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Man nannte ihn Hombre

Man nannte ihn Hombre
Bewertung:
Humor: 40%40%
Action: 60%60%
Spannung: 90%90%
Erotik: 20%20%
Anspruch: 90%90%
Gesamtbewertung:
Meisterwerk!
Meisterwerk!

Film bewerten
OT: Hombre
Western
USA 1967
Regie: Martin Ritt
Buch: Irving Ravetch, Elmore Leonard, Harriet Frank Jr.
Musik: David Rose
Produzent: Martin Ritt, Irving Ravetch
Darsteller: Paul Newman, Fredric March, Richard Boone, Diane Cilento, Cameron Mitchell, Barbara Rush, Peter Lazer, Margaret Blye, Martin Balsam, Skip Ward, Frank Silvera, David Canary, Val Avery, Larry Ward


Kurzinhalt:
Arizona, 1880: John Russell wird als Kind von Apachen entführt. Später bleibt er freiwillig bei den Indianern, und eignet sich deren Verhaltensweisen an. Russell erfährt von dem Posthalter Mendez, daß er von seinem leiblichen Vater die Farm Sweetmary geerbt hat. Russell verkauft die Farm, worauf die einstigen Bewohner obdachlos werden. Zu- sammen mit diesen Menschen nimmt Russell die letzte Postkutsche, die überfallen wird. Zusammen mit den Menschen, die ihm ablehnend gegenüber stehen, muss Russell gegen die Gangster kämpfen...




📃 Filmkritiken der User 📃

📝 Filmkritik geschrieben von 8martin

Ein Mann, ein Mensch

Ein Jahrhundert Klassiker aus der Spät- und Antiwestern Ecke. Hochspannung von A bis Z, geschliffene Dialoge und ein richtungsweisendes Drehbuch. Die Einleitung zum Thema ist ein Paradebeispiel für wortlose Spannung. Angeführt von John Russell (Paul Newman) als ‘weißer‘ Indianer, werden hier allgemeingültige Probleme abgehandelt, vor allem das Thema ‘Indianer‘ und hier besonders die Behandlung durch die Weißen. Aber auch die Frage ‘Ist nicht Hilfe in der Not unabdingbar?‘
Bevor es zum unvergesslichen Showdown in einer stillgelegten Mine kommt, erleben wir eine präzise Charakterzeichnung der Reisegruppe in einer Postkutsche, die aber immer noch Raum lässt für Überraschungen:
Grimes (Richard Boone) ein gewaltbereiter Killer, ein junges Pärchen mit Eheproblemen, Jessie (Diane Cilento), die die Pension führte, die der Indianer geerbt hat. Und die der neue Besitzer verkaufen will. (Seltenes Thema im Western!) Nicht zu vergessen Dr. Favor (Frederic March), der mit dem Geld, das er den Indianern im Reservat abgeluchst hat, samt Gattin auf der Flucht ist. Von all denen ist Henry, der Kutscher (Martin Balsam), noch der Vernünftigste.
Alle hatten den Indianer abgelehnt. Er musste auf dem Kutschbock sitzen, doch nach einem Überfall ist er der Einzige, der die Gruppe retten kann.
Superspannendes Finale! Verhandlungen zwischen Ganoven und Reisenden. Frau von Dr. Favor (Barbara Rush) in gleißender Sonne angebunden. Niemand traut sich den Tausch zu machen: ‘Geld gegen Mrs. Favor‘. Nur John Russell, von dem keiner weiß, wie er wirklich heißt.‘Hombre‘ bedeutet ‘Mann‘ und ‘Mensch‘! (sic!) Drum der Titel! Johns Ende adelt den Film zusätzlich. Er beweist als Einziger menschliche Größe und Regisseur Martin Ritt ist ein großartiger Film gelungen.

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