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Shadows in the Sun - Schau nicht zurück

Shadows in the Sun - Schau nicht zurück
Bewertung:
Humor: 50%50%
Action: 10%10%
Spannung: 40%40%
Erotik: 10%10%
Anspruch: 60%60%
Gesamtbewertung:
Durchschnittlich!
Durchschnittlich!

OT: The Shadow Dancer
(Liebe lieber italienisch)
Romantik/Drama
USA 2005
Regie: Brad Mirman
Buch: Brad Mirman
Musik: Mark Thomas
Produzent: Charles Bloye, Clare Bourke-Jones, Jamie Brown
Darsteller: Joshua Jackson, Harvey Keitel, Claire Forlani, John Rhys-Davies, Giancarlo Giannini, Armando Pucci, Jake Broder, Stomy Bugsy, Valeria Cavalli, Silvia De Santis, Albert Dray


Kurzinhalt:
Von seinem Chef erhält der aufstrebende Verlagsagent Jeremy aus London den Auftrag, nach Italien zu reisen und den dorthin exilierten, komplett untergetauchten Schriftstellerstar Weldon Parish zum Verfassen eines neuen Bestsellers zu bewegen. Zunächst sind der Bilderbuch-Yuppie und der exzentrische Eigenbrötler einander gar nicht grün. Dann aber macht Jeremy die Bekanntschaft von Parishs schöner Tochter und entdeckt die Wonnen des Landlebens, während in Parish der alte Ehrgeiz wieder erwacht...

Shadows in the Sun - Schau nicht zurück (DVD)
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TV-Tipp Shadows in the Sun - Schau nicht zurück
• Di. 26.02.2019 um 20:15 Uhr auf Servus TV

• Mi. 27.02.2019 um 00:05 Uhr auf Servus TV



📝 Rezension geschrieben von 8martin

Schattentänzer

Optisch voller Klischees der Toskana: Sommer, Sonne, Landschaft. Da ist alles drin inklusive Folklore. Inhaltlich ist der Film in der Nähe von Rosamunde Pilcher anzusiedeln. Es gibt nur einige wenige Szenen in denen Harvey Keitel etwas Format einbringt. Der Schriftsteller Weldon Parish (hatte mal Erfolg mit den ‘Schattentänzern‘) hat gerade eine Schreibblockade und wird von einem Lektor Jeremy (Joshua Jackson) wieder zum Schreiben gebracht. Und zwar mit einer unterirdischen Argumentation. So wie sich das Klein-Fritzchen vorstellt. Er hat Angst vor dem Versagen und braucht dies nur zu überwinden. Dann geht es schon. Wer hätte das gedacht. Klar dass Harvey am Ende wieder schreibt, das ganze Haus schaut zu und alle freuen sich. Daneben läuft noch eine Lovestory zwischen Jeremy und Harveys Tochter Isabella (Claire Forlani). Die wird ganz klar als Augenweide eingesetzt – mit Erfolg – für die säftelnden älteren Herren.
Lediglich eine Traumsequenz ist ganz nett geraten in diesem leichten Sommerfilmchen: Jeremy sieht drei alte Frauen am Rande sitzen, die werden plötzlich jung und legen ein Ballett hin. Kameraschwenk zurück zu Isabella, während Elvis singt ‘It’s Now or Never‘.
Die schriftstellerischen Fachsimpeleien zwischen Harvey und Jeremy sind so dünn wie Eisblumen, manche Szenen schwanken zwischen Klamauk und Klamotte. Kuhklau, Prügeleien oder Karaoke bestimmen das Niveau.
Doch das vorhersehbare verschnulzte Ende ist kaum noch zu überbieten. Erst hatte ich Isabella versteckt im Zug vermutet, doch dann reitet sie nebenher mit einem zweiten Pferd. Wow! Wie hat Regisseur Mirman nur Harvey Keitel überredet hier mitzumachen? Den deutschen Untertitel ‘Schau nicht zurück‘ könnte man sinngemäß ergänzen ‘Schau nicht hin‘.K.V.

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💬 "- Was machen Sie da?
- Ich taufe Sie.
- Aber ich bin doch Jude!
- Jetzt nicht mehr."


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