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Der Letzte Zug von Gun Hill

Der Letzte Zug von Gun Hill
Bewertung:
Humor: %%
Action: %%
Spannung: %%
Erotik: %%
Anspruch: %%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

OT: Last Train from Gun Hill
Western
USA 1959
Regie: John Sturges
Buch: James Poe, Les Crutchfield
Musik: Dimitri Tiomkin
Produzent: Hal B. Wallis, Paul Nathan
Darsteller: Kirk Douglas, Anthony Quinn, Carolyn Jones, Earl Holliman, Brad Dexter, Brian G. Hutton, Ziva Rodann, Neil Russell, Val Avery, Walter Sande, Eric Alden, John R. Anderson, Ty Hardin


Kurzinhalt:
U.S. Marshal Matt Morgan schwört, den jungen Mörder seiner Frau vor Gericht zu bringen - doch dessen Vater ist der Rinderbaron Craig Belden, ein langjähriger Freund Morgans. Trotzdem ist Morgan fest entschlossen, den Täter mit dem 9.00 Uhr-Zug aus der Stadt zu bringen. Die Situation spitzt sich zu, als er merkt, dass er in der Stadt gefangen ist - allein mit Belden und dessen Handlangern, die nur ein Ziel kennen: Morgan zur Strecke zu bringen...

Der Letzte Zug von Gun Hill - DVD
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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Die Bahn bringt's

Ein Edelwestern aus der Zeit als diese Filme angesagt waren (50er Jahre). Zwei Superhelden Matt (Kirk Douglas) und Craig (Anthony Quinn) liefern sich ein Duell. Aber das ist nicht der Grund, warum John Sturges einen tollen Film gemacht. Dass eine alte Männerfreundschaft auf die Probe gestellt wird ist ja nichts Neues oder, dass ein großartiger Vater einen missratenen Sohn hat. Auch die Rache ist ein oft verwendetes Motiv. Für die Zeit mehr als provokant ist die Tatsache, dass eine Frau vergewaltigt und ermordet worden ist. Erschwerend kommt hinzu, dass es eine Indianerin (Ziva Rodann) ist. Also ein Wesen, das in der Achtungsskala bei vielen Zeitgenossen (vielleicht bis heute) unterhalb der eines Hundes rangiert. Und Catherine ist die Frau von Marshall Matt. Zwecks Spannungserhöhung hat das Drehbuch noch eine Frau eingebaut. Linda (Carolyn-Addams-Jones), eine frühere Geliebte von Craig, die Matt bewundert.
Hier stehen sich auch zwei Väter gegenüber. Craigs Sohn Rick (Earl Holliman) ist der Übertäter. Matt hat auch einen Sohn, der den Mord mit ansehen musste.
Ein Thema von zeitloser Gültigkeit, das in Westernmanier abgearbeitet wird. Geiselnahme und Hotelbrand erhöhen die Spannung bis das (der) Gute endlich siegt und in besagten Zug steigt. Ein Ende, wie man es nicht anders erwartet hätte. Doch was da Douglas und Quinn abliefern ist edel und durchaus akzeptabel. Kein Kitsch, kein Klamauk. Ohne Pathos einfach gradlinig echt. So möchte man halt gut unterhalten werden.

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