellt werden kann, jedermann befugt, ihn auch ohne richterliche Anordnung vorläufig festzunehmen“. Allerdings ist zu beachten, dass – abgesehen vom tatsächlichen Festnehmen bzw. Festhalten – zu keiner Zeit Gewalt gegen des Festgenommenen gestattet ist. Es sei denn, man handelt in Notwehr.

Darf ich mal bitte rein?

Entgegen populären, anders lautenden Behauptungen, gibt es nur sehr wenige Anlässe, bei denen man anderen Personen Zugang zu den eigenen vier Wänden gestatten muss. Mitarbeiter staatlicher Behörden oder der GEZ, Handwerker, Vermieter und Wohnungsinteressenten ohne Voranmeldung oder Angestellte der Wasserbetriebe, die zum Beispiel die Zählerstände ablesen möchten, gehören auf jeden Fall nicht dazu. Eindeutig ist die Sache dagegen, wenn die Polizei oder der Gerichtsvollzieher mit richterlichem Beschluss in der Tasche anklopfen oder wenn Gefahr im Verzug ist – in solchen Situationen kann die Wohnung oder das Haus auch bei Nichtanwesenheit des Bewohners betreten werden. Eine weitere Ausnahme besteht in Deutschland durch den sogenannten „Kehrzwang“. Dieser hat zur Folge, dass auch Schornsteinfeger ein Recht haben, in bestimmten Abständen fremde Häuser und Wohnungen zu betreten – natürlich nur, sofern dort auch Feuerungsanlagen vorhanden sind, die gekehrt werden können.

Angekündigte Lärmbelästigung

„...Ich bitte um Ihr Verständnis, falls es heute Abend etwas lauter werden sollte.“ Flur-Aushänge mit diesen oder ähnlichen Vorab-Entschuldigungen im Vorfeld von Partys kennt wohl jeder Mieter. Doch solch ein Zettel ist für die Partygesellschaft kein Freifahrtschein. Denn, ob nun mit oder ohne Aushang, um 22 Uhr beginnt in Deutschland offiziell die Nachtruhe – und das nicht nur in Mietshäusern. Ein vermeintliches Recht auf eine Feier pro Monat und Mieter gibt es übrigens ebenfalls nicht.

Doppeldeutiger Samstag

Werktage sind laut Gesetz alle Wochentage außer Sonn- und Feiertagen. Also auch der Samstag – obwohl die Arbeitswoche heutzutage für die meisten Deutschen nur noch von Montag bis Freitag geht und man somit durchaus annehmen könnte, der Samstag könne daher kein „Werktag“ sein. Ist er aber doch! Somit sollten beispielsweise Verkehrsschilder, die laut Aufschrift „werktags“ gelten also unbedingt auch am Samstag beachtet werden.

Freiwilliger Finderlohn?

Bringt ein Finder einen verlorenen Gegenstand dem rechtmäßigen Eigentümer zurück, besteht für ihn ein gesetzlicher Anspruch auf Finderlohn – dazu gibt es sogar einen eigenen Paragrafen im Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 971 BGB). Es stimmt also nicht, dass der Eigentümer selbst entscheiden kann, ob er für den Finder Geld locker macht oder nicht. So beträgt der Finderlohn bei einem Sachwert von bis zu 500 Euro beispielsweise 5 %. Auch wer ein Tier findet, hat Anspruch – und zwar auf stolze 3 % (des Wertes, nicht des Tieres selbst).

Offizielle Webseite
http://www.dermandant.de/

Facebook-Seite
http://www.facebook.com/DerMandant

Ab dem 23.06.2011 im Kino!

Galerie (6 Fotos)


©2011 Universum Film


Dein Kommentar zu diesem Film!
Als Gast hast du hier die möglichkeit, einen Kommentar zu 'Der Mandant (2011)' zu verfassen. Bitte die unten genannten Punkte beachten, bevor du deinen Text abschickst.

Name: (max. 15 Zeichen!)
E-Mail: (Optional!)

Dein Text:

(max. 2000 Zeichen) verbleibende Zeichen:



------------------------------------------
Bitte folgendes beachten:

  • - Der Username muss nicht unbedingt der echte Name sein, darf allerdings nicht gegen die allgemeingültigen Regeln verstossen, sonst wird der Name gegen eine Zahlenkombination ausgetauscht.
  • - Dein Beitrag wird nicht automatisch, sondern nach Überprüfung veröffentlicht.
  • - Verlinkungen jeglicher Art (Web-, E-Mail-Adressen usw.), sowie Bilder, Videos u.ä. werden nicht veröffentlicht.
  • - Texte, die gegen die Nutzungsbestimmungen verstossen, beleidigende Aussagen und rechtlich bedenkliche Texte werden gelöscht.
  • - Als Gast hast du keine Möglichkeit, deine Texte zu einem späteren Zeitpunkt zu ändern, daher überprüfe bitte deinen Text genau, bevor du auf "Abschicken" klickst.
  • - Als Gast kannst du Filme und Stars nicht bewerten. Als Mitglied hast du hingegen viel mehr Möglichkeiten; Beiträge ändern, Bewerten, die eigene Filmsammlung in einer Film-Liste speichern, E-Mail-Benachrichtigung bei Antworten u.v.m. (Kostenlose Registrierung)


Gewinnspiel
Gewinnspiel
Gewinnspiel zum Kinostart von 'Der Mandant'.
Hier Mitmachen




Film-Fan.Net
Startseite
News
Kinostarts
Kino-Charts
DVD-Neuheiten
Film-Datenbank
Star-Datenbank
TV-Programm
Gewinnspiele
Forum
FanShop

Film-Suche
Film-/Star-Suche


Sonstiges
Film-Index
Newsletter
Service
Kontakt

Die FanSeiten
Robert De Niro
Al Pacino
Marlon Brando

Websuche


the-fan.net auf facebook

the-fan.net auf TWITTER folgen

Fanshop; DVDs, CDs, Games

Startseite | Film-Datenbank | Star-Datenbank | Kinostarts | DVD-Neuheiten | TV-Tipps | Diskussionsforum | Gewinnspiele |
Robert De Niro | Al Pacino | Marlon Brando | Suche | Sitemap | Nutzungsbedingungen | Impressum | Kontakt

 
© 2000-2016 The-Fan.net