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The Fountain - Quell des Lebens

The Fountain - Quell des Lebens
Bewertung:
Humor: 0%0%
Action: 20%20%
Spannung: 42%42%
Erotik: 8%8%
Anspruch: 90%90%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

OT: The Fountain (2006)
Sci-Fi-Drama
USA 2006
Regie: Darren Aronofsky
Buch: Darren Aronofsky, Ari Handel
Musik: Clint Mansell
Produzent: Iain Smith, Eric Watson, Nick Wechsler
Darsteller: Rachel Weisz, Hugh Jackman, Alexander Bisping, Ellen Burstyn, Jamie Isaac Conde, Cliff Curtis, Sean Gullette, Mark Margolis, Donna Murphy, Ethan Suplee, Sean Patrick Thomas

Kinostart: 18.01.2007
Homepage

Kurzinhalt:
Drei Zeitalter, ein Mann, eine Mission: Im 16. Jahrhundert versucht der Konquistador Tomas (Hugh Jackman) in einem Maya-Heiligtum im südamerikanischen Dschungel den Quell ewigen Lebens zu finden. Fünfhundert Jahre später arbeitet der Wissenschaftler Tommy Creo verzweifelt an einer neuen Heilmethode für Krebs - vor allem um seine erkrankte Frau Izzi (Rachel Weisz) zu retten. Doch Izzi hat ihre Methode gefunden, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen: Für ihren Mann schreibt sie ein Buch, das von den Abenteuern des Eroberers Tomas erzählt. Aber erst 500 Jahre später in einer fantastischen Reise, die ihn durch Raum und Zeit in die Transzendenz führt, findet Tommy die Antwort auf seine Suche...

The Fountain (Special Edition, 2 DVDs)
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📝 Rezension geschrieben von the_scarface

Ich muss sagen für mich ist der Film Philosophie pur, ich musste nach dem Abspann erstmal lange darüber grübeln. Es ist nicht die Story, die zu meiner Bewertung geführt hat, sondern eher die gesamte Komposition, die Farben, die Musik, die Inszenierung und die Darsteller, alles passt sehr gut zusammen. Ich finde, es fällt nicht wirklich auf, dass es viel Stress bei der Produktion gab, denn auch so ist das Darstellergespann um Jackman und Weisz sehr charismatisch und glaubwürdig, die Chemie passt. Jede der 3 Erzählebenen hat seine ganz eigenen Vorzüge, beim Conquestador ist es die Spannung, die Gegenwartsstory des verzweifelten Arztes punktet im dramatischen Aspekt und die Zukunftssquenzen vom Raumfahrer sind Meditation pur.
Mir gefällt die ganze Erzählstruktur des Films, und irgendwie habe ich mich am Ende des Films gut gefühlt, total erfrischt ich werde ihn auf jeden Fall noch einige Male in den Player schieben, denn es gibt noch viele Aspekte, die ich genauer betrachten möchte. Der Film ist sehr facettenreich, und das ist, was ihn meiner Meinung nach von anderen Dramen abhebt.

📝 Rezension geschrieben von 8martin

Quell der Langeweile

Eine krude Mischung aus Sience Fiction und Esoterik streift das leidige Thema des Menschen die Suche nach dem ewigen Leben. Wenn man sich interessante Bilder anschauen will, geht man eigentlich ins Museum. Das wäre der einzige Grund, sich den Film reinzuziehen. Die drei renommierten Hauptdarsteller bemühen sich, aber mehr ist halt nicht drin. Die süße Rachel Weisz kommt mit einem Gesichtsausdruck aus, dagegen braucht der ansonsten nette Hugh Jackman schon zwei: kämpferisch herrisch und mit offenen Augen staunen, und Ellen Burstyn irrlichtert etwas planlos umher. Wenn man den Fernseher noch zu so später Stunde laufen lässt, kann der Film das Kaminfeuer als Endlosschleife schön ersetzen.

📝 Rezension geschrieben von IsyanBull

Genial

wieder ein film wo mir der atem stockt, während fast alle anderen es runter machen

für mich ist the fountain ein weiteres meisterwerk von darren a.
wie eigentlich all seine anderen filme auch.
wenn man mit dem wirr warr im film nicht klar kommt, sollte man sich den vielleicht nochmal ansehen bevor man urteilt. es ist eigentlich eine sehr einfache geschichte die nur sehr kompliziert erzählt wird, vor allem durch die zeitsprünge.
es geht nicht darum um den tod zu "heilen" sondern um die moral bzw sinn dieses ganzen "streben nach ewigem leben" ding.
was die bilder angeht, die sind wirklich unglaublich wie hier auch schon andere gesagt haben. da kann meiner meinung nach mel mit apocalypto oder 300 einpacken
die brücken zwischen den ebenen einfach nur
der ring, der baum, xibalba, die maya...etc genail verknüpft
und diese zerbrechliche musik von clint mansell...ich weiß garnicht wer sich glücklich schätzen darf. clint, weil er mit darren zusammen arbeiten kann oder darren weil er mit clint zusammen arbeiten kann.

alles in einem bietet dieser film was fürs auge, für den kopf und fürs herz.
top, meisterwerk, genial, oder einfach DARREN ARONOFSKY

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Ich bin dagegen jetzt angenehm von dem Film überrascht. Wusste noch, dass er hier, bei euren Kritiken, nicht so gut abgeschnitten hatte.
Allerdings wusste ich so gut wie gar nichts mehr über den Inhalt, was den Film vielleicht teilweise noch interessanter macht. Denn wenn man nicht weiß, dass es sich um drei verschiedene Zeiten handelt, kommt alles noch irgendwie anders und surrealer rüber und ich muss sagen, dass ich vom Gesamtwerk am Ende doch ziemlich fasziniert war. Die visuelle Komponente ist natürlich sehr gut, genauso wie der Soundtrack. Die Schauspieler fand ich ebenfalls ziemlich gut - ja, auch Jackman.
Im ersten Drittel wusste ich noch nicht ganz, was ich vom Film halten sollte, aber zum Schluss war ich wirklich gebannt.

📝 Rezension geschrieben von Kruemel

Ich bin auch ein wenig enttäuscht.
Gerade zum Ende hin wird dieser Film so wirr und alle möglichen spirituellen Richtungen werden da miteinander verquirlt, wo er zu Beginn noch sehr stark war. Diese Überblenden, Rückblicke... gut, mit den Farben war ich jetzt nicht so ganz zufrieden (auf unserem Rechner war alles ziemlich sehr düster, so dass es mir schwer fiel manchmal überhaupt was zu erkennen).

Aber einen großen Bonuspunkt hat dieser Film durch Rachel Weisz. Sie konnte mich auf ganzer Linie überzeugen.

📝 Rezension geschrieben von DogSoldier

Das Schlimme an diesem Film ist eigentlich nicht, was als Endergebnis dabei rauskam, sondern die sowohl künstlerisch, als auch intellektuell höchst anspruchsvollen und guten (wenn nicht genialen) Ansätze, die jeder erkennt, wenn schon ein paar Filme gesehen hat. Aronofsky hätte hier eine essentielle Parabel auf Leben und Tod, Spiritualität, Liebe und das Universum gelingen können, aber leider merkt man dem Film die Querelen an, die sich während seiner 7-jährigen Drehzeit hinter den Kulissen abgespielt haben.
Was übrig bleibt, sind lose Fragmente in einem wirren Gedanken- und Ideenkonstrukt, aus dem der Zuschauer nicht schlau wird, weil es einfach nicht vollständig ist. Auch optisch hält der Film keine klare Linie, schwankt zwischen anmutigen, in ihren Bann ziehenden Sequenzen, denen man sofort einen Oscar nachwerfen möchte und völlig durchschnittlichen TV-Kamerafahrten hin und her.

Die Akteure sind ok, aber nicht mehr, man fragt sich aber unweigerlich, was gewesen wäre, wenn der Film mit der ursprünglich angedachten Besetzunge gedreht worden wäre (Pitt, Blanchett). Überhaupt ist das das überwiegende Gefühl nach dem Kinobesuch gewesen (zumindest bei mir). Man fragt sich ärgerlich, "Was wäre wohl gewesen?".... wenn nicht eine ängstliche Produktionsfirma allerlei Schranken vorgeschoben hätte, vor ein Projekt, das bahnbrechend hätte werden können. Das nötige Talent wäre beim Regisseur fraglos vorhaden gewesen, das erkennt man sofort, doch leider zeigt sich an "The Fountain" allzu deutlich das große Problem des Mediums Film in der heutigen Zeit. Es geht um zu viel Geld, und wenn es das tut, dann steht auch hinter jedem, noch so künstlerisch wertvollen Projekt, jemand, dem es einzig und allein darum geht, möglichst viel von Selbigem zu verdienen, was dann auch das Hauptaugenmerk dieser mächtigsten Person in der Kette der am jeweiligen Film beteiligten Leute ist. Verliert man dieses Zielt aus den Augen, fallen schnell mal ein Drittel Budget und einige Szenen weg, ein junger Regisseur muss sich in Machtkämpfen aufreiben, obwohl er eigentlich gerade ein Meisterwerk drehen könnte.
Zu hoffen bleibt, dass Aronofsky, von dem ich mehr denn je halte, sich von diesem Desaster schnellstmöglich erholt und einen Weg findet, einen Produzenten aufzutun, der mit "Wert" nicht zwangsläufig an "Geld" denkt.

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

endlich angeschaut und schon irgendwie enttäuscht
der Film konzentriert sich nur auf die, wirklich gelungenen, Bildkompositionen
die kaum vorhandene Handlung will damit überdeckt werden
der Teil zur Zeit der Inquisition ist optisch genial, im Dschungel dieses schwarz-grüne , am besten wäre es gewesen Aronofsky hätte aus diesem Teil einen ganzen Film gemacht und dann statt der Erfüllung der ewigen Liebe nur die Suche nach dem Baum des Lebens zu zeigen
der Teil in der Gegenwart hat eigentlich nur einen großen Pluspunkt ... Rachel Weisz, die nach "Der ewige Gärtner" wieder beweist das sie viel mehr kann als vor Mumien zu fliehen
der Zukunftsteil hat eine sehr beruhigende Wirkung
was irgendwie nicht gepasst hat war Jackman, ich mag ihn sehr gern und er kann auch schauspielern(Prestige), trotz alledem hätte jemand anderes z.B. Norton besser gepasst
wer ihn sich anschaut sollte nicht viel mehr erwarten als eine fulminante Bilderflut

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