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Halbblut (1992)

Halbblut (1992)
Bewertung:
Humor: 20%20%
Action: 60%60%
Spannung: 75%75%
Erotik: 15%15%
Anspruch: 65%65%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

Film bewerten
OT: Thunderheart (1992)
Thriller
USA 1992
Regie: Michael Apted
Buch: John Fusco
Musik: James Horner, Bruce Springsteen
Produzent: Robert De Niro, Jane Rosenthal, John Fusco
Darsteller: Val Kilmer, Sam Shepard, Graham Greene (1), Fred Ward, Fred Dalton Thompson, Sheila Tousey


Kurzinhalt:
FBI-Agent Raymond Levoi - selbst zu einem Viertel indianischer Abstammung - soll einen mysteriösen Mordfall in einem Indianerreservat der Oglalas in den Badlands von Süd-Dakota aufklären: In einem Felstal wurde ein toter Indianer, den man in den Rücken geschossen hat, gefunden. Zuerst beschäftigt sich Raymond nur widerwillig mit seiner Herkunft, nähert sich jedoch mit Hilfe eines alten Medizinmannes langsam den alten Gebräuchen und metaphysischen Bindungen der Indianer an.

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von Cherry

Man muss sich nicht nur die Darsteller des Films ansehen, sondern auch die Umgebung dort. Pine Ridge in South
Dakota ist eine der Ärmsten Reservater in den USA. Das sollte man nicht vergessen.

📝 geschrieben von 8martin

Donnerherz
Was anfangs wie ein interner Stammeskonflikt im Indianerreservat aussieht, entpuppt sich im Verlauf des Films zu einem ausgewachsenen Umweltskandal. (Uranbohrungen, kontaminiertes Wasser!)
Der ermittelnde FBI Agent Ray (Val Kilmer) ist selbst indianischer Abstammung (s. deutscher Titel). Er pendelt zwischen zwei gegensätzlichen Figuren hin und her. Da ist zum einen der Indianer-Sheriff Crow Horse (eindrucksvoll Graham Greene) und der leitende FBI Mann Coutelle (ebenso toll Sam Shepard). Aus diesem klassischen Dreieck kommt ein Großteil der Spannung. Ray geht mit Übereifer ans Werk und kommt dabei Crow Horse menschlich näher und gleichzeitig Coutelle langsam auf die Schliche. Aber er begibt sich auch auf einen spirituellen Weg zu seinen indianischen Vorfahren. Hier wirft die Kamera schon mal einen kurzen Blick über den Zaun, wo sonst Mystery, Träume und hier indianische Visionen beheimatet sind, die mithelfen, den Mord aufzuklären. In der Person von Coutelle wird deutlich wie fatal und kompliziert die Verhältnisse sind, ohne dass die schuldigen Hintermänner an den Pranger gestellt werden.
Und dann das großartige Triple Finale als abschließender Höhepunkt: wilde Verfolgungsjagden mit dem Auto quer durch die Prärie. (Früher auf Pferden). Dann ein verbaler Showdown mit Entlarvung des Bösewichtes. (Ohne Blutvergießen). Und als Knüller tauchen die Indianer auf den umliegenden Bergkämmen auf. Sie sind das, was in unzähligen Western das Auftauchen der Kavallerie war. Hohe Kinokunst mit Anspruch!

📝 geschrieben von Samtpfote

Das ist ein sehr guter Film doch Kilmer ist da ja ziemlich ein unausstehlicher Typ, er benimmt sich doch ziemlich daneben, weil er nicht einsehen will oder besser zugeben will das er auch Indianische Verwandte hatte.

📝 geschrieben von GM00130

de Niro hat den Produziert??? Wow....
Der Film ist gut anzuschauen, schön gespielt, nicht zu pathetisch. Ein wenig mystisch, aber insgesammt ganz nett.

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