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Transformers (2007)

Transformers (2007)
Bewertung:
Humor: 35%35%
Action: 89%89%
Spannung: 61%61%
Erotik: 20%20%
Anspruch: 31%31%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

OT: Transformers (2007)
(The Transformers - Der Film)
Sci-Fi-Action
USA 2007
Regie: Michael Bay
Buch: Roberto Orci, Alex Kurtzman, Roberto Orci, Alex Kurtzman, John Rogers
Musik: Steve Jablonsky
Produzent: Michael Bay, Steven Spielberg
Darsteller: Shia LaBeouf, Megan Fox, Josh Duhamel, Rachael Taylor, Tyrese Gibson, Jon Voight, Anthony Anderson, John Turturro, Hugo Weaving, Bernie Mac, Glenn Morshower

Kinostart: 01.07.2007
Homepage

Kurzinhalt:
Es ist Krieg. Aber es ist unsere Welt. Verfeindete Alien-Rassen haben die Erde zu ihrem Schlachtfeld auserkoren und schicken die gewaltigen Transformers in den Kampf. Zwischen den Autobots und den Deceptions entbrennen gnadenlose Gefechte, die ganze Städte und Landstriche verwüsten und die Zukunft der Menschheit gefährden. Nur ein paar wagemutige Helden haben den Mut, sich den übermächtigen Kampfmaschinen zu stellen: Eine Handvoll Elite-SOldaten und ein paar tapfere Zivilisten versuchen verzweifelt, die Transformers zu stoppen und die Erde zu retten...

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📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Mmh, ich hatte ja wirklich gar keine Erwartungen an diesen Film und dachte mir: Na ja, wenigstens ein schöner Film zum Abschalten.
Und trotzdem hat mich Transformers gelangweilt. Richtig gelangweilt. Ich habe wahrscheinlich nur nicht abgeschaltet, weil ich dachte, dass sich da vielleicht noch etwas tut.
Ok, die Effekte sind natürlich gut. Sehr gut. Aber das war es eigentlich schon an Positivem. Im Nachhinein kann ich nicht einmal verstehen, wie man auf die Idee kommt, aus dem Transformers-Spielzeug einen Film zu machen. Maschinen-Aliens, die sich als Autos und andere Fortbewegungsmittel tarnen. Und diese Aliens kommen nicht einmal glaubhaft rüber, sondern sind total blutleer, emotionslos und lieblos! Da wirkt es z.B. sogar ungewollt lustig, wenn pathetische Musik erklingt, wenn ein paar Fahrzeuge ins Bild reinfahren.
Die menschlichen Darsteller geraten dabei zu bloßen Statisten. Der Hauptdarsteller ist Plastikspielzeug aus dem Computer. Dass Maschinen bzw. digitale Wesen in Filmen auch liebevoll und glaubhaft rüberkommen können, beweisen andere Film (Terminator, Herr der Ringe...).

Dass die Story nicht sehr tiefsinnig ist, war mir klar - aber wenn der Rest nicht stimmt... Weil ich keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen konnte (die Aliens sind einfach platt, die Menschen blasse Statisten), hat sich bei mir nicht einmal ein Hauch von Spannung aufgebaut. Da hilft nicht einmal die beste Action. Sogar dabei habe ich mich dabei ertappt abzuschalten, ganz einfach weil mir der Ausgang egal war.

📝 Rezension geschrieben von DogSoldier

---------------------------------------------Teil 2------------------------------------------------

Auf der einen Seite verändert er das Aussehen der Transformers (im Vergleich zu Vorlage) dahingehend, dass sie viel böser und gefährlicher aussehen, was gut wäre, wenn der Film denn auch darauf eingehen würde. Bei einem solch düsteren Look hätte man eine viel ernstere (und weniger lückenhafte) Einführung wählen müssen und die Mensch gegen Roboter Szenen müssten viel beängstigender sein.

Stattdessen hat man bei den Charakteren zum Teil das Gefühl, sie liefen nicht vor einem riesigen Metallmonster, sondern vor einer Horde betrunkener Baseballfans davon.
Darüber hinaus lässt Bay seine Transformers dermaßen hohle Phrasen dreschen, dass man sich wünscht, sie wären alle stumm und würden einfach nur metzeln. Denn obwohl gerade die Bösewichte sehr gelungen (weil eben verdammt böse) aussehen, hat man zu keinem Zeitpunkt Angst vor ihnen (zumal sie zwar absolut tödlich und ziemlich unbesiegbar sind, aber auch mal gerne anfangen mit einem 16 jährigen Jungen zu verhandeln, wenn dieser auf der Kante eines Hochhausdaches steht ). Es passt also in Sachen "Stimmung" nicht viel, bis nichts zusammen.
Alles in allem folgt der Film keinen klaren Regeln, wirft dem Zuschauer Dinge, die für das Verständnis des Transformers Universums wichtig sind, in Rekordgeschwindigkeit an den Kopf, verliert dann plötzlich sinnlos an Tempo, wechselt gar das Genre. Ein einziges Chaos.
Warum also die noch recht moderate Bewertung? Gute Frage. :D
Nun ja, die Tricks sind wirklich Weltklasse, LeBeouf ist eine Entdeckung und die Hauptdarstellerin.....sieht lecker aus. Ja und gut, ich gebe es zu, ich hatte was getrunken. War aber auch besser so...

📝 Rezension geschrieben von DogSoldier

Puh, also, ich beschreibe es mal so prägnant, wie möglich.

Michael Bay kann einfach keine Filme drehen! Der Mann hat einfach kein Gespür. "Wofür" wird sich jetzt Mancher fragen. Für absolut GAR NICHTS.
Dies hier ist ein Film, der selbst im Vergleich zu Bad Boys und Die Insel echt schlecht gemacht ist.
Vor allem nervt das völlig fehlerhafte Erzähltempo. Mal wird man im Sekundentakt mit schwachsinnigen Halbinformationen bombardiert, damit die Handlung sich schnellstmöglich zur nächsten Actionsequenz weiterhangeln kann, mal sieht man sich im Angesicht des drohenden Weltuntergangs mit einer halben Stunde pubertärer Teenykomödie konfrontiert.
Ebenfalls total daneben sind Figuren und Dialoge (gut, das hatte man erwartet, aber SO schlimm nun auch wieder nicht). Shia LeBeouf gibt seinem Charakter Esprit, aber das Verhalten desselben bleibt dennoch so unglaubwürdig, dass man ihm schon bald die Gurgel herumdrehen möchte. Alle weiteren Charaktere sind bestenfalls Stereotypen, schlimmstenfalls Karikaturen. Von der sexy Autoschrauberin, bis zum völlig verblödeten, hyperaktiven Supergeheimagenten (wie passt DAS bitte zusammen....nun etwa so gut, wie "Blondes Playboy Blöd-Bunny" und "hyperintelligente FBI Datenanalystin mit Kontakten zur Hackerszene") ist alles vertreten. Und mal im Ernst, wenn man über anderthalb Stunden auf die Einführung des gewaltigen Über-Bösewichts hinarbeitet und diesen dann, als er endlich auf der Bildfläche erscheint, in bester Dolph Lundgren Manier "Ich bin Megatron" tönen lässt, dann darf man sich nicht wundern, wenn einige Kinobesucher sich fremdschämen.
Über die Story wollen wir mal gar nicht Reden. Schwachsinn. Punkt. War zu erwarten, deshalb verkraftbar, oder? Falsch. Denn es gibt Schwachsinn und es gibt SCHWACHSINN. Der Unterschied zwischen beiden ist, wie man den ganzen Murks rüberbringt. Denn Schwachsinn, der wenigstens den Gesetzen eines eigenen, schwachsinnigen Universums folgt, nennt man in der Regel "Star Wars" oder "Matrix", aneinandergereihte Stumpfsinnigkeiten, die sich in einem bis zwei Sätzen selbst zu erklären versuchen und etwaige Fragen des Zuschauers einfach übergehen, nennt man dagegen "Bockmist in Reinform" oder "Transformers".

Nun zum Humor. Teils lustig, teils nicht, aber immer, wie könnte es bei Michael Bay auch anders sein, mit dem Holzhammer. Einzig Lebeouf rettet so manchen, eigentlich niveaulosen Gag mit seinem Charme. Manche Sequenzen sind aber einfach nur deplatziert (wie die Szene im Garten oder die "Anpinkel Szene").

Warum gebe ich diesem Film also überhaupt ein "Mittelmäßig"? Wegen der Effekte natürlich. Klar, die sind perfekt, absolut super.
Aber auch hier hab ich Kritik. Wenn man solche perfekten Tricks hat, darf man sie nicht so gottverdammt ungeschickt in Szene setzen.
Auf der einen Seite sehen wir eine ganze Zeit lang gar nichts von den Transformers. Vor allem die Decepticons haben (mit Ausnahme dieses kleinen, mäßig interessanten Taschentransformers) kaum Screentime, es sei denn, sie werden gerade in einem wüsten Gemetzel zerlegt. Womit wir beim nächsten Punkt wären.
Die Kamera. Michael Bay ist ja allgemein bekannt, für seine "noch ein 360° Schwenk, noch eine Superzeitlupe in der Totalen - ich masturbiere auf meinen eigenen Film -Optik". Will man nicht sehen, wenn Will Smith und Martin Lawrence sich gegenseitig im debil aus der Wäsche gucken überbieten, will man auch nicht sehen, wenn Ben Affleck heroisch und verdreckt eine Landebahn herunterflaniert, als wäre er der neue Marlboromann. Diesem Streifen hier hätte sie allerdings mal ganz gut gan der richtigen Stelle! Denn während die grandiosen Transformers in viel zu hektischen, teils verwackelten Kampfszenen verheizt werden, kommt die Bay'sche pathos Optik nur dann zum Einsatz, wenn gerade ein Militärhubschrauber oder verschwitzte Soldaten im Bild sind. Auch das noch....
Alles in allem hätte ich von den Robotern gerne mehr gesehen, als nur die sich immer wiederholenden Verwandlungsszenen (die meist auch nur bei den "Guten" zu bestaunen sind), von der lauen Teen Comedy dafür aber viel weniger, denn (---> nächster Punkt)
dem Film fehlt völlig die Atmosphäre. Man kommt zu keinem Zeitpunkt darauf, die Erde mal wirklich in Gefahr zu sehen, weil der Film das überhaupt nicht zulässt. Das setzt sich wie folgt zusammen: Transformers ist einerseits völlig unspannend, weil die für Spannung nötige Spannungskurve praktisch nicht existiert. Man hat das Gefühl, Bay nimmt seinen eigenen Film gar nicht ernst.

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