OT: Savages (2012) Krimi/Drama/Thriller USA 2012 Regie: Oliver Stone Buch: Shane Salerno, Oliver Stone, Don Winslow (Roman: Zeit des Zorns) Darsteller: Blake Lively, Taylor Kitsch, Aaron Taylor-Johnson, Jana Banker, Candra Docherty, Patrick Fourmy, Gary Stretch, Benicio Del Toro, ... mehr...
Kinostart: 11.10.2012
Der dreifach Oscar®-preisgekrönte Filmemacher Oliver Stone präsentiert in seinem unerbittlichen Thriller „Savages“ ein außergewöhnlich hochkarätiges Ensemble aus Nachwuchstalenten und Spitzenstars: Taylor Kitsch, Blake Lively, Aaron Taylor-Johnson, John Travolta, Benicio Del Toro, Salma Hayek, Emile Hirsch und Demián Bichir. Als Vorlage diente Don Winslows realistisch-authentischer Krimi-Bestseller, der sich 2010 in der Top-10-Liste der New York Times platzierte.
Inhalt Laguna Beach ist ein idyllisches Nest im kalifornischen Süden – eindeutig die richtige Umgebung für den Buddhisten Ben (Aaron Taylor-Johnson), der sich die Nächstenliebe als Lebensmotto gewählt hat. Und die wirft sogar sehr lukrative Umsätze ab, denn Ben versorgt seine Mitmenschen mit dem besten Marihuana aller Zeiten. Mit seinem engsten Freund, dem Ex-Navy-SEAL und ehemaligen Söldner Chon (Taylor Kitsch), teilt Ben nicht nur die Gewinne, sondern buchstäblich alles – sogar die Liebe zu der atemberaubend schönen Ophelia (Blake Lively). Nichts steht dem Glück zu dritt im Wege … bis Elena (Salma Hayek), die unbarmherzige Chefin des Baja-Kartells, ein Stück von Bens und Chons Kuchen fordert.
Für Elena gilt das „Angebot“ als automatisch akzeptiert, denn Lado (Benicio Del Toro), ihr Mann fürs Grobe, vertritt ihre Wünsche mit unmissverständlichem Nachdruck. Womit die Mexikaner nicht rechnen: Ben und Chon halten unbeirrbar zusammen, und unterstützt werden sie – nicht ganz freiwilig – von einem korrupten Drogenagenten (John Travolta). Trotzdem scheint der Krieg gegen das Kartell völlig aussichtslos: Ein immer heftigerer Schlagabtausch aus trickreichen Finten und drastischen Manövern eskaliert in einem hemmungslos brutalen Psycho-Duell.
Der dreifach Oscar®-preisgekrönte Filmemacher Oliver Stone präsentiert in seinem unerbittlichen Thriller „Savages“ ein außergewöhnlich hochkarätiges Ensemble aus Nachwuchstalenten und Spitzenstars: Taylor Kitsch („Battleship“), Blake Lively („The Town – Stadt ohne Gnade“), Aaron Taylor-Johnson („Kick-Ass“), John Travolta („Pulp Fiction“), Benicio Del Toro („Traffic – Die Macht des Kartells“), Salma Hayek („Frida“), Emile Hirsch („Into the Wild“) und Demián Bichir („A Better Life“). Als Vorlage diente Don Winslows realistisch-authentischer Krimi-Bestseller, der sich 2010 in der Top-10-Liste der New York Times platzierte.
Laguna Beach ist ein idyllisches Nest im kalifornischen Orange County – die Heimat der Reichen und Gelangweilten: Teens mit zu viel Freizeit und zu viel Taschengeld, Männer und Frauen, die von einer stattlichen Anzahl Schönheitschirurgen ewig jung gehalten werden – sie alle pilgern jede Woche ins suburbane Mekka: ins luxuriöse Shoppingcenter. Angenehme Temperaturen und die sonnendurchflutete Pazifikküste geben dem Ganzen den trügerischen Glanz entspannter Coolness. Hier kennt sich die schöne O (Lively) bestens aus, denn sie ist hier zu Hause – keine der örtlichen Attraktionen und Marotten bleiben ihr verborgen.
O ist die Abkürzung von Ophelia … dafür hat sie ihre Gründe. Sie ist ein echtes Original – ebenso wie ihre Mitbewohner, die in Laguna Beach tätigen Unternehmer Ben (Taylor-Johnson) und Chon (Kitsch): Sie bilden ein ungewöhnliches Trio, das durch eine beispiellose Liebe zusammengehalten wird. Der gutmütige und hilfsbereite Ben ist Botaniker und möchte die Welt retten. Sein engster Freund, der Ex-Navy-SEAL und ehemalige Söldner Chon (Taylor Kitsch) zweifelt allerdings, dass die Rettung der Welt sich wirklich lohnt. Ben, Chon und O bleiben unter sich und halten zusammen … sie bilden eine postmoderne Familie, genießen ihren ruhigen, bequemen, freien und lockeren Lebensstil, der durch Bens und Chon lukratives Geschäft ermöglicht wird: Sie bauen das beste Marihuana aller Zeiten an. Diese unabhängigen, toleranten Impresarios sind echte Lokalgrößen, weil sie ein atemberaubendes Produkt anbieten. Und die Nachfrage ist groß.
Natürlich bleibt Bens and Chons Erfolg nicht unbemerkt. Ihr legendäres Gras und ihre innovatives Geschäftsmodell erregt das intensive Interesse des mexikanischen Baja-Kartells unter der Leitung der unbarmherzigen Elena „La Reina“ (Hayek), ihres brutalen Schergen Lado (Del Toro) und ihres skrupellosen Oberadvokaten Alex (Bichir). Elena will Bens und Chons Partnerin werden – und niemand lehnt ein Angebot von La Reina ab, ohne empfindlich dafür zu büßen.
Womit die Mexikaner nicht rechnen: Die drei bemerkenswerten Freunde halten unbeirrbar zusammen. Ben, Chon und auf ihre Art auch O beginnen einen scheinbar aussichtslosen Krieg gegen das Drogenimperium. Unterstützt werden sie – nicht ganz freiwillig – von Dennis (John Travolta), einem korrupten Agenten der Drogenbehörde DEA, und dem versierten Buchhalter Spin (Hirsch). So kommt es zu einem immer heftigeren Schlagabtausch aus trickreichen Finten und drastischen Manövern – er eskaliert in einem hemmungslos brutalen Psycho-Duell.
Zu Stones kreativem Team zählen Spitzenvertreter der Filmbranche, allen voran Kameramann DAN MINDEL („Star Trek“, „Mission: Impossible III“), Produktionsdesigner TOMÁS VOTH („Wanted“, „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“), der Cutter und zweifache Oscar®-Preisträger JOE HUTSHING („John F. Kennedy – Tatort Dallas“, „Geboren am 4. Juli“) sowie seine Kollegen STUART LEVY („An jedem verdammten Sonntag“, „Wall Street: Geld schläft nicht“) und ALEX MARQUEZ („An jedem verdammten Sonntag“, „Alexander“), Kostümdesignerin CINDY EVANS („Memento“, „Dreizehn“) und Komponist ADAM PETERS („South of the Border“).
Als Vorlage dienten der Roman „Zeit des Zorns“ von Don Winslow („Kings of Cool“, „Tage der Toten“) und das Drehbuch von SHANE SALERNO („Armageddon – Das Jüngste Gericht“, „Shaft – Noch Fragen?“) & Don Winslow & Oliver Stone. Produziert wird der Thriller „Savages“ von Stones langjährigen Mitarbeitern MORITZ BORMAN („W.“, „Alexander“, „World Trade Center“) & ERIC KOPELOFF („W., „Wall Street: Geld schläft nicht“).
Ich kann mir nicht erklären, wann und wieso Oliver Stone sein Händchen verloren hat um gute bis großartige Filme zu machen, dieser reiht sich in die anderen unbedeutenden Filme wie W., World Trade Center oder Alexander ein. Die Story ist Pulp, daraus hätte man also durchaus einen sehenswerten Film machen können aber er schafft es nur in wenigen Szenen die gleiche Qualität wie in U-Turn oder NBK zu erzeugen. Besonders die Jungdarsteller haben kein Charisma und mir war es ziemlich egal wie diese Story für die drei enden wird. Die beste Szene haben die routinierten del Toro und Travolta mit einem gut getimten Wortgefecht. Benicio del Toro ist einmal mehr ein lässiger, charismatischer aber auch brutaler Bösewicht. Der Film nimmt sich auch zu viel Zeit und nimmt der Story ein bisschen die Luft aus den Segeln. Man kann ihn sich schon anschauen, manchen wird er bestimmt auch gefallen aber Stones Glanzzeiten sind wohl Vergangenheit.
Beitrag Nr.: 4 geschrieben von the_scarface
Durchgestylter, zeitweise aber überambitionierter Film der irgendwo zwischen Actionthriller, Mafia und Liebesdrama pendelt. Unterhaltsam auf alle Fälle und mit Benicio del Toro (überragend), John Travolta und Salma Hayek auch sehr gut besetzt - aber der Film will einfach zuviel und kann sich nicht entscheiden, was er genau ist. Die Inszenierung ist sehr poppig und blutig, einige Dialoge wirklich gelungen, aber der Film ist kein typischer Stone...
Beitrag Nr.: 5 geschrieben von Taxi Driver Fan
the_scarface schrieb Die Inszenierung ist sehr poppig und blutig, einige Dialoge wirklich gelungen, aber der Film ist kein typischer Stone...
Das mit den Dialogen stimmt, da war einiges interessantes dabei wie z.B. "I had orgasms, he had wargasms" oder "I didn't think they would go Henry VIII on me."