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Isabelle Huppert
Geboren am: 16.3.1953 in Paris, Frankreich

Schauspielerin - Filmographie
2017 Happy End (2017)
2017 Ein Chanson für dich (2016)
2016 Elle (2016)
2016 Alles was kommt (2016)
2015 Wir sind alle Astronauten (2015)
2015 Louder Than Bombs (2015)
2014 Sehnsucht nach Paris (2014)
2014 Das Verschwinden der Eleanor Rigby (2014)
2013 Tip Top (2013)
2013 Missbrauch (2013)
2013 Die Nonne (2013)
2013 Dead Man Down
2012 In einem fremden Land (2012)
2012 Captive - Entführt
2012 Liebe (2012)
2011 Mein liebster Alptraum
2011 I'm Not a F**king Princess
2010 Copacabana (2010)
2009 White Material - Land in Aufruhr
2009 Villa Amalia
2008 Home (2008)
2006 Privatbesitz (2006)
2006 Le Beau monde
2006 America (2006)
2006 Geheime Staatsaffären
2005 Gabrielle - Liebe meines Lebens
2004 I Heart Huckabees
2004 Meine Mutter (2004)
2004 Zwei ungleiche Schwestern
2003 Liebesversuche - Portrait Werner Schroeter
2003 Wolfzeit
2002 8 Frauen
2002 Deux
2002 Ghost River
2001 Die Klavierspielerin
2000 Süßes Gift (2000)
2000 Comédie de l'innocence
2000 Saint-Cyr
2000 Modern Life
1999 Nur kein Skandal!
1998 Schule des Begehrens
1997 Marie Curie - Forscherin mit Leidenschaft
1997 Das Leben ist ein Spiel
1996 Gullivers Reisen (1996)
1996 Abfallprodukte der Liebe
1996 Wahlverwandtschaften
1995 Biester (1995)
1995 Lumiere and Company
1994 Amateur (1994)
1994 Trennung (1994)
1992 Nach der Liebe
1991 Madame Bovary (1991)
1991 Malina (1991)
1991 Amnesty International - Schreiben gegen das Vergessen
1989 Die Rache einer Frau
1988 Eine Frauensache
1988 Die Dämonen (1988)
1987 Das Schlafzimmerfenster
1985 Gezeichnet: Charlotte
1983 Entre Nous - Träume von Zärtlichkeit
1983 Die Geschichte der Piera
1982 Passion (1982)
1982 Eine Frau wie ein Fisch
1981 Der Saustall
1981 Stille Wasser (1981)
1980 Heaven's Gate - Das Tor zum Himmel
1980 Der Loulou
1980 Die Kameliendame (1980)
1979 Rette sich, wer kann (das Leben)
1979 Die Schwestern Brontë
1978 Violette Nozière
1977 Die Spitzenklöpplerin
1977 Die Indianer sind noch fern
1975 Unternehmen Rosebud
1975 Der Richter und der Mörder
1975 Die Große Ekstase
1974 Die Ausgebufften
1972 César und Rosalie

Sonstiges:
2011 Mondo Lux - Die Bilderwelten des Werner Schroeter
2003 Henri Cartier-Bresson - Biographie eines Blickes


Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von Anja

das freut mich sehr lene, dass ich dir mit dem tip damit eine freude machen konnte

📝 geschrieben von Lene

"Hurra!" Auf dieses Portrait freue ich mich ja wirklich ungemein!!
Tausend Dank für den Tipp, Anja!!!!! *schmatz*

📝 geschrieben von Anja

Isabelle Huppert - Ein Porträt
Regie: Serge Toubiana, Olivier Raffet

Isabelle Huppert offenbart sich nie völlig. Sogar in ihrem privaten Umfeld gibt es stets etwas Geheimnisvolles, das sie nicht preisgibt. Ihr ist bewusst, dass die Kunst des Kinos darin besteht, mit dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, mit dem Offenbaren und dem Verborgenen zu spielen. In der "Spitzenklöpplerin" wusste sie das Schweigen und die Abwesenheit der fast stummen jungen Frau, die sie zu spielen hatte, hervorragend einzusetzen. Isabelle Huppert dazu: "In dieser Zeit des Wartens, als die Dinge noch ziemlich unklar waren, hatte ich das Gefühl, selbst formlos und ohne Umrisse zu sein. Ich empfand auch die Welt als äußerst verschwommen und undurchsichtig. Nur ich konnte wissen, dass die Dinge eines Tages klarer werden würden." Ein Jahr später erhielt sie von Claude Chabrol die Hauptrolle in "Violette Nozière". Sie spielte eine junge Kriminelle (die erste einer ganzen Reihe) und wurde dafür 1978 in Cannes als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Der Film bildet daher einen Meilenstein in der künstlerischen Laufbahn der damals 23-Jährigen. Der Film stellte den Anfang einer engen Zusammenarbeit mit Chabrol dar, aus der zahlreiche Filme hervorgingen. In den letzten Jahren wurde Isabelle Hupperts künstlerisches Schaffen noch intensiver und vielfältiger: Zahlreiche Film- und Theaterrollen, eine CD-Aufnahme nach Gedichten von Antoinette Deshoulières, einer Dichterin aus dem 17. Jahrhundert, Foto- und Pressetermine, Festivalbesuche, Drehs und Theaterproben und Drebuchlektüren lassen der Künstlerin kaum Zeit für sich selbst. Anfang des Jahres stand sie in der Rolle der Hedda Gabler in einer gefeierten Inszenierung von Jacques Lasalle im Pariser Théâtre de l'Odéon auf der Bühne. Man kann sich fragen, ob sich dahinter nicht eine gewisse Angst vor der Leere oder vor dem Alleinsein verbirgt. Isabelle Huppert meint dazu: "Wenn man spielt, ist man immer hin- und hergerissen zwischen Vergnügen und Schmerz. Es ist ein Vergnügen, das zugleich die Schwierigkeit, etwas anderes zu sein, oder den Verzicht auf etwas anderes bedeutet. Man muss nicht immer in bester Verfassung sein, um gern und häufig zu spielen. Man muss auch ein bisschen leiden." Sie bezeichnet sich selbst als "Spielmaschine". "Man braucht nur zu sagen 'Klappe', und schon spiele ich." Kinospezialist und Regisseur Serge Toubiana hat Isabelle Huppert ein Jahr lang begleitet. Der Film beginnt mit den Dreharbeiten zu "Süßes Gift" im April 2000 und endet mit den letzten Gastspielen von "Medea" im Februar 2001. Neben Filmausschnitten werden Amateurfilmaufnahmen gezeigt, auf denen Isabelle Huppert als Fünfjährige, dann mit acht und zwölf Jahren ins Spiel vertieft im elterlichen Garten zu sehen ist - wie als Beleg dafür, dass das Leben mit Spielen beginnt. Für Isabelle Huppert sind Leben und Kino untrennbar miteinander verbunden. Wenn sie spielt, existiert sie nicht. Wenn sie dreht, versinkt die Welt um sie herum.

📝 geschrieben von GM00524


Nachdem sie bereits im Alter von 14 Jahren Schauspielunterricht am Conservatoire de Versailles genommen hatte, gefolgt von einer Theaterkarriere, gab sie 1971 ihr Filmdebut in Faustine et le bel été. Zu den frühen Höhepunkten ihrer Filmkarriere können Die Ausgebufften, Der Richter und der Mörder und Die Spitzenklöpplerin gezählt werden.

Spätere Filme verfestigten ihren Ruf als exzellente Darstellerin tiefgründiger Charaktere, deren zerbrechliche Erscheinung mit ihrer Willensstärke kontrastiert.

Isabelle Huppert gewann zahlreiche Preise, darunter 1996 den César für die beste Darstellerin für ihre Rolle der "Jeanne" im Film Biester von Claude Chabrol, nach dem Roman Urteil in Stein von Ruth Rendell. Sie ist die am häufigsten (zwölf Mal) für den César nominierte Schauspielerin. Zwei Mal wurde sie als beste Darstellerin bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet, 1978 für Claude Chabrols Violette Nozière und 2001 für Die Klavierspielerin, nach dem gleichnamigen Roman von Elfriede Jelinek. 2002 erhielt sie zusammen mit ihren sieben Partnerinnen einen Silbernen Bären bei der Berlinale für den Kassenschlager 8 Frauen.

Was 1980 der Start zu einer Karriere in Hollywood hätte werden können, Michael Ciminos Heaven's Gate, geriet jedoch zu einem der größten Flops der Filmgeschichte und trug entscheidend dazu bei, dass eine der größten Diven des europäischen Films dem US-amerikanischen Publikum fast völlig unbekannt blieb.

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