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Ein (un)möglicher Härtefall

Ein (un)möglicher Härtefall
Bewertung:
Humor: 36%36%
Action: 16%16%
Spannung: 21%21%
Erotik: 17%17%
Anspruch: 24%24%
Gesamtbewertung:
Durchschnittlich!
Durchschnittlich!

OT: Intolerable Cruelty
Komödie
USA 2003
Regie: Joel Coen
Buch: Ethan Coen, Joel Coen, Matthew Stone, Robert Ramsey
Musik: Carter Burwell, Paul Simon, Wolfgang Amadeus Mozart
Darsteller: George Clooney, Catherine Zeta-Jones, Geoffrey Rush, Cedric the Entertainer, Edward Herrmann, Richard Jenkins, Billy Bob Thornton, Paul Adelstein, Julia Duffy, Jonathan Hadary


Kurzinhalt:
Der smarte Scheidungsanwalt Miles Massey (George Clooney) hat noch keinen Fall verloren. Ob im Berufs- oder Privatleben - Miles steht stets auf der Gewinnerseite. Auch seinen Mandanten Rex Rexroth (Edward Herrmann) bewahrt er vor Unterhaltszahlungen an seine schöne Ex-Frau Marylin (Catherine Zeta-Jones). Und die kocht: Sie wollte sich mit dem Geld nämlich ein unabhängiges Leben im Luxus finanzieren. Allerdings kann Miles seinen Triumph nicht recht genießen, denn er hat sich Hals über Kopf in Marylin verknallt. Doch diesmal scheint den Charmebolzen das Glück zu verlassen: Kurze Zeit später stellt ihm Marylin bereits ihren nächsten Ehemann vor.

Kinostarts: 23.10.2003

Ein (un)möglicher Härtefall (DVD)
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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Unerträgliche Grausamkeit

Die Coen Brüder haben eine charmant witzige Ehegroteske gemacht. Neben den pfeilschnellen Dialogen, die manchmal schon etwas geschwätzig wirken, geht das alles im Großen und Ganzen in Ordnung. Die ausgelassene Komik reicht vom Klamauk im Gerichtssaal bis zum finalen Kampf mit Colt und Pfefferspray. Besonders gelungen ist der Plot mit den beiden Hauptdarstellern Miles (George Clooney) als Staranwalt und Marilyn (Catherine Zeta Jones) als ‘männerhassende‘ Mitgiftjägerin. Beide stehen ja in der Schönheitsschlange Hollywoods nicht gerade hinten. Und beide sind so gut drauf, dass man es ihnen anmerkt, wieviel Spaß es ihnen macht, sich selber und die ganze Riege der Superanwälte der Reichen zu veralbern. (Von beiden kennt man ja ihr soziales Gewissen.) Jeder der beiden bringt die Ironie, die zwischen und in den Zeilen lagert voll zum Leuchten. Obwohl das Ende von Anfang an klar vorhersehbar ist, tut das dem Ganzen keinen Abbruch, weil sie sich mit Witz und Tempo gegenseitig und nacheinander mehrmals über den Tisch ziehen. Oder wie es in ihrem Fachjargon heißt ‘dem Ehemann den Arsch festzunageln‘. Hinzu kommt ein Score aus Oldie Klassikern, die von Elvis über die Piaf bis zu Simon und Garfunkel reichen (die gleich zweimal!).
Ein gelungener Spaß für jeden.

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💬 "- Einspruch euer Ehren, würgen des Zeugen!
- Ich werde es zulassen!"


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