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Anna Karenina (2012) ab 6.12.2012 im kino
Anna Karenina (2012)
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OT: Anna Karenina (2012)
Literaturverfilmung
Großbritannien/Frankreich 2012
Regie: Joe Wright
Buch: Tom Stoppard, Leo Tolstoy (Roman)
Darsteller: Keira Knightley, Aaron Johnson, Jude Law, Matthew Macfadyen, Kelly Macdonald, Emily Watson, Michelle Dockery, Olivia Williams, Holliday Grai ...
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Kinostart: 6.12.2012

Dem britischen Regisseur Joe Wright (Stolz und Vorurteil, Abbitte, Wer ist Hanna?) ist jetzt mit Anna Karenina eine epochale Neuverfilmung gelungen, die dem Geist der Vorlage gerecht wird und das atemberaubende Sittengemälde mit opulenten Bildern vor uns ausbreitet.

Grandios besetzt mit Keira Knightley (Eine dunkle Begierde) in der Titelrolle, in ihrer - nach Stolz und Vorurteil und Abbitte – dritten Zusammenarbeit mit Joe Wright, dem mehrfach Oscar-nominierten Jude Law (Unterwegs nach Cold Mountain, die Sherlock Holmes-Filme) und Newcomer Aaron Taylor-Johnson (Nowhere Boy, Kick-Ass). Das Drehbuch zu Anna Karenina schrieb Oscar-Preisträger Tom Stoppard (Shakespeare in Love), ein Garant für einfühlsame psychologische Charakterzeichnungen, Stil und dramaturgischer Finesse.

Offizielle Website/Trailer

Film-Szene
© 2012 Universal Pictures International Germany

Inhalt
Tolstois leidenschaftliches Liebes- und Ehedrama Anna Karenina gehört zu den ergreifendsten Romanen der Weltliteratur. Im Fokus der spannungsgeladenen Handlung, die Ende des 19. Jahrhunderts in Russlands feiner Gesellschaft spielt, steht die junge und bezaubernd schöne Anna Karenina (Keira Knightley), die in unwiderstehlicher Liebe dem Offizier Graf Vronskij (Aaron Taylor-Johnson) verfällt. Zerrissen zwischen dieser tiefempfundenen Leidenschaft, die ihr die Kraft gibt, aus der langjährigen glücklosen Ehe mit Aleksei Karenin (Jude Law) auszubrechen und der Liebe zu ihrem Sohn, entscheidet sie sich schließlich für den Geliebten - und verlässt ihre Familie. Als sie erkennt, dass sie durch ihren „Fehltritt“ von der Gesellschaft geächtet wird und sich mit der Zeit auch Graf Vronskij immer mehr von ihr entfernt, trifft sie eine bittere Entscheidung…

Ein Theater als Film-Location

Von Anfang an wollte Regisseur Joe Wright seiner gewagten neuen Version von Leo Tolstojs epischer Liebesgeschichte ANNA KARENINA, die ab 6. Dezember in den deutschen Kinos zu sehen ist, eine ganz neue Richtung geben. Wright entschied sich bewusst gegen die etablierten russischen Schauplätze vorheriger Adaptionen und wählte stattdessen eine äußerst ungewöhnliche Location als Hauptschauplatz des Films – ein Theater!

Um die adlige Gesellschaft von Moskau und St. Petersburg in den 1870er Jahren in ihrer ganzen Theatralik zu präsentieren, beschloss Joe Wright, dass „die Geschichte in einem wunderschönen, heruntergekommenen Theater spielen würde, das omnipräsent sein sollte, eine Metapher für die russische Gesellschaft jener Zeit, die im Kern verrottet war“. In ästhetischer Hinsicht stehe dieser Film seinem Erbe näher als alles andere, was er je zuvor gemacht habe. „Das Marionettentheater, mit dem ich aufgewachsen bin, war eine wunderschöne handgemachte Welt, und genau das haben wir in diesem Film angestrebt. Die Vorstellung, dass das Theater die ganze Welt ist, war genau das, was das Marionettentheater für mich als Kind bedeutete.“ Die in der Hauptrolle der Anna Karenina zu sehende Keira Knightley erklärt: „Joes Konzept, die Geschichte in einem Theater spielen zu lassen, war brillant, denn instinktiv weiß man, dass man, sobald man ein Theater betritt, seine eigene Vorstellungskraft einsetzen muss.“

Bei Null begonnen

Film-Szene
© 2012 Universal Pictures International Germany
Das spektakuläre Theater-Set sollte anders sein als alles, was jemals auf der Leinwand zu sehen gewesen war. Produktionsdesignerin Sarah Greenwood und ihr Team entwarfen das Gebilde, das im Laufe der dreimonatigen Dreharbeiten völlig unterschiedliche Schauplätze darstellen sollte. Obwohl etliche Locations besucht und als Schauplätze in Betracht gezogen worden waren, darunter das zum Abriss verurteilte Alexandra Palace Theater in London, entschied man sich letztlich doch dafür, bei Null zu beginnen. Greenwood erklärt: „Wir mussten das Theater am Stage aufbauen, weil wir die gesamte Umgebung unter Kontrolle haben wollten. Es gab sehr viele fantastische Bilder, die verwirklicht werden sollten.“ Aus ihrer Sicht symbolisiert die Location des heruntergekommenen Theaters, „dass sich diese Gesellschaft in Auflösung befindet, dekadent ist und unter der Herrschaft der Aristokraten unweigerlich auf die Revolution zusteuert. Sie liebten alles, was vergoldet war, also haben wir es auch so gehalten. Doch alles darin ist künstlich und papierdünn“. Die unterschiedlichen Ebenen des Theaters verdeutlichten dabei den sozialen Rang der jeweiligen Besucher: So waren unter anderem das Foyer, das Auditorium und die oberen Ränge den höheren Gesellschaftsschichten vorbehalten.

Das ausladende Innere des Theater-Sets wurde am C-Stage in den britischen Shepperton-Studios gebaut. Von den verschiedenen Schauplätzen innerhalb des Theater-Sets sollten jeweils drei auf der Bühne platziert sein, während die übrigen sich jeweils im Auditorium, auf einem Balkonrang, in den Korridoren, im Foyer und „hinter den Kulissen“ befinden. Schon bald musste das C-Stage rund um die Uhr geöffnet bleiben, entweder für die Dreharbeiten selbst oder für den Auf- und Abbau der Sets. Die Abteilungen Kulissenbau, Maler, Ausstattung und Beleuchtung warteten buchstäblich immer bereits hinter den Kulissen, um nach einzelnen Drehs gleich wieder das nächste ausgefeilte Set aufzubauen.

Eine glaubwürdige Welt

Die Übergänge zwischen den Szenen wurden von großen, handgemalten Kulissen unterstützt. Zu dieser spektakulären Szenerie gehören St. Petersburg, Moskau, der Sternenhimmel bei Betsys Soiree und diverse raffinierte Wandgemälde. Matthew Macfadyen, der die Rolle des Oblonskij spielt, meint: „Da die Schauplätze in und um Russland angesiedelt sind, erinnerte mich das ganze Theater an einen Ort, an dem das Bolschoi-Ballett hätte auftreten können.“ Und Produzent Tim Bevan fügt hinzu: „Joe hat die Fähigkeit, eine Welt zu erschaffen, die glaubwürdig ist – etwas, das nicht jeder Filmregisseur beherrscht“. Auch die größeren Sets, darunter die Eislaufbahn, der Ball und die Oper fügten sich wunderbar in die Räumlichkeiten des Theaters ein. Für die Pferderennen-Sequenz setzte man beispielsweise eine Koppel in die Mitte des Auditoriums, das Rennen selbst wurde jedoch von der Second Unit separat gedreht und später von Cutterin Melanie Ann Oliver und ihrer Abteilung akkurat eingearbeitet.

Film-Szene
© 2012 Universal Pictures International Germany
Regisseur Joe Wright erläutert: „Worauf wir hier verzichten konnten, waren Aufnahmen von vorfahrenden Kutschen und Außenaufnahmen von Palästen. Das ist eher Architekturdarstellung als Geschichtenerzählen. Wir konnten stattdessen die emotionalen Aspekte der Szenen und das Drama der Charaktere zeigen, wie es die Schauspieler verkörpern.“ Je weiter sich die Geschichte entwickelt, desto weniger werden die Begrenzungen des Theaters sichtbar. „Das Konzept lautet, dass genauso wenig wie die Figuren sich ihrer Umwelt bewusst sind, auch die Filmzuschauer in die Geschichte eintauchen und alle Zweifel ausgeräumt sind“, erklärt Wright. Produktionsdesignerin Greenwood bemerkt zudem: „Der einzige Moment, an dem eine Figur anspricht, dass sie sich in einem Theater befindet, ist die Eröffnungssequenz mit Oblonskij auf der Bühne – also genau der Augenblick, an dem die Grenzen aufgehoben werden.“

Die Grenzen von Theater, Film und Kino durchbrechen

Einige der Sets, die zum Theater gehören, mussten auf anderen Bühnen der Shepperton-Studios gebaut werden, darunter der Lagerraum (der Salon im Hause Oblonskij), die Kulissengemälde (der Speisesaal der Oblonskijs) und die Schwenkbühne, eine Plattform an der Seite der Theaterbühne (die zum Bahnsteig wird). Das Haus der Karenins in St. Petersburg wurde am B-Stage errichtet; das Grand Hotel am D-Stage. Insgesamt nutzte man vier Bühnen bei Shepperton. Greenwood sagt: „Diese Sets mussten auf subtile Weise die Architektur des Theaters anklingen lassen, z. B. durch Türen im selben Stil, wodurch die Übergänge so reibungslos wie möglich stattfinden konnten. Wenn die Figuren sich durch das Theater bewegen, die Treppen emporsteigen, über die Flure und durch Türen gehen, haben sie so stets eine direkte Verbindung zu den anderen Sets“.

„Die Geschichte im Theater anzusiedeln, unterstreicht die Vorstellung, dass alle Individuen Teil einer großen Show sind und die ihnen zugedachte Rolle in der Gesellschaft spielen“, bringt Joe Wright die Idee der Theater-Location als Hauptschauplatz auf den Punkt. „Während sie die Menschen um sich herum beobachten, werden sie selbst wiederum von diesen beobachtet. Das Dilemma der Hauptfiguren wird innerhalb dieser artifiziellen Umgebung noch deutlicher; das Kinopublikum wird auch die eigene Vorstellungskraft einsetzen wollen.“ So resümiert Produzent Paul Webster: „Alles entspringt Joes Fantasie. Er war schon immer daran interessiert, die Grenzen von Theater, Film und Kino zu durchbrechen, suchte stets nach neuen Wegen, um das visuell auszuloten. ANNA KARENINA ist ästhetisch gesehen ein Quantensprung für ihn.“



Offizielle Webseite
http://www.annakarenina-film.de/

Facebook-Seite
http://www.facebook.com/Anna.Karenina.DE

Ab dem 6.12.2012 im Kino!

Diskussionsforum: (Die letzten von insgesamt 3 Beiträgen)
Beitrag Nr.: 3 geschrieben von *xoxoxo

die geschiehte dieser frau ist Herz zereisend und Kulturwirtin, ich bin noch jung aber
habe die Geschichte so verstanden ob es mein leben wer es ist Bedauernswert das ihr
leben so enden musste aber sie war so unglücklich sie tut mir leid die arme Russische frau
hat 1. Kind den sie nicht sehen darf verliebt sich ihn ein jüngeren mann u.s.w. ich will
euch doch den film nicht verderben (er ist wunderschön und traurig).

eure Filmkritikerin

xoxoxo


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