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Che - Revolucion

Che - Revolucion
Bewertung:
Humor: 30%30%
Action: 55%55%
Spannung: 55%55%
Erotik: 15%15%
Anspruch: 80%80%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Che: Part One
(Ché - The Argentine Teil 1)
Biographie-Drama
Frankreich/Spanien/USA 2008
Regie: Steven Soderbergh
Buch: Peter Buchman, Ernesto 'Che' Guevara (Reminiscences of the Cuban Revolutionary War)
Musik: Alberto Iglesias
Produzent: Laura Bickford, Benicio Del Toro
Darsteller: Benicio Del Toro, Julia Ormond, Pablo Guevara, Franklin Díaz, Armando Suárez Cobián, Rodrigo Santoro, María Isabel Díaz, Demián Bichir, Mateo Gómez, Ramon Fernandez, Yul Vazquez, Jose Caro, Pedro Adorno, Jsu Garcia, Luis Rodriguez Sanchez, Sam Robards, Catalina Sandino Moreno

Kinostart: 11.06.2009
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Steven Soderberghs Zweiteiler über das Leben des Revolutionärs Che Guevara legt im ersten Teil den Handlungsschwerpunkt auf die Ankunft Ches mit einer Gruppe Rebellen unter Fidel Castro am Strand von Kuba im November 1956 und der politischen Entwicklung Che Guevaras während der folgenden Jahre. Sein Weg zum Anführer der Guerrilla Bewegung, welche das Regime des Diktators Fulgencio Batista stürzen will. Ein Film über die kubanische Revolution und die Geburt eines Volkshelden, dessen Bild noch heute für Emanzipation, Protest und Rebellion steht. Erster Teil einer zweiteiligen Filmbiographie des Revolutionärs Che Guevara mit Starbesetzung.

Che - Revolucion behandelt Che Guevaras Rolle in der kubanischen Revolution, Che - Guerrilla seinen Guerillakampf in Bolivien, bei dem er zu Tode kam.

Che - Teil 1: Revolución / Teil 2: Guerrilla (3 DVDs)
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Studio: Senator Home Entertainment
Sprache: Deutsch (DD 5.1), Spanisch (DD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1.78:1, 2.35:1
Laufzeit: ca. 256 Min.
FSK: 12
Ländercode: 2
Extras:
 • Making of
 • Interviews mit Steven Soderbergh, Benicio Del Toro, Demián Bichir
 • Kino-Trailer

Erscheinungstermin: 11. Dezember 2009


Relevante Themen:
Relevantes Thema Che - Guerrilla

📝 Rezension geschrieben von 8martin

Vaterland oder Tod

Es sind zwei eigenständige Filme über die letzte Lebensphase von Che Guevara. Verständlich, dass im 1. Teil ihm noch Fidel Castro zur Seite steht, der charismatische Führer, während Che der intellektuelle Kopf der Revolution, ihr Sprachrohr und ihr Symbol war. Wir sehen die erfolgreiche kubanische Revolution mit Agrarreform (‘Das Land gehört dem, der es bearbeitet.‘) und Bildungsoffensive. Es geht vom Dschungelkrieg zum Häuserkampf. Im Gegensatz zum 2. Teil, der in Bolivien spielt, gelingt es Che dort nicht, die Landbevölkerung zu überzeugen. So muss das Unternehmen zwangsläufig scheitern.
Besonders im 1. Teil sehen wir ein Wechselspiel von s/w und Farbaufnahmen. Die etwas verwackelten s/w Bilder wirken wie echte Dokumentaraufnahmen und verleihen wirkungsvoll Authentizität. Dazu wird hier auch noch ideologisch nachgelegt. Es gibt marxistische Dialoge und Lebensweisheiten über Motive eines echten Revolutionärs. Der kurze Hinweis auf das verhasste Regime von Batista (Teil 1) genügt, um zu verstehen, warum die Revolution in Kuba gelang. Der 2. Teil zeigt, wie sich die strategische Schlinge immer enger um Ches Hals zusammenzieht und einhergeht mit seinem körperlichen Verfall. (Sackgasse oder Kreisverkehr!?) Was aber nicht seinen Aufstieg zum Mythos verhindert. Bei seinem Ende hat Soderbergh bewusst auf das Foto des toten Che verzichtet, das damals um die Welt ging. Stattdessen sehen wir ihn quick lebendig auf einer Schiffsreise. Etwa über den Acheron? Ein unglaublicher Benicio del Toro hingehen macht die Qualität des Films aus. Sehenswert.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Hab nun Teil 1 auch gesehen und bin eigentlich ziemlich zufrieden damit.
Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich anfangs den Wechsel zwischen Kuba und New York, aber da gewöhnt man sich dran. Aus dem Charakter Che hätte man in der Tat noch etwas mehr rausholen können, sein Charakter wird hier nur teilweise beleuchtet. Stattdessen wird mehr Wert auf die Entwicklung der Revolutionsgruppe gelegt.
Dafür, dass es eigentlich so gar nicht mein Genre ist, hat mit Che 1 wirklich sehr gut gefallen. Umso mehr bin ich auf Teil 2 gespannt, der in den nächsten Tagen wohl auch angeschaut wird.

📝 Rezension geschrieben von the_scarface

Geht völlig in Ordnung. Zwar kein Überflieger, aber auch keine Bauchlandung. Was mir positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Inszenierung sich angenehm zurückhält. Keine pompöse Ausstraffierung des Geschehens, eine sehr zurückhaltende Kamera, aber dennoch wirklich schöne Szenen. Die in New York spielenden Szenen sind dann grobkörnig und schwarz/weiß gehalten.
Ein für mich leider negativer Aspekt des Films ist die Darstellung Ches. Hier wird der Commandante als Symbol, aber nicht als Mensch gezeigt. Che wie er Kranke behandelt, Che wie er den Leuten Mut zuspricht und Che, wie er sich in die Kämpfe stürzt. Dass er zum Zeitpunkt der Guerillakämpfe verheiratet war und nebenbei mehrere Frauen am Start hatte, wird überhaupt nicht erwähnt.
Benicio del Toro hält sich angenehm zurück, hat trotzdem genügend Charisma, um Guevara zum Leben zu erwecken. So ist meine Lieblingsszene seine Rede vor der UN, die überhaupt in meinen Augen das Highlight des Films darstellt.
Der Film wirkt überhaupt teilweise wie eine Dokumentation ohne Erzähler, ab und zu hören wir Ches Stimme aus dem Off während er ein Interview gibt. Das kommt dem Streifen zugute, er verzichtet auf die Hollywood-typische pompöse Inszenierung mit epochalem Soundtrack.
Ich denke, Teil 2 ist drin.

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