„Vier Hände waren beim sogenannten Hitchcock-Touch im Spiel, und zwei davon gehörten Alma.“
- Charles Champlin, Filmkritiker
Alfred Hitchcock, der “master of suspense”, der einige der intensivsten filmischen Erfahrungen von Bedrohung und Intrige für Kinozuschauer schuf, hatte eine verborgene Seite: die kreativ explosive Beziehung zu seiner ihm stets zur Seite stehenden Ehefrau und Mitschöpferin seiner Filme, Alma Reville.
Inhalt Sacha Gervasis HITCHCOCK enthüllt zum ersten Mal die faszinierende und komplexe Liebesgeschichte dieses Ehepaares. Gervasis entwickelt sein biografisches Drama vor dem Hintergrund von Hitchcocks wohl gewagtesten Filmabenteuers – der Produktion des schaurig-gruseligen Thrillers PSYCHO („Psycho“, 1960), der Hitchcocks kontroversester und legendärster Film werden sollte. Nach dem Ende der turbulenten, aller Widrigkeiten zum Trotz gestemmten Produktion hatte sich das Medium Film für immer verändert. Aber nur wenige erkannten, dass dafür zwei Künstler verantwortlich waren.
Mit Hilfe einer prominenten Besetzung, der in den Hauptrollen von Alfred und Alma Hitchcock die Oscar®-Preisträger Anthony Hopkins und Helen Mirren angehören, erzählt Gervasi eine Geschichte ganz in der Tradition Hitchcocks, eine Geschichte voller Überraschungen, düsterer Wendungen und komischer Ironie. Doch im Mittelpunkt des Film stehen nicht nur die Obsessionen und Ängste zweier Menschen, sondern auch diese unerschütterliche Liebe, die jenseits der Leinwand Motor von Hitchcocks Kunst war.
Fox Searchlight Pictures präsentiert zusammen mit Cold Spring Pictures HITCHCOCK - eine Produktion von The Montecito Picture Company und Barnette/Thayer-Production. Regie führte Sacha Gervasi, das Drehbuch schrieb John J. McLaughlin nach Stephen Rebellos Buch „Alfred Hitchcock and the Making of Psycho.“ Neben Anthony Hopkins und Helen Mirren sind in weiteren Rollen zu sehen: Scarlett Johansson als Janet Leigh, Toni Collette als Peggy Robertson, Danny Huston als Whitfield Cook, Jessica Biel als Vera Miles, Michael Stuhlbarg als Künstleragent Lew Wasserman, James D’Arcy als Anthony Perkins, Michael Wincott als Ed Gein, Kurtwood Smith als Geoffrey Shurlock und Richard Portnow als Barney Balaban. Ivan Reitman, Tom Pollock, Joe Medjuck, Tom Thayer und Alan Barnette sind die Produzenten des Films, Ali Bell und Richard Middleton die Ausführenden Produzenten.
Zum Kreativteam gehören darüber hinaus Kameramann Jeff Cronenweth, der für THE SOCIAL NETWORK („The Social Network“, 2010) und THE GIRL WITH THE DRAGON TATTOO („Verblendung“, 2011) für den Oscar®vorgeschlagen wurde, Cutterin Pamela Martin, Oscar®-nominiert für THE FIGHTER („The Fighter“, 2010), Produktionsdesignerin Judy Becker, die ebenfalls an THE FIGHTER mitarbeitete, und Kostümdesignerin Julie Weiss, die für FRIDA („Frida“, 2002) und 12 MONKEYS („12 Monkeys“, 1995) Oscar®-Nominierungen erhielt.
Die Musik komponierte der viermal Oscar®-nominierte Soundtrack-Veteran Danny Elfman, der unter anderem Nominierungen für GOOD WILL HUNTING („Good Will Hunting“, 1997) und MILK („Milk“, 2008) erhalten hat. Für das Spezial-Make-up zeichneten Howard Berger, Oscar®-Preisträger für THE CHRONICLES OF NARNIA: THE LION, THE WITCH & THE WARDROBE („Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia“, 2005), und Gregory Nicotero verantwortlich.
HITCHCOCK:
Interessante Fakten über den Master of Suspense
· Als Hitchcock mit den Dreharbeiten zu “Psycho” begann, mussten alle Personen am Set ihre rechte Hand heben und feierlich versprechen, kein Sterbenswort über die Handlung nach außen dringen zu lassen.
· Hitchcock wollte ganz bewusst eine Schauspielerin mit großem Namen für die Rolle des Opfers in “Psycho”, damit niemand erwartet, dass sie sterben könnte.
· Hitchcock hat „Psycho“ bekanntlich in schwarz-weiß gedreht – dennoch erinnerten sich viele Zuschauer nach der berühmten Dusch-Szene plastisch daran, angeblich „rotes Blut in der Wanne“ gesehen zu haben.
· Hitchcocks wichtige Frauenrollen besetzte er in der Regel mit Blondinen. Dazu meinte er einmal: „Blondinen geben die besten Opfer ab. Sie sind wie unberührter Schnee, auf dem sich die blutigen Fußstapfen deutlich abzeichnen.“
· “Psycho” kam bei Paramount zunächst überhaupt nicht gut an – deshalb finanzierte Alfred Hitchcock den Kultfilm aus eigener Tasche.