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Die Hölle ist in mir (1956)

Die Hölle ist in mir (1956)
Bewertung:
Humor: %%
Action: %%
Spannung: %%
Erotik: %%
Anspruch: %%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Somebody Up There Likes Me (1956)
(Eine Handvoll Dreck)
Drama
USA 1956
Regie: Robert Wise
Buch: Rocky Graziano, Rowland Barber, Ernest Lehman
Musik: Bronislau Kaper
Produzent: Charles Schnee, James E. Newcom
Darsteller: Paul Newman, Pier Angeli, Everett Sloane, Eileen Heckart, Sal Mineo, Harold Stone, Joseph Buloff, Sammy White, Robert Loggia, Steve McQueen, George C. Scott


Kurzinhalt:
Rocco Barbella (Paul Newman) ist ein Tunichtgut und ein Hitzkopf, wie geschaffen für eine kriminelle Karriere nach bewährter Machart. Doch als ihn seine Fäuste in den Knast bringen, überdenkt er sein Leben. Der Neuanfang bei der Army gerät für ihn ebenfalls zum Desaster, der unbeugsame und aufmüpfige Schläger kann von niemandem gezähmt werden. Bis Rocco erstmals im Boxring von seinem schlagenden Talent Gebrauch macht.
Angetrieben von einem findigen Trainer und endlich mit einer Frau an seiner Seite (Piers Angeli) nennt sich Barbella schließlich Rocky Graziano, eine Naturgewalt im Ring auf dem Weg zum Weltmeistertitel...

Die Hölle ist in mir (DVD)
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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Jemand da oben...

Altmeister Robert Wise (†2005) hat mehr al sein Biopic über den Boxer Rocky Graziano gemacht. Er zeigt, wie der Junge bei schwerster Kindheit auf die schiefe Bahn geraten ist. Sein Weg ins Verbrechen war vorgezeichnet: Einbrüche, Verhaftung, Gefängnis, unehrenhafte Entlassung aus der Armee.
Aber er ist voller unbändiger Energie und Hass auf alle und alles und selbst im Ring bringt er seine Gegner fast um. Paul Newman steht noch am Anfang seiner Weltkarriere und demonstriert hier bereits, was in ihm steckt. Seine extremen Anlagen werden etwas abgefedert, als er sich ich Norma (Pier Angeli) verliebt und sie heiratet. Aber ein Liebesfilm wird trotz alledem nicht draus. Er liebt seine Mutter (Eileen Heckart), leidet unter der Zurückweisung des Vaters (Harold J. Stone). Nur für ihn will er Weltmeister werden. Sein einziger Freund Romolo (Sal Mineo, auf unglückliche Rollen programmiert) steht zu ihm. Er wird ungewollt in Wettabsprachen mit der Mafia gezogen und wenn er nach einem Kampf mit verbeultem Gesicht nach Hause kommt, erschreckt er seine kleine Tochter. Das Ende ist gut getimt: Rocky ist Weltmeister! Ende!
Erwähnenswert neben eines kleinen Cameos des jungen Steve McQueen wäre nur noch die Titelvielfalt. Deutsche Verleiher schwankten zwischen Verachtung und dem Gemütszustand in Rockys Seele. Dabei ist der Originaltitel Rockys letzter Satz bei der Jubelparade: ‘Jemand da oben mag mich wohl.‘ Damit hat er offenbar nicht nur recht, sondern das Drehbuch nimmt der harten Story den Stachel. Und wenn dazu noch Perry Como den Titelsong singt, hängt der Himmel voller Geigen…

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