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Richard Strauss
Geboren am: 11.6.1864 in München, Deutschland
Gestorben am: 08.9.1949

Komponist - Filmographie:
2005 Charlie und die Schokoladenfabrik
2004 Der Rosenkavalier (2004)
2004 Daphne (2004)
2004 David Hockney: The Colors of Music
2003 Welcome to the Show/Intermission in the Third Dimension/The End of the Show
2003 Perduto amor
2002 The Hours - von Ewigkeit zu Ewigkeit
2002 Renée Fleming
2002 Thunderpants
2002 Tötet Smoochy
2001 Linie 3 - Rundrejsen 2001
2001 Rundt om Rundrejsen 2001
2001 Ariadne auf Naxos (2001)
2001 A.I. Künstliche Intelligenz
2000 Die Königin - Marianne Hoppe
2000 Ich träumte von Afrika
2000 Ariadne auf Naxos (2000)
1999 Der Mondmann (1999)
1999 Gnadenlos schön
1999 Der Onkel vom Mars
1999 Herbert von Karajan 1908-1989
1999 Eine Romantische Opernnacht - A romantic Opera Night
1998 Rugrats - Der Film
1998 Die Zeit der Jugend
1998 Small Soldiers
1998 Gold and Silver Gala with Placido Domingo
1998 Der Rosenkavalier (1998)
1998 Tzitut, sof tzitut
1997 Salomé (1997)
1996 In Rehearsal: Zubin Mehta with the Israel Philharmonic Orchestra
1996 Claudio Abbado: The Silence That Follows the Music
1995 Clueless - was sonst!
1994 Elektra (1994)
1994 Arabella (1994)
1994 Der Rosenkavalier (1994)
1993 Am Ufer des Flusses
1993 Capriccio (1993)
1993 Patul conjugal
1992 Salome (1992)
1992 Die Frau ohne Schatten
1992 Opus 20 Modern Masterworks: Richard Strauss
1991 Dame Kiri Te Kanawa: My World of Opera
1991 Kiri Te Kanawa
1990 Versión simultánea con traducción original
1990 Wild at Heart - Die Geschichte von Sailor und Lula
1990 Die Möchte-Gern-Väter
1990 Parco Valentino
1989 Scott & Huutsch
1989 Elektra (1989)
1988 Nächtliche Sehnsucht - Hemmungslos
1988 Ariadne auf Naxos
1985 Doktor (1985)
1985 Der Rosenkavalier (1985)
1984 La Biblia en pasta
1984 2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen
1984 Threads (1984)
1984 2010: The Odyssey Continues
1984 Arabella (1984)
1984 Der Rosenkavalier (1984)
1984 Os Trapalhões e o Mágico de Oróz
1983 Intermezzo (1983)
1982 Ein Jahr in der Hölle
1982 Fitzcarraldo
1982 Live from Studio 8H: Caruso Remembered
1981 Le Bourgeois gentilhomme
1981 Elektra (1981)
1981 Flid, fedt og snyd (TV Serie)
1980 La Femme sans ombre
1980 Freibeuter des Todes
1979 Richard Strauss - Kein Heldenleben
1979 Der Rosenkavalier (1979)
1978 Ariadne auf Naxos (1978)
1977 Arabella (1977)
1975 Supervixens
1974 Salome (1974)
1972 Salomé (1972)
1971 Lanzarote (1971)
1970 Catch 22 - Der böse Trick
1970 Blutige Erdbeeren
1970 Dance of the Seven Veils
1970 Elektra (1970)
1970 Salomé (1970)
1969 Capricci
1969 Viaje por Cuenca
1968 Young People's Concerts: Fantastic Variations (Don Quixote)
1968 2001 Odyssee im Weltraum
1965 Ariadne auf Naxos (1965)
1962 Der Rosenkavalier (1962)
1956 Serenade (1956)
1954 Die Spinne (Stimm1954e)
1952 Symphonie Wien
1950 Sunset Boulevard
1939 Ein Tag im Zirkus
1938 Olympia 1. Teil - Fest der Völker
1925 Der Rosenkavalier (1925)

Autor - Filmographie:
1993 Capriccio
1983 Intermezzo (1983)


Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von Taxi Driver

Strauss' Schwiegertochter Alice war Halbjüdin, damit waren auch seine Enkelkinder teilweise jüdisch. Dies hat ihn davon abgehalten, offen zu opponieren. Mit der Veröffentlichung der Oper Die schweigsame Frau auf ein Libretto des jüdischen Schriftstellers Stefan Zweig ging Strauss ein beträchtliches Risiko ein. Weil Strauss bei der Uraufführung darauf bestand, dass der Name Stefan Zweig auf dem Programmzettel und den Plakaten abgedruckt wird, blieb Hitler aus Protest der Aufführung fern. Das Regime ließ Strauss daraufhin fallen. Außerdem gibt es einige Vermutungen, dass Strauss seine offizielle Stellung nutzte, um einige seiner jüdischen Freunde und Kollegen zu schützen.

1948 vollendete Strauss sein letztes großes Werk, Vier letzte Lieder, für hohe Stimme und Orchester (Urauff. 1950 durch Kirsten Flagstad unter Wilhelm Furtwängler in London), die sicherlich seine bekanntesten Liedkompositionen sind. Diese Lieder waren von Strauss nicht als Zyklus geplant. Seine letzte vollendete Komposition war ein weiteres Lied, Malven, beendet am 23. November. Die Partitur wurde erst 1982 im Nachlass von Maria Jeritza entdeckt. Malven wurde erstmals 1985 von Kiri te Kanawa gesungen und 1990 zusammen mit ihrer zweiten Einspielung von Vier letzte Lieder aufgenommen. Die endgültig letzte Komposition, Besinnung, nach Texten von Hermann Hesse, für gemischten Chor und Orchester, blieb ein Fragment. Zu dieser Zeit waren Strauss' Harmonien und Melodien allerdings schon etwas altmodisch, verglichen mit Werken jüngerer Komponisten.

Richard Strauss war nicht nur ein genialer Komponist, er bestimmte auch die Stellung des Musikers in der Gesellschaft neu. Obwohl unter anderem durch seine Herkunft mütterlicherseits finanziell unabhängig, setzte er sich dafür ein, dass Komponisten von ihrer Arbeit leben können. Dies war in seiner Zeit keinesfalls selbstverständlich. Er forderte unter anderem, dass ein Komponist bei jeder Aufführung seiner Musik an den Einnahmen beteiligt werden müsse. Dabei ging er davon aus, dass das Komponieren ein bürgerlicher Beruf sei und dementsprechend die Höhe seiner Entlohnung mit der Arbeit eines Juristen oder Mediziners vergleichbar sein müsse. Diese Ansicht widersprach der bisherigen Rolle des Künstlers in der Gesellschaft. Strauss hatte sich deshalb gegen den Vorwurf zu wehren, er sei besonders geschäftstüchtig und geldgierig, eine Ansicht, die sich bis in die heutige Zeit gehalten hat.

Um seine Ziele zu erreichen, trat er 1898 zusammen mit Hans Sommer und Friedrich Rösch dafür ein, eine Komponistengenossenschaft zu gründen. Dabei sollten auch Werke, die nicht mehr urheberrechtlich geschützt sind, mit Abgaben belegt und die daraus erzielten Einnahmen jungen oder Not leidenden Komponisten zufließen. U. a. aufgrund seines Einsatzes wurde 1903 die GEMA gegründet.

Hinweis: Richard Strauss war nicht verwandt mit Johann Strauß bzw. der Wiener Walzer-Dynastie Strauß.

📝 geschrieben von Taxi Driver

Richard Strauss (* 11. Juni 1864 in München; † 8. September 1949 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Komponist klassischer Musik, der vor allem für seine erzählende Musik (Programmmusik) und seine Opern bekannt wurde, und ein bedeutender Dirigent.

Leben
Strauss wurde am 11. Juni 1864 in München geboren. Sein Vater Franz Strauss war erster Hornist am Hoforchester München, seine Mutter Josephine stammte aus der Bierbrauer-Dynastie Pschorr, einer der reichsten Familien Münchens.

Angeregt durch sein von Musik erfülltes Elternhaus, vorab durch seinen Vater, begann Richard Strauss schon mit sechs Jahren selbst zu komponieren. Später erhielt er Kompositionsunterricht durch den Münchner Kapellmeister Friedrich Wilhelm Meyer. Unter seiner Anleitung oder doch von ihm angeregt entstanden, nach frühen Stücken vor allem für Klavier und Gesang, die ersten größeren Formen: Konzerte bzw. Konzertstücke, eine große Sonate, ein Streichquartett, zwei Symphonien sowie eine Bläserserenade. 1882 begann Strauss ein Studium an der Universität München, brach es freilich bald wieder ab. 1883 begab er sich auf eine Künstlerreise, die ihn u. a. nach Dresden und Berlin führte, wo er wichtige Kontakte knüpfte, vor allem zu dem berühmten Dirigenten und Leiter der Meininger Hofkapelle, Hans von Bülow. 1885 holte Bülow den jungen Strauss als Kapellmeister an den Meininger Hof (hier lernte Strauss u. a. Johannes Brahms kennen); als Bülow bald darauf seinen Dienst quittierte, wurde Strauss bis zum Ende der Saison 1885/86 sein Nachfolger. Hatte Strauss bis dahin im Stil der Klassiker sowie von Komponisten wie Schumann oder auch Brahms komponiert, so änderte sich seine musikalische Orientierung, als er Alexander Ritter kennenlernte, Geiger und Ehemann einer Nichte von Richard Wagner. Er bestärkte Strauss darin, sich der Musik Wagners zuzuwenden, zuvor jedoch sich durch Anlehnung an die Symphonischen Dichtungen von Franz Liszt im Orchesterstil Wagners zu üben. Die neue Kompositionsweise von Strauss deutet sich bereits in seiner viersätzigen Orchesterfantasie "Aus Italien" an, wird jedoch erst in den nachfolgenden, von Strauss meist "Tondichtungen" genannten einsätzig-programmatischen Orchesterwerken unmittelbar deutlich. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (von der ersten Tondichtung, Macbeth, gibt es nicht weniger als drei Fassungen) fand Strauss dann in den Tondichtungen "Don Juan" (nach L1888/89) und vor allem "Tod und Verklärung" (1888-1890) seinen eigenen unverwechselbaren Stil, der ihn rasch bekannt und berühmt machte. Einige Jahre später folgte eine zweite Serie von Tondichtungen, darunter Also sprach Zarathustra (1896), dessen Anfangstakte heute vor allem durch den Film 2001: Odyssee im Weltraum und als beliebte Musik zur Film- und Fernsehwerbung bekannt ist. 1972 schuf der Brasilianische Jazzmusiker Eumir Deodato eine eigenwillige Crossover-Version und feierte damit in England und in den USA einen Grosserfolg.

Bereits 1887 beginnt Strauss mit der Arbeit an seiner ersten Oper Guntram, die jedoch 1894 nur wenige Aufführungen erlebt hat. Mehr Erfolg brachte Feuersnot (1901. Aber erst Salome und Elektra (Uraufführung 1909 in Dresden) brachten ihm internationale Triumphe und den Durchbruch als Opernkomponist. Die tonale Basis verließ Strauss jedoch nie, aus dem Potenzial der Elektra zog er nicht die Konsequenz der Abkehr von der Tonalität. Es war auch die erste Oper, bei der Strauss mit dem Dichter Hugo von Hofmannsthal zusammenarbeitete. Auch später schufen die beiden gemeinsame Werke, wobei Strauss seine Musiksprache etwas veränderte und dadurch große Publikumserfolge wie Der Rosenkavalier (1910) schuf. Strauss schrieb bis 1942 noch zahlreiche weitere Opern, allerdings glättete sich sein musikalischer Stil, die große Oper Die Frau ohne Schatten (1919) markiert den Endpunkt einer dramatisch-experimentellen Phase im Schaffen von Strauss. In den späteren Jahren entstehen mit Capriccio und Daphne leichter fassliche Werke in einem klassizistischen Stil. Die dramaturgische Sicherheit für das Musiktheater bleibt jedoch, fast alle seine Bühnenwerke sind Erfolge.

Richard Strauss war mit der Sängerin Pauline Strauss-de Ahna (1863-1950) verheiratet, die in seiner ersten Oper Guntram die Partie der Freihild sang. Sie war ferner eine hervorragende Interpretin seiner Lieder, und Strauss gab häufig Konzerte mit seiner Frau.

Kontrovers diskutiert wird die Rolle von Strauss in der Zeit des Nationalsozialismus. Einige Meinungen besagen, dass Strauss völlig apolitisch war und nie komplett mit den Machthabern kooperierte. Andere heben hervor, dass er ein Offizieller (Präsident der Reichsmusikkammer von 1933 bis 1935) war, und dass er, obwohl seine Stellung überwiegend repräsentativ war, sich trotzdem öffentlich gegen die Nationalsozialisten hätte stellen sollen.

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