The-Fan.Net LOGO

Good Night, and Good Luck.

Good Night, and Good Luck.
Bewertung:
Humor: 15%15%
Action: 5%5%
Spannung: 86%86%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 93%93%
Gesamtbewertung:
Meisterwerk!
Meisterwerk!

OT: Good Night, and Good Luck.
(Good Night & Good Luck - Der Fall McCarthy)
Drama
USA 2005
Regie: George Clooney
Buch: George Clooney, Grant Heslov
Musik: ---
Produzent: George Clooney, Steven Soderbergh, Grant Heslov
Darsteller: Patricia Clarkson, David Strathairn, George Clooney, Alex Borstein, Robert John Burke, David Christian, Jeff Daniels, Reed Diamond, Tate Donovan, Joseph Dowd, Robert Downey Jr., Simon Helberg, Frank Langella, Thomas McCarthy, Glenn Morshower, Katherine Phillips Moser, Matt Ross, Ray Wise

Kinostart: 06-4-2006

Kurzinhalt:
"See It Now", eine Live-Sendung mit dem populären CBS-Reporter Edward R. Murrow und seinem Produzenten Fred Friendly, die sich nicht scheuen, auch heiße Eisen anzupacken. Als Sie über die Entlassung des Marinepiloten Radulovich berichten, er hatte sich geweigert, Vater und Schwester zu denunzieren, stoßen sie auf den paranoiden Senator Joseph McCarthy aus Wisconsin, der überall Kommunisten vermutet, und als Vorsitzender des "House Un-American Activities Committee" auch die Mittel dazu hat, gegen seine Vermutungen vorzugehen...

Good Night, and Good Luck. (DVD)
mehr info hier



📝 Rezension geschrieben von 8martin

Die vierte Gewalt im Staat

Der Fall des Kommunistenjägers McCarthy, der in den 50er Jahren in den USA sein Unwesen trieb, ist für die Amerikaner immer noch von großer Bedeutung. Die filmische Umsetzung von George Clooney ist zwar um stilvolle Bilder in schwarz-weiß bemüht, auch die Jazzmusik versucht etwas Atmosphäre zu schaffen, aber es gelingt letztlich nicht dem Ganzen Leben einzuhauchen. Dem Zuschauer vergeht die Lust durch endlose Dialoge, in denen Namen fallen, die keiner kennt. Die Schauspieler wirken hölzern, rasen ständig durch Büros und man verliert jegliches Ziel aus den Augen. Falls man eins überhaupt im ständig umherwabernden Zigarettenrauch erkennen kann. Kein Höhepunkt, keine Dramatik, nur endloses Wortgeplänkel, das für Outsider teils unverständlich daher kommt. Schade, Chance vertan.

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

ein ganz ganz toller und vor allem wichtiger Film
das s/w ist einfach wundervoll in Szene gesetzt, man sollte öfters darauf zurückgreifen

Strathairn spielt genial ruhig uns subtil, viel mit den ausdrucksstarken Augen

ein Film den man gesehen haben sollte, ähnlich brisant wie "Children of Men" beide gehören zu den besten Kinofilmen in diesem Jahr

📝 Rezension geschrieben von GuArDiAPeRtIcArA

GNaGL hat mir sehr gut gefallen, eigentlich war mir das vorher schon klar: Ich liebe S/W Filme, ich mag diese 50er Jahre Atmosphäre und Clooney ist momentan einer der fähigsten Köpfe in Hollywood.
Es hätte also wirklich einiges passieren müssen das GNaGL eine Enttäuschung für mich sein würde und es ist natürlich keine geworden.
Zum Glück hat man in S/W gedreht, in Farbe hätte dieser Film nicht funktioniert.
Die Kamera ist teilweise wirklich unkonventionell, sie ist sehr nah dran aber mich hats eigentlich nicht gestört ich fands sehr interessant!
Und dann gibt es so ein paar Momente, Murrow alleine im Schwarzen des Studios nur sein Profil und der Rauch heben sich vom Schwarz ab - bitte wieder mehr S/W Filme das ist doch großartig, soviel schöner wie in Farbe und dazu noch viel intensiver und aussagekräftiger!
Schauspielerisch natürlich auf Höchstem Niveau, in erster Linie natürlich Strathairn und Clooney nur die Rolle von Robert Downey Jr. hab ich nicht verstanden, was hatte dieser Charakter für einen Sinn?
Die Musik ist ein Traum zum Glück gibt es keine richtige Filmmusik im herkömmlichen Sinne, sondern nur die Jazz-Musik die Live im CBS-Studio eingespielt wird, so wird dem Zuschauer erstens ein viel zu oft nervendes Theme oder der gleichen erspart und gleichzeitig dieser wunderbare Jazz der genau richtig eingesetzt wird.
Außerdem wird GNaGL auch nicht zu politisch, bzw. er wird nicht populistisch oder will gar mit dem erhobenen Zeigefinger belehren, e er gibt nur einfach die historischen Tatsachen sehr präzise wieder ohne jeden Phatos und trotzdem ist es eine sehr bewegende Inszenierung, jedoch ohne zu emontional zu werden.
Er zeigt einfach nur äußerst realistisch wies war.
Auch die Länge von etwas mehr als 1 1/2 Stunden find ich genau richtig, etwas länger und es hätten schnell einige Längen entstehen können.
Das Ende ist kommt zwar sehr plötzlich aber so gefällt es mir auch, klasse!

📝 Rezension geschrieben von dcorleone

Mir hat der Film gut gefallen. Ich würd ihn zwar nicht als Meisterwerk bezeichnen (dazu gefallen mir andere Filme, die ich so bewertet habe, einen Tick besser, und auch Confessions of a dangerous minds im direkten Vergleich fand ich etwas besser), aber nichtsdestotrotz ist das große Schauspiel- und Regiekunst
Ein bißchen gewöhnungsbedüftig fand ich allerdings die Kamera.
Besonders gefällt mir, dass sich die Originalaufnahmen nahtlos durch das schwarzweiss einfügen. Der Film war spannend bis zum Schluß und seine Medienkritik ist heute genauso aktuell wie damals (ich meine jetzt Murrows)
Also auf jeden Fall sehenswert

📝 Rezension geschrieben von Nighty

Nicht jeder Schauspieler ist auch als Regisseur gut, aber George Clooney hat schon in seinem Regie-Debut bewiesen, dass er es kann. In Good Night, and Good Luck zeigt er nun auch, dass er ein gutes Drehbuch schreiben kann. Der Film wirkt echt und originalgetreu, man hat das Gefühl, dass versucht wurde, so wenig wie möglich von den tatsächlichen Ereignissen abzuweichen. Besonders sehenswert macht den Film, die gewollten oder auch nicht gewollten, Parallelen zur heutigen Medienlandschaft, die jeder für sich selbst entdecken sollte.

📝 Rezension geschrieben von GM00135

Der Film ist einfach großartig.

Optisch sehr poliert verstellt er trotzdem nicht den Blick auf das was wirklich zählt: Höchste Schauspielkunst.
Es ist geradezu ein Verbrechen, dass David Strathairn keinen Oscar bekommen hat.
Seine eindringliche Darstellung eines Journalisten, der unbeirrt sich der Wahrheitsfindung widmet, ohne sich selbst dabei zum Märtyrer zu stilisieren, bleibt unerreicht.
Unterstützt wird er dabei von David Clooney, der es schafft auch als Nebendarsteller seine Rolle zu füllen.
Die Intensität wird durch die Schwarzweißaufnahmen noch unterstrichen.

Obwohl thematisch vielleicht eher ein Kandidat für "Arthousefilm" spricht er gerade im Hinblick auf die subtile Pressezensur im Amerika von heute eine deutliche Sprache, die auch ein breites Publikum erreicht.

Alle Forum-Beiträge zu diesem Thema anzeigen (Forumseite im neuen Fenster!)


📝 Dein Kommentar zu diesem Thema!

Name: (max. 20 Zeichen!)

Überschrift: (Optional!)

(max. 2000 Zeichen) verbleibende Zeichen:



Film bewerten?









Filmzitate aus "Good Night, and Good Luck."

🗨 Wir haben leider keine Zitate aus diesem Film. Kennst du vielleicht welche und willst sie mit uns teilen?
Noch mehr Filmzitate