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Babel (2006)

Babel (2006)
Bewertung:
Humor: 12%12%
Action: 57%57%
Spannung: 82%82%
Erotik: 10%10%
Anspruch: 85%85%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Babel (2006)
Drama
USA 2006
Regie: Alejandro González Iñárritu
Buch: Guillermo Arriaga
Musik: Gustavo Santaolalla
Produzent: Steve Golin, Jon Kilik
Darsteller: Brad Pitt, Cate Blanchett, Gaël García Bernal, Mahima Chaudhry, Jamie McBride, Kôji Yakusho, Shilpa Shetty, Lynsey Beauchamp, Paul Terrell Clayton, Adriana Barraza, Rinko Kikuchi

Kinostart: 21.12.2006

Kurzinhalt:
Zwei marokkanische Jungen spielen mit einer Waffe, als sich plötzlich ein Schuss löst. Mit einem Schlag verändert sich das Leben von vier voneinander unabhängigen Gruppen auf drei verschiedenen Kontinenten für immer: das eines amerikanischen Ehepaares, das eines japanischen Vaters und seines rebellischen Sohnes und auch das eines mexikanischen Kindermädchens, das gerade ihre beiden amerikanischen Schützlinge über die Grenze schmuggelt. Diese Menschen werden sich nie begegnen, auch wenn sie sich in diesem Moment so nah sind, wie es Menschen nur sein können...

Babel (2006) (DVD)
Erscheinungstermin 30. Juli 2007
mehr info hier



📝 Rezension geschrieben von 8martin

Die Welt ein Dorf

Wie der Film vier Handlungsstränge miteinander verbindet ist schon recht unterhaltsam auch wenn in manchen Teilen ziemliche Längen drin sind. Und wie er den Zusammenhang nach und nach enthüllt ist auch gar nicht mal so schlecht. Das globale Handlungsnetz reicht von Marokko über die USA und Mexiko bis Japan. Die Kommunikationsschwierigkeiten, auf die der Titel hinweist, sind zwar vorhanden, aber wenn man mal von der Gehörlosen Chieko absieht, nur am Rande von Bedeutung. Meistens handelt es sich um Missverständnisse oder Fehlinformationen. Eine echte Sprachverwirrung wie beim Turmbau zu Babel kann ich leider nicht entdecken. Wenn man sich drauf einlässt, kann man aber bangen, hoffen, mitunter sogar schmunzeln. Selten ist man gelangweilt. Für ein philosophisches Streitgespräch reicht es aber nicht.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Gesehen und für sehr gut befunden! Unglaublich, welche Dramatik aus, im Grunde genommen, Bagatellen hier entsteht. Besonders die Schicksale der marokkanischen Familie und des mexikanischen Kindermädchens haben mich echt mitgenommen.
Die japanische Geschichte finde ich allerdings die schwächste, da sie auf narrativer Ebene nur leicht mit den anderen Episoden zusammenhängt. Und das Ende war meiner Meinung nach etwas zu lang gezogen.

📝 Rezension geschrieben von Mathilda

Wahnsinns Film. Regt einen zum mitfuehlen und mitdenken an. "Wuerde ich Kinder
in der Wueste lassen,um Hilfe zu holen,damit sie ueberhaupt eine
Ueberlebenschance haben?" "Wuerde ich eine verletzte Frau und ihren Mann im
Stich lassen, nur weil ich mich geringfuegig bedroht fuehle?" "wie wuerde ich damit
umgehen,wenn ich taubstumm waer?". Einige meiner Lieblingsmomente sind die,in
denen die Welt in der Sicht der Japanerin gezeigt wird, also komplett still. Die
schauspielerische Leistung ist hervorragend, allen voran Brad Pitt und Rinko
Kikuchi.einfach super. Mir hat vor allem auch gefallen,dass sie am Ende nochmal
das Telefonat vorgespielt haben,was Amelia (?) und Richard am Anfang hatten. Der
Film wirkte dadurch eher abgeschlossener. Hier stimmte, meiner Meinung nach,
einfach alles. Die Musik, Die Schauspieler, Die Bilder, Die Geschichte. Meisterwerk.

📝 Rezension geschrieben von Jackie Brown

Der Film hat mir sehr gut gefallen! Ich mag ohnehin Filme, in denen viele einzelne Geschichten ineinander laufen und am Ende der rote Faden sich durch alles zieht, in Babel ist es nicht anders. Ich fand den Film recht brutal und blutig, jedoch nicht abschreckend und übertrieben, sondern vielmehr auch auf emotionale Art brutal. Der Film ging mir nah, toll gemacht!

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

ganz großes und bedeutungsvolles Kino, das die Drama-Trilogie sehr gut abschließt
in manchen Momenten leidet man wirklich mit, trotz der gesprenkelten Witze im Film kommt aus dem Film mit einem komischen Gefühl raus ... Gloria01 ... hat das ja schon gut beschrieben
der Teil in Mexiko war schon für mich zu sehen(natürlich nur bis zum Ende der Feier) da ich das sehr ähnlich kenne und als die dann auch noch Taco's gegessen haben wurde der Hunger groß
alle Schauspieler legen sich ins Zeug um dem Film gerecht zu werden und das schaffen sie durchwegs
nicht zu vergessen Santaolalla's packende Musik

📝 Rezension geschrieben von Gloria01

Ich gestern im Kino. Perfekter Platz (zweite Reihe, gaaaaaanz links außen aber was will man machen). Der Platz hat aber der Intensivität des Films keinen Abbruch getan.
Was eigentlich die japanische Geschichte mit den anderen zu tun hat wird erst sehr spät klar, aber auch ohne diese Aufklärung hat dieser Film eine soghafte Wirkung auf den Zuschauer. Er fesselt einen und man leidet mit den Protagonisten auf dem Weg zur Katastrophe mit. Ein anstregnendes Kinoerlebnis, wer leichte Unterhaltung und eine Möglichkeiten vom alltäglichem Stress zu flüchten sucht, ist hier im wahrsten Sinne des Wortes "im falschen Film".
Es darf auch nicht vergessen die hervorragenden Darstellerleistungen zu loben. Sowohl Laiendarsteller als auch Hollywood-Stars überzeugen auf ganzer Linie. Überhaupt fragt man sich warum Brad Pitt zu einem Frauenschwarm geworden ist, er wirkt hier überhaupt nicht wie ein Sex-Symbol o.ä., sondern nur wie ein Charakterdarsteller. Aber da waren ja (leider) auch Filme wie "The Mexican" in denen er aber völlig unterfordert gewesen sein muss.
Also: Wenn sich die Gelegenheit ergibt, diesen Film unbedingt ansehen.


❗ Spoilerwarnung ❗
Was mir noch aufgefallen ist: als die Nanny mit den beiden Kindern nach Mexiko fährt, fragt das Mädchen (gespielt von Elle Fanning) nach der Grenzüberquerung ob es hier nicht besonders gefährlich sei. Wer mal den Film "Mann unter Feuer" gesehen hat, wird hier ein kleiner, gar allzu ironisches Déj?a-vu erleben, v.a. da in diesem ihre große Schwester Dakota eine tragende Rolle spielt.

📝 Rezension geschrieben von Eryne

Inárritu: "Wir fürchten, was wir nicht kennen".

War gestern Abend - mal wieder xD - im Kino und habe mir diesmal "Babel" angesehen.
Ich bin ein bisschen... verwirrt, wie genau ich Stellung zu diesem Film nehmen soll.
In Cannes hat er einen Preis für die beste Regie erhalten. Das ist berechtigt! Inárritu versteht sein Handwerk und auch im Zusammenspiel Bild, Ton, Wirkung erkennt man einen Kunstfilm.
Was jedoch ein bisschen Fragen offen lässt, ist die Story.
Sie ist sehr verwoben und clever gemacht, sodass man sich knapp bis zur Hälfte fragt, was eigentlich der Kern sein soll. Nach 2 1/2 Stunden hat man's dann endlich begriffen. Es geht ums Zuhören, um Kommunikation allgemein, Rassenhass gegen Mexikaner, Kulturdarstellung Marokkos, japanische Freizügigkeit - mein liebster Handlungsstrang aufgrund der krassen Gegensätze und tollen Darstellung des Lebens einer jugendlichen Taubstummen - unvorhergesehene Konsequenzen oh Gott, ich könnte ewig weitermachen! Dieser Film ist wirklich ein Meisterwerkt, in welches man eine Menge hineininterpretieren kann.
"Wer verstanden werden will, muss zuhören." - oder wie hieß es im "Die Queen"-Trailer so schön? Jede Geschichte hat zwei Seiten.
8/10

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