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Mein liebster Feind - Klaus Kinski

Mein liebster Feind - Klaus Kinski
Bewertung:
Humor: 55%55%
Action: 5%5%
Spannung: 60%60%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 50%50%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

OT: Klaus Kinski - Mein liebster Feind
Dokumentation
Deutschland 1999
Regie: Werner Herzog
Buch: Werner Herzog
Musik: Popol Vuh
Produzent: Lucki Stipetic
Darsteller: Isabelle Adjani, Claudia Cardinale, Justo González, Werner Herzog, Mick Jagger, Klaus Kinski, Eva Mattes, Benino Moreno Placido, Beat Presser, Guillermo Ríos, Jason Robards, Maximilian Schell, Andrés Vicente


Kurzinhalt:
Der liebste Feind von Filmemacher Werner Herzog war Klaus Kinski, der Muse und Freund sein konnte, durch seine Manie aber auch Feind. Zusammen mit dem exzentrischen Schauspieler, der als markante Figur in Edgar-Wallace-Krimis auffiel und später François-Villon-Gedichten ("Ich bin so wild auf deinen Erdbeermund") seine eindringliche Stimme lieh, realisierte Herzog seine bekanntesten Filme: Aguirre, der Zorn Gottes (1972), Nosferatu - Phantom der Nacht (1978) und Fitzcarraldo (1981).

Mit ihm hatte er seine schlimmsten Auseinandersetzungen, die sich vom lauthalsen Anbrüllen zu gegenseitigen Morddrohungen steigern konnten. Sie küssten und sie schlugen sich und das dokumentiert in den spannendsten und eindringlichsten Passagen des Dokumentarfilms die Kamera von Thomas Mauch, der sie auch außerhalb der Klappe bei Aguirre und Fitzcarraldo hat mitlaufen lassen. Das belegen auch die Erzählungen von Herzog selbst, der mit seinem Team zu den Locations seiner Spielfilmdrehs und wegen der abenteuerlichen Bedingungen häufig auf Survivaltours zurückgekehrt ist.

Werner Herzog, einer der im Ausland am meisten geschätzten deutschen Filmemacher, lässt auch Kinskis Kolleginnen Eva Mattes, Marie in Woyzeck (1979), und Claudia Cardinale (Fitzcarraldo) zu Wort kommen und schildert die warmen, freundschaftlichen Momente zwischen ihm und seinem ehemaligen Nachbarn aus der Kindheit in Schwabing. Nicht nur ein außergewöhnliches Künstlerporträt, beweist der Film, der auf internationalen Festivals vom Publikum begeistert aufgenommen wurde, dass eine Doku über das Filmedrehen mindestens genauso viel Spannung, Spaß, Drama und Exzess bieten kann wie ein Fictionfilm. --Heike Angermaier

Mein liebster Feind - Klaus Kinski (DVD)
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📝 Rezension geschrieben von Max Cady

Habe den Film gänzlich anders wahrgenommen als Nobody.

Sicherlich, man kann Herzog vorwerfen, sich hier nur selbst eine Bühne zu bieten. Aber ist sein Ziel hier wirklich die Rache an Kinski? In meinen Augen nicht, denn dafür klingt zu oft auch Herzogs Bewunderung für Kinski durch. Denn trotz all der Strapazen, der Streitereien und auch Feindseligkeiten, denen sich die beiden über die Jahre ihrer Zusammenarbeit ausgesetzt haben, hat ihre Arbeit gefruchtet, und wie Kinski in einem Ausschnitt selbst sagt, auf die Frage eines Journalisten, warum die beiden zusammenarbeiten: "He's crazy! That's why. He's completely crazy. And I am too, that's the only reason!" Es handelte es sich um eine destruktive Beziehung, und das gibt Herzog auch so zu erkennen. Letzten Endes badet sich Herzog auch nicht nur in eitel Sonnenschein. Denn wer nur ein positives Bild von sich zeichnen will, erzählt nicht davon, dass er jemanden im vollen Ernst mit Erschießung droht.
Alles in allem ein faszinierendes Porträt, dass sicherlich subjektiv ist (was Herzog auch nie bestreitet), aber dafür Einblicke in eine Schauspieler-Regisseur-Zusammenarbeit, wie man sie sonst nicht zu sehen bekommt.

📝 Rezension geschrieben von Nobody

hab mir die doku jetzt mal angeguckt nachdem ich immer gehört hatte das werner herzog in dieser doku nur versucht sich mal wieder selbst dar zu stellen und mit dem toten kinski geld zu machen und meiner meinung nach stimmt das auch.herzog versucht nur sich selbst ins licht zu rücken und weiss nur schlechtes über ihn zu berichten.nur eva mattes kann nichts schlechtes über kinski sagen und erzählt ein paar nette geschichten zu klaus kinski.
fazit:ziemlich einseitige doku über einem mann names kins... herzog.
ich finde herzog stellt kinski als komplett irren,geisteskranken psychopathen da und macht die ganze zeit nur schleichwerbung für seine projekte.
was mich noch besonders an herzog stört das er immer die ganze zeit so philosophisch daher quatschen muss und keinen normalen satz raus bringen kann.eine kurze szene wo sich herzog mit beat presser unterhält wirkt wie ich finde auch total gestellt als hätte herzog ihm vorher gesagt was er sagen soll.die ganze doku wirkt eher wie die rache von werner herzog an dem toten kinski der herzog ja in seiner biographie ziemlich nieder gemacht hat.

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