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Lachsfischen im Jemen ab 17.05.2012 im kino
Lachsfischen im Jemen
Bewertung:
Humor: 50%50%
Action: 20%20%
Spannung: 30%30%
Erotik: 20%20%
Anspruch: 40%40%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
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OT: Salmon Fishing in the Yemen
Literaturverfilmung
Großbritannien 2011
Regie: Lasse Hallström
Buch: Simon Beaufoy, Paul Torday (Roman)
Darsteller: Emily Blunt, Ewan McGregor, Kristin Scott Thomas, Rachael Stirling, Amr Waked, Tom Mison, Catherine Steadman, Jill Baker, Pippa Andre, Dixie Arno ...
mehr...

Kinostart: 17.05.2012

Was klingt wie ein Widerspruch in sich, hält einen jemenitischen Scheich nicht davon ab, es trotzdem zu wagen. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Paul Torday erzählt LACHSFISCHEN IM JEMEN die märchenhafte Geschichte von einem Engländer (Ewan McGregor), der im Jemen Lachse ansiedeln soll.

Mit einer großen Portion an feinstem britischen Humor und einem herrlichen Sinn für das Absurde, beweist dieser elegant zwischen Politsatire und Liebeskomödie balancierende neue Spielfilm von Schwedens Meisterregisseur Lasse Hallström (GOTTES WERK UND TEUFELS BEITRAG, GILBERT GRAPE – IRGENDWO IN IOWA), dass das Unmögliche immer möglich ist und eine spät erblühende Liebe manchmal die allerschönste Blüte hervorbringt.

Das pointierte Drehbuch zu LACHSFISCHEN IM JEMEN schrieb der mittlerweile vielfach preisgekrönte Simon Beaufoy (GANZ ODER GAR NICHT, SLUMDOG MILLIONÄR), die Hauptrollen sind mit Ewan McGregor (BEGINNERS, DER GHOSTWRITER), Emily Blunt (DER TEUFEL TRÄGT PRADA, SUNSHINE CLEANING), Kristin Scott Thomas (DER ENGLISCHE PATIENT, DIE AFFÄRE) und Amr Waked (SYRIANA) exzellent besetzt.

Offizielle Website/Trailer

Film-Szene
© 2012 Concorde Filmverleih

Ein irrwitziges Ansinnen ist das, findet Dr. Alfred Jones (Ewan McGregor). Eine Frau namens Harriet Chetwode-Talbot bittet ihn per Mail um ein Treffen. Sie arbeite für einen reichen jemenitischen Scheich, der – selbst seit seiner Studienzeit in England ein begeisterter Angler – den Sport des Lachsfischens in seiner Heimat etablieren möchte. Dr. Jones, ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet, lacht nur empört auf. Der nordeuropäische Lachs benötigt eine ganz bestimmte, nicht zu hohe Temperatur, Flüsse und vor allem – sehr viel Wasser. Davon ist im staubtrockenen Jemen nicht allzu viel vorhanden.

Mit einer knappen Antwort ist für Dr. Alfred Jones der unsinnige Fall erledigt. Doch der verklemmte Fischerei-Wissenschaftler hat nicht mit der Hartnäckigkeit von Mrs. Chetwode-Talbot und ihrem Auftraggeber Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama (Amr Waked) gerechnet. Sogar aus der Absage-Mail von Dr. Jones lesen sie noch eine Ermutigung heraus, ihr Projekt doch weiter vorantreiben zu können.

Während Jones zuhause mit seiner Gattin Mary (Rachael Stirling) in einem ordentlich eingerichteten Häuschen sitzt, das genügend Platz bietet, damit sich die beiden bequem aus dem Weg gehen können, verläuft das Privatleben von Mrs. Chetwode-Talbot (Emily Blunt) im Moment wesentlich glücklicher: Die junge Frau ist frisch verliebt, in Captain Robert Mayers (Tom Mison), einen britischen Soldaten. Alles läuft wunderbar, und so erträgt sie tagsüber die spitzen Bemerkungen von Dr. Jones, der ihr ausführlich die Unmöglichkeit einer Lachszucht im Nahen Osten erklärt. Der Scheich im fernen Jemen hält jedoch unbeirrt an seiner Idee fest.

Film-Szene
© 2012 Concorde Filmverleih
Eine neue Dynamik erhält das ungewöhnliche Projekt der Fischzucht mitten in der Wüste jedoch, als Patricia Maxwell (Kristin Scott Thomas), die findige PR-Strategin und Pressesprecherin des britischen Premierministers, zufällig von den Plänen des Scheichs und seiner Anfrage bei Dr. Jones erfährt. Maxwell sucht nämlich händeringend eine positive Meldung aus dem Nahen Osten, um von den letzten, massiven militärischen Schnitzern der Briten in Afghanistan abzulenken.

Und was bringt die Menschen schneller auf andere Gedanken als eine freundliche, liebenswerte Nachricht aus dem Nahen Osten, wo man sich ganz offensichtlich in die britische Lebensart und Kultur verliebt hat? Geschickt setzt Maxwell alle ihr zur Verfügung stehenden Hebel in Bewegung – und schon sitzt Dr. Jones mit Harriet Chetwode-Talbot im Hubschrauber, um den charismatischen Scheich zu treffen.

Die Begegnung mit dem sehr gewinnenden Mann überzeugt auch den bislang abgeneigten Dr. Jones allmählich. Der Enthusiasmus des Scheichs steckt ihn an, die Idee von der klassenlosen Gemeinschaft aller Angler ist schließlich auch absolut bezwingend. Nachdem die meisten Details geklärt sind, scheint dem Vorhaben tatsächlich immer weniger entgegen zu stehen.

Allein die Angler Großbritanniens machen Schwierigkeiten und weigern sich, 10000 Wildlachse freiwillig in den Jemen transportieren zu lassen. Aber sogar dieses Problem kann Alfred Jones nach einigem Hin und Her auf erstaunliche Weise lösen.

Film-Szene
© 2012 Concorde Filmverleih
Doch dann schlägt das Schicksal erbarmungslos zu: Harriets Freund Robert wird nach Afghanistan eingezogen, und schon nach wenigen Tagen erhält sie die schreckliche Nachricht, dass er nach einer Bombenexplosion als vermisst gilt. Die junge Frau bricht vollständig zusammen, verkriecht sich verzweifelt in ihrer Wohnung, während Alfred das Projekt mit dem Scheich alleine weiterplant. Alfred sorgt sich um Harriet in dieser fürchterlichen Situation, und nachdem sie einige Tage von der Bildfläche verschwindet, steht er schließlich vor ihrer Tür, um sie zum Weitermachen zu ermuntern. Es ist das erste persönliche Gespräch der beiden, und entgegen aller vorherigen Streitereien verstehen sich die beiden von nun an immer besser.

Zuhause läuft es dagegen bei Alfred immer schlechter. Der Sex ist längst zur Pflichtübung verkommen. Jetzt aber packt seine Frau sogar die Koffer, um für die nächsten Monate nach Genf zu gehen und hat ihm vorher nicht einmal davon erzählt. Enttäuscht und verletzt ob dieses Vertrauensbruchs wendet sich Alfred immer mehr seinem Lachsfisch-Projekt und dem Scheich zu – und damit automatisch auch Harriet Chetwode-Talbot.

Zurück im Jemen angekommen, befindet sich der Bau der Wasserbecken für die Lachszucht schon in vollem Gange, und als die Tiere in großen Tanks endlich eingeflogen werden, sind alle glücklich und stolz. Mit der Zeit wächst die kleine internationale Gemeinschaft in der Zeltstadt am Rande der Wadis immer mehr zusammen. Doch mächtige und reiche Männer wie der Scheich haben nicht nur Freunde im eigenen Land, und das bekommen alle Beteiligten sehr bald zu spüren.

Film-Szene
© 2012 Concorde Filmverleih
Noch bevor die große Katastrophe eintritt, gibt es bereits eine kleinere: Patricia Maxwell hat es geschafft, den tranigen Premierminister in den Jemen zu schleifen. Es werden versöhnliche PR-Fotos mit dem Scheich beim Angeln geschossen, gemeinsam mit dem wieder aufgetauchten britischen Soldaten Robert Mayers, der dort wie aus dem Nichts plötzlich vor seiner Freundin Harriet auftaucht.

Roberts Erscheinen bringt nicht nur Harriet in Gewissensnöte, die sich allmählich immer mehr zu dem gar nicht mehr so zugeknöpften Alfred hingezogen fühlt. Für Alfred, der sich sogar schon von seiner ungeliebten Gattin Mary getrennt hatte, bricht eine Welt zusammen. Plötzlich scheint alles wieder unsicher. Wie soll es weitergehen? Mit dem Projekt? Mit Alfred? Und mit Harriet?



Offizielle Webseite
http://www.lachsfischen-im-jemen.de/

Facebook-Seite
http://www.facebook.com/concordefilmverleih

Ab dem 17.05.2012 im Kino!

Diskussionsforum: (Die letzten von insgesamt 3 Beiträgen)
Beitrag Nr.: 3 geschrieben von DerPsycho

"Lachsfischen im Jemen" überzeugt als ein sehr wamherziger Film, in dem die beiden Hauptdarsteller, vor allem
Ewan McGregor als leicht verklemmter und auf seine Art "nerdiger" Fischexperte, ihre Rollen sehr schön
verkörpern. Bei Lasse Hallströms Filmen ist das ja immer so eine Sache: Manchmal wagt er sich an Stoffe, die nur
so vor Kitsch triefen. Bei "Lachsfischen im Jemen" ist das Gott sei Dank nicht der Fall. Zwar gerät die Inszenierung
öfter an die Kitschgrenze, überschreitet sie aber nie.
Die Story an sich überzeugt durch ihre eigentliche Sinnlosigkeit, was auch den Hauptdarstellern bewusst ist.
Dadurch wird eine Identifikation durch den Zuschauer einfacher. Dann gibt es ab und an noch einen leichten
Seitenhieb auf die Politik (wunderbar diese Chats zwischen der Pressesprecherin und dem Premierminister! ).
Das alles macht den Film auf angenehme Weise sehr leicht und zu einem wunderbaren Feel-Good-Movie - einer
Mischung aus Komödie, Romanze und Satire. Einzig die Anschläge auf den Scheich bzw. das Projekt passen für
mich persönlich nicht so ganz in dieses Bild hinein.


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