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Les Misérables (2012) ab 21.02.2013 im kino
Les Misérables (2012)
Bewertung:
Humor: 40%40%
Action: 60%60%
Spannung: 80%80%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 70%70%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

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OT: Les Misérables (2012)
Drama/Musical/Romanze
Großbritannien 2012
Regie: Tom Hooper
Buch: William Nicholson, Alain Boublil, Jean-Marc Natel, James Fenton, Herbert Kretzmer, Claude-Michel Schönberg, Alain Boublil, Victor Hugo (Roman)
Darsteller: Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaw ...
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Kinostart: 21.02.2013

„Les Misérables“ ist die Kinofassung des sensationellen weltweiten Bühnenhits, den über 60 Millionen Zuschauer in 42 Ländern und 21 Sprachen gesehen haben – auch im 28. Jahr bricht das Musical weiterhin Kassenrekorde.

Vor 150 Jahren beschrieb Victor Hugo in seinem Roman, wie sich die Rechtlosen zusammenfinden, um gegen die Korruption vorzugehen und die Besserung ihrer Verhältnisse zu fordern. Sein Roman inspirierte das am längsten gespielte Musical der Welt. Und das Buch hat nichts von seiner Brisanz verloren. Jetzt kann „Les Misérables“ seine ganze Macht auch in Hoopers grandios-spektakulärer Version des klassischen Epos entfalten. Mit internationalen Superstars und beliebten Songs wie „I Dreamed a Dream“, „Bring Him Home“, „One Day More“ und „On My Own“ erwacht diese Show der Shows als einzigartiges Kinomusical zu neuem Leben.

Offizielle Website/Trailer

Film-Szene
© 2013 Universal Pictures International Germany

Inhalt
1815, Toulon/Digne: Nach 19 Jahren als Kettensträfling („Look Down“) wird Jean Valjean (Jackman) – Gefangener 24601 – von Javert (Crowe) auf freien Fuß gesetzt. Javert ist Aufseher der arbeitenden Strafgefangenen. Auf dem Weg von Toulon nach Digne („Freedom Is Mine“) bemüht sich Valjean um Nahrung, Unterkunft und Arbeit, merkt aber, dass er als Vorbestrafter von allen gemieden wird. Nur Bischof Myriel in Digne (COLM WILKINSON, der den Valjean bei der Uraufführung in London und am Broadway gespielt hat) nimmt ihn freundlich auf. Doch Valjean ist durch die harten Jahren seiner Haft verbittert und revanchiert sich, indem er die silbernen Kerzenleuchter aus der Kirche stiehlt. Schon bald wird Valjean gefasst und vorgeführt – er staunt ungläubig, als der Bishof der Polizei gegenüber behauptet, es sei nichts gestohlen worden, um Valjean zu retten. Darauf beschließt Valjean ein neues Leben zu beginnen („What Have I Done?“).

1823, Montreuil-sur-Mer: Acht Jahre sind vergangen. Valjean hat seine Bewährungsauflagen nicht eingehalten und ist untergetaucht. Den Erlös der verkauften silbernen Leuchter verwendet er, um sich als Monsieur Madeleine eine neue Identität aufzubauen: Er ist inzwischen ein angesehen Fabrikbesitzer und Bürgermeister. Fantine (Hathaway), eine seiner Arbeiterinnen, hat heimlich ein uneheliches Kind zur Welt gebracht: Cosette wächst bei Pflegeeltern auf, denen Fantine all ihren Verdienst schicken muss. Die anderen Frauen haben das bemerkt, und als sie die Avancen des Vorarbeiters zurückweist, wird das als ungebührliches Verhalten eingestuft: Die Kolleginnen verlangen, dass sie entlassen wird („At the End of the Day“). Gnadenlos wirft man sie hinaus. Fantine fleht Valjean um Hilfe an, doch der hat andere Sorgen.

Javert ist inzwischen Polizeiinspektor und taucht in der Fabrik bei Madeleine auf. Obwohl Javert das Gefühl hat, den Besitzer zu kennen, weist Valjean diese Möglichkeit sofort nachdrücklich zurück. Als sie draußen Lärm hören, rennen sie hinaus, und Javert staunt ungläubich, als er sieht, wie Valjean den Wagen anhebt, unter dem der Kutscher Fauchelevent (STEPHEN TATE, der auf der Londoner Bühne jahrelang den Thénardier gespielt hat) eingeklemmt liegt. Diese Demonstration ungewöhnlicher Körperkraft erinnert Javert an den Sträfling Valjean, doch er kann diesen Verdacht nicht beweisen.

Film-Szene
© 2013 Universal Pictures International Germany
Weil sie unbedingt Geld für die Medizin ihrer Tochter beschaffen muss, verkauft Fantine im Rotlichtbezirk („Lovely Ladies“) ihr geliebtes Medaillon, ihre Haare und ihre Zähne. Anschließend reiht sie sich in den Chor der Huren ein und verkauft sich selbst („I Dreamed a Dream“). Ganz unten angekommen, gerät sie in eine Auseinandersetzung mit einem gewalttätigen Freier und soll gerade von Javert verhaftet werden, als der Bürgermeister eintrifft und verlangt, dass sie stattdessen ins Krankenhaus eingeliefert wird. Fantine berichtet Valjean, dass sein Vorarbeiter sie entlassen, Valjean selbst ihr jede Hilfe verweigert hat und dass ihre Tochter fast im Sterben liegt. Wie vom Donner gerührt verspricht Valjean, im Gasthaus Montfermeil vorzusprechen, wo die Tochter lebt, und sie zur Mutter zurückzuholen.

Später erfährt Javert, dass der Häftling Valjean, den er seit acht Jahren verfolgt, verhaftet worden ist. Javert besucht Madeleine, um sich wegen seines Verdachts zu entschuldigen. Valjean verbirgt sein Entsetzen und eilt heim, um sich abzusetzen, bevor die Verwechslung entdeckt wird. Doch er kann nicht ertragen, dass ein Unschuldiger an seiner statt im Gefängnis büßen muss – deshalb dringt er in den Gerichtssaal ein und gesteht, dass er selbst der echte Valjean mit der Häftlingsnummer 24601 ist („Who Am I?“). Valjean besucht anschließend die sterbende Fantine im Krankenhaus und verspricht ihr, Cosette zu sich zu holen und sie als seine eigene Tochter aufzuziehen („Take My Hand“). Als Fantine stirbt, erscheint Javert und verhaftet Valjean. Es kommt zum Kampf („The Confrontation“), und Valjean gelingt die Flucht.

In Montfermeil wächst die junge Cosette (Newcomerin ISABELLE ALLEN) („Castle on a Cloud“) bei Monsieur und Madame Thénardier (Baron Cohen und Bonham Carter) auf, die sie grausam misshandeln, während ihre eigene junge Tochter Éponine (Newcomerin NATALYA WALLACE) verwöhnt wird. Ihr Gasthaus dient auch als Bordell, in dem sie als Taschendiebe ihre Kunden nach Strich und Faden ausnehmen („Master of the House“). Valjean findet Cosette frierend im Wald hinter dem Gasthaus und bringt sie zu ihren Pflegeeltern zurück. Er zahlt die Thénardiers aus und nimmt das Mädchen mit nach Paris („The Bargain“).

Nachdem Valjean und Cosette aufgebrochen sind, erscheint Javert und verflucht sein Schicksal, weil Valjean ihm ein weiteres Mal entkommen ist. Auf der Reise nach Paris wird Valjean von seiner Liebe zu Cosette überwältigt („Suddenly“ entstand für die Kinofassung), hat aber keine Zeit, sich an seinen väterlichen Gefühlen zu erfreuen. Javert bleibt ihm hart auf den Fersen, und als sie in Paris eintreffen, bitten Valjean und Cosette in einem Konvent um Asyl. Es wird ihnen von eben jenem Mann gewährt, den Valjean vor dem sicheren Tod gerettet hat: Fauchelevent. In jener Nacht, als die Stadt schläft, schwört Javert, dass er Valjean so lange verfolgen wird, bis der wieder hinter Gittern landet („Stars“).

Film-Szene
© 2013 Universal Pictures International Germany
1832, Paris: Neun Jahre später herrscht Unruhe in der Stadt, weil der populäre Volksführer General Lamarque im Sterben liegt – als einziges Regierungsmitglied zeigt er Sympathie für die Armen, die in den Straßen sterben. Wir folgen dem unermüdlichen Straßenjungen Gavroche (DANIEL HUTTLESTONE, West-End-Inszenierung von „Les Misérables“), der von Kutsche zu Kutsche springt und der Oberklasse buchstäblich auf dem Kopf herumtanzt („Look Down“). Eine Gruppe politisch aktiver Studenten unter Führung von Marius (Redmayne) und Enjolras (Tveit) rottet sich in den Straßen zusammen. Enjolras fordert Unterstützung von der Menge, und ein hübsches junges Mädchen – die inzwischen erwachsene Éponine (Barks) – beobachtet Marius sehnsuchtsvoll: Offenbar ist sie bis über beide Ohren in ihn verliebt.

Am selben Tag überfällt eine Straßenbande unter Führung von M. und Mme. Thénardier Valjean und eine schöne junge Frau, die erwachsene Cosette (Seyfried), die Almosen unter die Bettler verteilen. Marius erblickt Cosette zum ersten Mal und kann seine Augen nicht von ihr lassen – es ist einfach Liebe auf den ersten Blick. In dem Moment taucht Javert auf und beendet die Schlägerei, erkennt aber Valjean erst, als der Ex-Sträfling verschwunden ist. Éponine willigt zögernd ein, Marius bei der Suche nach Cosette zu helfen, denn der interessiert sich für niemand anderen mehr.

Als in Paris bekannt wird, dass Lamarque gestorben ist, versammeln sich die Studenten erneut, um die Revolution zu proben („Red and Black“). Marius wird allerdings von seinen Gedanken an Cosette abgelenkt, und Cosette geht es in Bezug auf Marius genauso („In My Life“). Éponine führt Marius zu Cosette („In My Life“/“A Heart Full of Love“), während ihr niederträchtiger Vater Valjeans Haus ausrauben will. Valjean ist überzeugt, dass Javert ihm auf den Fersen ist, und eröffnet Cosette, dass sie außer Landes fliehen müssen. Cosette schreibt hastig einen Brief an Marius, damit er weiß, wo er sie finden kann. Sie trifft Éponine und bittet sie, Marius den Brief zu überbringen. Éponine nimmt den Brief an sich und wandert mutlos durch die einsamen Straßen von Paris („On My Own“), bis sie in Marius’ Wohnung eintrifft. Mit gebrochenem Herzen behält sie den Brief und erklärt ihm, dass Cosette nach England abgereist ist.

Film-Szene
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Mit dem Ensemble-Song „One Day More“ folgen wir den vielen Erzählsträngen der Geschichte: Valjean und Cosette auf der Flucht. Marius sehnt sich nach Cosette, und Éponine trauert ihrer unerfüllten Liebe nach. Enjolras und die Studenten bereiten Munition für die Revolution vor, während Javert seine Truppen in Alarmbereitschaft versetzt und verspricht, den Aufstand niederzuschlagen. Marius führt die Studenten durch die Straßen, und mit Unterstützung der Menge stören sie Lamarques Begräbnis („Do You Hear the People Sing?“) und rufen das Volk zum Aufstand auf. Ein Soldat schießt, und die Begräbnisfeier schlägt um in einen Aufruhr. Die Studenten setzen sich ab und rennen in ihr Hauptquartier, wo sie sich hinter einer Barrikade verschanzen und bis zum Letzten aushalten wollen. Éponine hat sich als Mann verkleidet und will dort an Marius’ Seite ausharren. Auch Javert, der während der Begräbnisfeier verdeckt ermittelt hat, trifft an der immer höher werdenden Barrikade ein. Bald identifiziert Gavroche Javert – der Spion wird von den Studenten als Geisel genommen.

Die Barrikade wächst weiter, und die Revolutionäre trotzen der Aufforderung durch die Soldaten, sich zu ergeben. Éponine will Marius schützen und stirbt („A Little Fall of Rain“), kann ihm aber vor ihrem Tod noch Cosettes Brief geben. Marius bittet Gavroche, Cosette einen Brief zu bringen, der von Valjean abgefangen wird. Er begreift jetzt, dass Marius und Cosette einander lieben, und weil er weiß, dass die Studenten keine Chance haben, macht er sich auf die Suche nach Marius. Valjean verschafft sich Zutritt zur Barrikade und entdeckt bald, dass Javert dort gefangen gehalten wird. Er warnt die Studenten vor Heckenschützen und beweist so, dass er auf ihrer Seite ist – er bittet Enjolras, Javert seiner Aufsicht zu übergeben. Valjean hat jetzt die Gelegenheit, Javert zu töten, erweist ihm aber die Gnade, die ihm selbst verwehrt bleibt. Die Studenten stellen sich auf eine lange Nacht auf der Barrikade ein („Drink With Me“), und in der Totenstille betet Valjean zu Gott und bittet, Marius’ Leben zu schonen („Bring Him Home“).

Am nächsten Tag erklärt sich der kleine Gavroche freiwillig bereit, mehr Munition zu besorgen („Little People“) und wird von einem Soldaten getötet. Die Rebellen werden von der Armee angegriffen, Marius wird dabei angeschossen. Valjean schleppt den bewusstlosen Marius aus der Feuerzone. Sie entkommen durch die Kanalisation. Enjolras und die letzten Rebellen sterben im Kampf. Grimmig schreitet Javert über die Leichen und begutachtet den Sieg der Ordnungsmacht über die Aufständischen, sucht aber vergeblich nach Valjean – bis er auf einen geöffneten Gullydeckel stößt.

Valjean zerrt Marius durch die Abwasserkanäle, entdeckt, dass Thénardier die Leichen der Rebellen ausraubt, und als er aus dem Kanal hochklettert, wird er einmal mehr von Javert erwartet. Valjean bittet ihn, Marius im Krankenhaus abliefern zu dürfen, doch Javert droht, ihn beim ersten Fluchtversuch zu töten. Trotzdem geht Valjean weiter, und Javert bringt es nicht fertig, auf ihn zu schießen. Javert lässt Valjean gehen, doch weil ihm bewusst ist, dass seine unverrückbaren Gerechtigkeitsprinzipien dadurch kompromittiert sind, springt er von einer Brücke in den Tod.

Film-Szene
© 2013 Universal Pictures International Germany
Marius weiß nicht, wer ihn gerettet hat. Nach dem Albtraum erwacht er im Haus seines Großvaters Gillenormand (PATRICK GODFREY, „Was vom Tage übrig blieb“). Trotz seiner Schwäche kehrt Marius in das Café zurück, wo die Studenten den Aufstand geplant haben. Er trauert um die Kameraden, die für ihre Überzeugung gestorben sind („Empty Chairs at Empty Tables“). Als er gehen will, merkt er, dass Cosette auf ihn wartet. Im Haus seines Großvaters erholt sich Marius, der von Cosette gepflegt wird. Valjean beichtet ihm seine Vergangenheit. Um Cosette keine Schande zu machen, falls man ihn verhaften würde, muss Valjean fliehen („Who Am I?“). Aber er nimmt Marius den Schwur ab, dass Cosette Valjeans Vorgeschichte nie erfahren wird.

Marius und Cosette heiraten, und auf der Hochzeitsfeier versuchen die Thénardiers Marius zu erpressen: Er soll sich ihr Schweigen über Valjeans wahre Identität erkaufen. Marius stellt fest, dass Thénardier in jener Nacht in der Kanalisation seinen Ring gestohlen hat – in diesem Moment begreift Marius, dass er von Valjean gerettet worden ist. Er schlägt Thénardier nieder, und das saubere Paar wird achtkantig hinausgeworfen, wobei es singend protestiert („Beggars at the Feast“). Cosette eilt mit Marius ins Konvent, um die Wahrheit über ihre Vergangenheit zu erfahren. Sie wachen an Valjeans Seite, als er stirbt – der Geist von Fantine und der Bischof kommen hinzu („Take My Hand“).

Viele Jahre später kommt es zum Aufstand Tausender Pariser – eine neue Republik wird ausgerufen. Menschenmengen bevölkern die riesige Barrikade („Do You Hear the People Sing?“). Unter ihnen erkennen wir die Geister von Enjolras und den Studenten, Gavroche und Éponine, Fantine und Valjean – alle vereint im Lied des Triumphs.



Offizielle Webseite
http://www.lesmiserables-film.de/

Facebook-Seite
http://www.facebook.com/LesMiserables.film

Ab dem 21.02.2013 im Kino!

Diskussionsforum: (Die letzten von insgesamt 5 Beiträgen)
Beitrag Nr.: 3 geschrieben von Kruemel

Irgendwie fand ich den sehr langatmig und schmalzig.


Beitrag Nr.: 4 geschrieben von DerPsycho

Kruemel schrieb
Irgendwie fand ich den sehr langatmig und schmalzig.



Musical-Film halt.

Mich interessiert er immer noch nicht...


Beitrag Nr.: 5 geschrieben von Kruemel

DerPsycho schrieb
Kruemel schrieb
Irgendwie fand ich den sehr langatmig und schmalzig.



Musical-Film halt.


Jepp.


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