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Happy End (20017)
Happy End (20017)
Bewertung:
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Erotik: 0%0%
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Gesamtbewertung:
Durchschnittlich!
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OT: Happy End
Drama
Frankreich/Österreich 2017
Regie: Michael Haneke
Buch: Michael Haneke
Musik: ---
Produzent: Stefan Arndt, Michael Katz, Margaret Ménégoz, Olivier Père
Darsteller: Isabelle Huppert, Jean-Louis Trintignant, Mathieu Kassovitz, Fantine Harduin, Franz Rogowski, Loubna Abidar, Nabiha Akkari, Franck Andrieux, Dominique Besnehard, Sophie Bourdon, Jack Claudany, David El Hakim, Hassam Ghancy, Toby Jones, Jackee Toto, Laura Verlinden

Kinostart: 12.10.2017

Kurzinhalt:
Familie Laurent betreibt eine boomende  Baufirma - das Fundament des Erfolgs aber bröckelt: Die resolute Patriarchin und Chefin Anne (Isabelle Huppert), mit dem Anwalt Lawrence Bradshaw (Toby Jones) verheiratet, hat ihren Sohn Pierre (Franz Rogowski) zum Managing Director gemacht, doch der ist bei weitem nicht kompetent genug für seine Aufgabe. Auch rein privat gibt es Probleme: Annes Bruder Thomas (Mathieu Kassovitz), ein Arzt, der ebenfalls in der Mehrgenerationen-Villa wohnt, soll sich plötzlich um seine zwölfjährige Tochter Eve (Fantine Harduin) kümmern - die zieht zu ihm, nachdem ihre Mutter versucht hat, sich umzubringen. Eve fühlt sich in ihrer neuen Umgebung mit dem Papa und dessen neuer Frau Anaïs (Laura Verlinden) samt Kleinkind einsam und fremd. Dann unternimmt auch Georges (Jean-Louis Trintignant), der verbitterte alte Vater von Anne und Thomas, einen Selbstmordversuch…



Diskussionsforum: (Die letzten von insgesamt 3 Beiträgen)
Beitrag Nr.: 3 geschrieben von 8martin

Kein Happy End
Dass Regisseur Haneke den Titel nur ironisch meinen kann, wissen alle, die seine Filme kennen. Hier hat seine Selbstverliebtheit allerdings Eskapaden geschlagen, die für den Film nicht unbedingt von Vorteil waren. Er zitiert sich selber, bzw. er bastelt an einer Fortführung von ‘Liebe‘ – einem seiner besten Filme. Das soll wohl einiges überbrücken…
Die Längen im Plot kommen mit einer Ereignislosigkeit daher, die teilweise uninteressant, teilweise unpassend ist, wie z.B. die uneingeladenen farbigen Immigranten auf der Geburtstagsfeier des Patriarchen Trintignant. Auch sein Ende ist eigenartig unvollkommen.
Was mir außer Lücken in Erinnerung geblieben ist, kann dem mich überfallenden Sekundenschlaf zu verdanken sein, in den ich während der langen Dialoge gefallen sein muss. Aber auch was dazwischen geschah, erscheint mir nebensächlich. Haneke hat den Sinn so gut verklausuliert, dass man ihn nicht finden kann.
Wäre ich in Cannes bei der Premiere dabei gewesen, hätte ich mich auch an den Pfiffen oder den Buh-Rufen beteiligt. Es ist nicht Hanekes deprimierendes Weltbild, das so eine Reaktion herausfordert, es ist die fehlende Überzeugungskraft im Unterschied zu früheren Filmen. Was sich in ‘Caché‘ bereits angekündigt hat, wird hier noch platter ausgerollt. Wir sehen ein Nullum.
Man hat versucht philosophische Tiefe in den Film hineinzuinterpretieren. Hat mich alles nicht überzeugt. Und ein ‘Spiegelbild der Gesellschaft‘ kann auch nichts Neues bringen. Die ist halt so wie sie ist: kalt, manieristisch und unkommunikativ. Jeder ein unvollkommenes Universum, dass um sich selber kreist. Unfähig und gefangen in der eigenen Hilflosigkeit.
Und für Lösungs-Fetischisten ist der Film gleich gar nichts. Denn hier gibt es keine. Nicht einmal die Todessehnsucht des Patriarchen erfüllt sich. Optisch bietet der Film auch nichts, dialogmäßig kaum etwas. Wie ein Griff in einen Sack voller Sägespäne: man bekommt die Hand nur wieder heraus, wenn man sie öffnet, aber dann ist sie auch leer. Wie das Poster zum Film es zeigt. K.V.


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