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Flucht aus Absolom

Flucht aus Absolom
Bewertung:
Humor: 10%10%
Action: 60%60%
Spannung: 70%70%
Erotik: 3%3%
Anspruch: 55%55%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

OT: No Escape
Action/Sci-Fi
Usa 1994
Regie: Martin Campbell
Buch: Michael Gaylin, Joel Gross, Richard Herley (Roman)
Musik: Graeme Revell, Tim Simonec
Darsteller: Ray Liotta, Lance Henriksen, Stuart Wilson, Kevin Dillon, Kevin J. O'Connor, Don Henderson, Ernie Hudson, Michael Lerner


Kurzinhalt:
Im Jahr 2022. John Robbins wegen Mordverdacht verurteilt, soll psychisch geknackt werden. Er kommt in ein sadistisches Privatgefängnis. Wird gefoltert. Vergeblich. Nun hat man ihn ausgesetzt, auf diesem gnadenlosen Archipel, mitten im Ozean. Die Gefangenen der Insel spalten sich in zwei Lager: Den wenigen Friedfertigen steht eine mordende Horde übelster Kreaturen gegenüber. Für John Robbins beginnt eine unvollstellbare Hetzjagd auf Leben und Tod...



📝 Rezension geschrieben von 8martin

Entkommen

Dieses Science-Fiction-Abenteuer ist auf seinen Hauptdarsteller Captain Robbins (Ray Liotta) zugeschnitten. Sein vielseitiges Talent kann Ray hier mal als blutrünstiger Action-Held einsetzen. Dabei ist der Hintergrund eigentlich ebenso Nebensache, wie der Grund seines Aufenthaltes im Camp. Die Welt einer Strafkolonie ist in zwei Lager aufgeteilt, die sich gegenseitig bekämpfen: die Guten sind die ‘Insider‘ unter der Führung von ‘Vater‘ (Lance Henriksen) und die Bösen sind die ‘Outsider‘ unter Walter Marek (Stuart Wilson). Der deutsche Titel weist auf das Ziel des Films hin. Der des Originals macht es etwas spannender und argumentiert gegen sich selbst, denn Robbins kann seine Flucht mehrmals erfolgreich wiederholen. Es wird mit Klischees gespielt wie die Angst vor Ratten oder einem stereotypisch feisten, sadistischen Direktor. Und natürlich hat der Individualist Robbins einen unbändigen Freiheitsdrang, ist sich selbst der Nächste und lehnt jegliche Vorschriften, die das Zusammenleben in einer Gesellschaft regeln, ab.
In diesem reinen Männerfilm geht es nicht um Emotionen (auch wenn Robbins unerklärlicherweise einmal eine Träne verdrückt), sondern nur um knallharte Hau-Drauf Aktivitäten. Die selbstgebastelten Unterkünfte erinnern an Robinson Crusoe erste Wohnungseinrichtungen. Liotta kann seinen Glutaugen-Blick besser in anderen Genres einsetzen.

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