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Rain Man

Rain Man
Bewertung:
60. Platz in der Top 100 Film-Liste (Platz 60)
Humor: 38%38%
Action: 14%14%
Spannung: 46%46%
Erotik: 10%10%
Anspruch: 88%88%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

OT: Rain Man
(Rainman)
Drama
USA 1988
Regie: Barry Levinson
Buch: Ronald Bass, Barry Morrow
Musik: Hans Zimmer
Darsteller: Dustin Hoffman, Tom Cruise, Valeria Golino, Bonnie Hunt, Jack Murdock, Michael D. Roberts, Jerry Molen, Ralph Seymour, Ray Baker, Lucinda Jenney, Barry Levinson


Kurzinhalt:
Der Autohändler-Yuppie Charlie Babbit erfährt nach dem Tod des ungeliebten Vaters von der Existenz eines Bruders namens Raymond, der als Alleinerbe des Familienvermögens eingesetzt wurde. Raymond ist Autist und lebt in einem Heim für Behinderte. Mit dem Plan, seinen Erbteil von den Anwälten zu erpressen, entführt Charlie den Bruder und flüchtet mit ihm auf dem Highway durch die Staaten. Auf Reisen lernt er den ungleichen Bruder lieben und will sich schließlich nicht mehr von ihm trennen. Ärzte, Anwälte und Raymonds Entscheidungsunfähigkeit überzeugen ihn eines Besseren.
Gelungene Mischung aus humorvollem Roadmovie und besinnlichem Brüderdrama, das die Autistenproblematik niemals ausbeuterisch einem breiten Publikum nahebringt.

Rain Man (DVD)
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Studio: 20th Century Fox Home Entertainment
Sprache: Deutsch (DD 2.0), Englisch (DD 5.1), Spanisch (DD 2.0), Französisch (DD 2.0)
Untertitel: Deutsch, Spanisch, Holländisch, Englisch, Finnisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Portugiesisch, Französisch, Italienisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 1.78:1, 16:9
Laufzeit: ca. 128 Min.
FSK: 12
Ländercode: 2
Extras:
 • Trailer

Erscheinungstermin: 13. Juni 2008



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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Zwei ungleiche Brüder

Die vier Oscars hat der Film von Barry Levinson wirklich verdient. Er lebt vom offensichtlichen Gegensatz der beiden Brüder sowohl innerlich als auch äußerlich.
Raymond (Dustin Hoffman) ist der Autist in einem Heim, Charlie (Tom Cruise) der geldgierige Autoverkäufer, der bis vor kurzem nicht wusste, dass er einen Bruder hatte. Dustin Hoffman spielt den Autisten so überzeugend, als wäre er wirklich einer: ein Mensch, der nicht ins normale Verhaltensschema passt. Er hat Berührungsängste und Kontaktschwierigkeiten, holpert verkrampft durchs Leben, den Kopf leicht zur Seite geneigt. Und mit Geld kann er schon gar nichts anfangen. Der Film erklärt Rays Phänomen ohne zu belehren, streift kurz Erlebnisse in dessen Kindheit. So wird er vom Sonderling zum Sympathieträger, ein Genie für Zahlen und Daten. Und auch Bruder Charlie macht eine Wandlung durch. Vom geldgierigen Autoverkäufer zum verständnisvollen Bruder. Anfangs ist er hinter den Millionen her, die sein Bruder geerbt hat, empört über das Verhalten des verstorbenen Vaters. Am Ende ist ihm das Geld egal. Herrlich wie die zwei über einen Scherz gemeinsam lachen und die Köpfe an einander lehnen. Diese Szene beschließt Charlie mit einem Kuss auf seines Bruders Stirn.
Klar, dass Charlie anfangs mal versucht aus dem Talent des Bruders Kapital zu schlagen. Zumal wenn sie in Las Vegas sind. Eine zeitlang vermittelt noch Susanna (Valeria Golino), Charlies Freundin zwischen den Brüdern, wenn Ray seinen Bruder wieder mal zum Wahnsinn treibt.
Für die Qualität des Drehbuchs spricht auch das Gespräch am runden Tisch mit allen Beteiligten und einem psychologischen Gutachter Dr. Marston (Regisseur Levinson). Eine klärende Zusammenfassung führt zu einer für alle akzeptablen Lösung.
Der Film weckt Verständnis für einen Außenseiter der Gesellschaft und verändert auf sehr sensible Art das Verhalten von Menschen in seiner Umgebung. Toll!

📝 Rezension geschrieben von the_scarface

Einer der wenigen Filme, die eine Träne über meine Wange kullern ließen...allein schon Hoffmans ergreifende Performance macht diesen Film zum Pflichtprogramm- egal für welche Zielgruppe.
Hier merkt man, wie wichtig das Projekt für die Produzenten war, obwohl es im Vorfeld soviel Stress gab....
Insgesamt: Sehr wertvolles Stück Zelluloid!

📝 Rezension geschrieben von sunflower

Ein faszinierender Film, der einen sehr interessanten Einblick in die Welt des Autismus gibt. In dem Sinne ein "heißes Eisen" da solche Dinge ja leider oft tot geschwiegen werden.

Dustin Hofman bringt einem die Rolle des Ray mit so viel Gefühl näher, dass es fast zu Tränen rührt. Man merkt, dass er diese Rolle nicht nur spürt sondern lebt.

Keine "leichte" Kost aber ein Film der zum Nachdenken anregt.

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