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Kalter Schweiß (1970)

Kalter Schweiß (1970)
Bewertung:
Humor: %%
Action: %%
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Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
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OT: De la part des copains
Action
Italien/Frankreich/Belgien 1970
Regie: Terence Young
Buch: Shimon Wincelberg, Albert Simonin, Richard Matheson, Jo Eisinger, Dorothea Bennett
Musik: Michel Magne
Produzent: Maurice Jacquin, Robert Dorfmann
Darsteller: Charles Bronson, Liv Ullmann, James Mason, Jill Ireland, Jean Topart, Yannick Delulle, Luigi Pistilli, Michel Constantin, Paul Bonifas, Dominique Crosland, Gabriele Ferzetti, Roger Mailles, Remo Mosconi, Sabine Sun, Nathalie Varallo, David Hess


Kurzinhalt:
Einst war Moran (Charles Bronson) ein Verbrecher, jetzt lebt er mit Frau und Kind als Joe Martin an der Cote d'Azur.
Als ein alter Kumpan namens Whitey (Michael Constantin)auftaucht, um Joes Boot als Transportmittel für Rauschgift per Geiselnahme zu erpressen, bringt Martin ihn um. Doch hinter Whitey steht eine ganze Gruppe und der Führung von Captain Ross (James Mason), die Martins Familie entführen. Scheinbar geht er auf den erzwungenen Handel ein, doch dann schlägt Martin zurück...

Kalter Schweiß (1970) (DVD)
Erscheinungstermin 4. Mai 2006
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📝 geschrieben von 8martin

Nette Kumpels
Aus der Spätphase des Altmeisters Terence Young ein Routinereißer, der aber nicht übertrieben reißt. Die wenigen logischen Löcher überspielt der Held Charles Bronson (Joe) souverän. So ist man es halt von ihm gewohnt. Es gibt ein paar Emotionen bezüglich der Ehefrau (in einer ungewöhnlichen Rolle etwas unglücklich Liv Ullmann). Alte Kriegskumpels üben sich in Kameradschaftsgeist. Der fürs Sterben so schlecht geschminkte James Mason als Gangsterboss – so blass sind nicht mal Tote – kann sich hier nicht beweisen. Seine geliebte Moira (Bronsons Ehefrau Jill Ireland) als Hippiemädchen schon eher.
Terence Young weiß, wie man Spannung auf die Leinwand zaubert. Lange wortlose Passagen durch ein Haus, wo hinter jeder Ecke ein Bösewicht lauern kann oder Joe hat den Vorposten Whitey (Michel Constantin) am Genick und man kann seinen finalen Bruch nur durch eine Klapptür verfolgen: man sieht’s, dann wieder nicht etc…
Wechselnde Machtverhältnisse je nach Waffenbesitz und die wunderschöne Landschaftskulisse bieten spannende Unterhaltung. Bisweilen geht einiges allerdings zu glatt. Bronson hebt einen Revolver mit den Füßen vom Boden auf oder es brennt aus heiterem Himmel. Rasante Autofahrten und das sich lange vorher ankündigende Happy End machen den Film allgemeinkompatibel. Keine große Filmkunst, kein nennenswerter Tiefgang, aber auch keine Langeweile. Reine Unterhaltung. Allein schon der deutsche Titel ist krimireif. Im Original hieß es noch ‘Von Seiten der Kumpels‘. Die aber wie meistens strohdumm oder tot sind.

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