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Death Proof - Todsicher

Death Proof - Todsicher
Bewertung:
Humor: 53%53%
Action: 67%67%
Spannung: 68%68%
Erotik: 38%38%
Anspruch: 43%43%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Grindhouse (2007)
(Quentin Tarantinos Death Proof)
Horror
USA 2007
Regie: Quentin Tarantino
Buch: Quentin Tarantino
Musik: Robert Rodriguez
Produzent: Elizabeth Avellan, Lawrence Bender, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino, Bob Weinstein, Harvey Weinstein
Darsteller: Rose McGowan, Marley Shelton, Electra Avellan, Quentin Tarantino, Michael Parks, Kurt Russell, Rosario Dawson, Vanessa Ferlito, Mary Elizabeth Winstead, Eli Roth, Danny Trejo, Nicolas Cage, Udo Kier, Josh Brolin, Tom Savini

Kinostart: 19.07.2007
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
Kurt Russell, der seit "Die Klapperschlange" und seiner legendären Rolle als Snake Plissken Kultstatus genießt, spielt darin den psychopathischen, narbengesichtigen Stuntfahrer Mike, der sich mit seinem Muscle Car auf die Jagd nach hübschen, jungen Mädels macht. Doch Mike hat nicht damit gerechnet, dass diese sich in ihrer Partylaune nicht so einfach stören lassen wollen. Ein echter Tarantino, gespickt mit lässigen Dialogen und einer atemberaubenden, so noch nicht gesehenen Autoverfolgungsjagd, der einmal mehr zeigt, dass das vermeintlich schwache Geschlecht sich durchaus zu wehren weiß. Frauen-Power mit Highspeed!

Death Proof ist der zweite Teil des Double-Feature-Films von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino. Tarantinos GRINDHOUSE - DEATH PROOF wird als zweiter Film dieses fulminanten Kinoereignisses im Juli 2007 in den deutschen Kinos starten. Kurt Russell, der spätestens seit „Die Klapperschlange“ und seiner legendären Rolle als Snake Plissken Kultstatus genießt, spielt darin den psychopathischen, narbengesichtigen Stuntfahrer Mike, der sich mit seinem Muscle Car auf die Jagd nach hübschen, jungen Mädels macht.

Death Proof - Todsicher - Der Film

Mit seinem Beitrag aus dem Double-Feature-Film "Grind House" präsentiert Regisseur und Drehbuchautor Quentin Tarantino eine gelungene Episode aus knallhartem Action mit sehenswerten Stunts verpackt in einer Inszenierung mit teils für Tarantinosstil typischen und dialogreichen Zwischengeschichten. Dem Action-Fan werden hier ein paar ordentliche adrenalintreibende Autoverfolgungen und blutige Kracher präsentiert.

Info: Die beiden Grindhouse-Filme liefen einzeln in den deutschen Kinos. GRINDHOUSE nannte man die Kinos in den USA der 60er und 70er Jahre, welche B-Movies eines oder mehrerer Genres zusammen als Double-Feature zeigten. Quentin Tarantino (PULP FICTION, KILL BILL) und Robert Rodriguez (FROM DUSK TILL DAWN) brachten dieses Konzept 2007 zurück in die amerikanischen Kinosäle: im Doppelpack präsentierten sie ihre Filme DEATH PROOF und PLANET TERROR - inklusive trashiger Fake-Trailer.

Death Proof - Todsicher (DVD)
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Studio: Senator Home Entertainment
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Audio: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9
Laufzeit: 110 Minuten
FSK: 16
Ländercode: 2

Erscheinungstermin: 16. Januar 2008

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Death Proof - Todsicher (Collector's Edition)
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Relevante Themen:
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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Racheengel

Man muss Tarantino mögen, um auf diesen Trash abzufahren. Zugegeben, der Soundtrack schafft Atmosphäre und lässt einen echt mitrocken. Aber das Wichtigste sind ja wohl die beiden spektakulären Carcrashs. Die sind optisch sehr gut umgesetzt und schockieren echt. Schnitt und Kamera vom Feinsten. Zur Einstimmung gab’s dann noch vorher einen blutigen Innenraum in dem Auto Namens ’Todsicher’ mit einer Blondine. Aber dazwischen viel gähnende Leere. Niveauloses Gequatsche von Thekenschlampen. Da geht es natürlich nur um das Eine und außerdem noch darum, wer die Coolste ist. Wenn man es positiv sieht, läuft aber alles auf diese beiden Crashs hinaus. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass hier mal die Mädels die knallharten sind und dem Macho Kurt Russell mehr als nur kräftig einheizen. Typisch Tarantino: viel Gewalt mit Blut und Schmackes. Nichts zum Lachen, auch nichts zum Weinen. Hat man sich vom ersten Schocker erholt, kommt nach einer halben Stunde der zweite, ultimative. Sonderbar, dass Tarantino hier für ausgleichende Gerechtigkeit plädiert. Aber schon nach der amerikanischen Ethik von Auge um Auge…

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

Nach über 2 Jahren wieder angeschaut, diesmal im O-Ton. Und finde ihn immer noch sehr gut. Lange, für die Story überflüssige Dialoge gehören einfach zum Tarantino-Universum dazu, deswegen haben mich auch die in diesem Film hier nie gelangweilt. Die Langfassung sind eigentlich zwei separate Filme, ähnlich wie bei Kill Bill, die unterschiedlich in Montage, Atmosphäre und vor allem dem Ende sind. Kurt Russel wird von Tarantino genauso genial wiederbelebt wie vor ihm Travolta, Grier oder Carradine.
Sehr schade ist, dass auf der 2-Disc-Edition nicht die Kurzversion drauf ist, wäre interessant zu sehen wie diese ist bzw. was dann alles weggelassen wurde.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Mmh, ich bin mir noch nicht so sicher, wie ich ihn finden soll. Zum einen sind da wirklich diese ganzen nervigen Dialoge, die wirklich teilweise total uninteressant sind. Vor allem für mich - bin sowieso kein großer Fan von Taratino-Dialogen (weshalb ich mit Pulp Fiction auch nicht so viel anfangen kann). Dazu kommt die unheimlich unsympathische Art der Frauen. Erst am Ende des Films, als sie Mike verfolgen wurden mir die zweiten Vier etwas sympathischer.
Dann ist da aber auch die unglaublich tolle Mchart des Films, was schon beim Vorspann beginnt. Dazu der schon ironische Aufbau zuerst vier Charaktere ewig lange einzuführen und dann innerhalb weniger Sekunden umzubringen. Und natürlich die wahnsinnigen Stunts. Lange hat mir Action nicht mehr so gut gefallen (vielleicht gerade weil sie im Film so rar gesät ist?!?!).
Deshalb bin ich im Moment etwas zwiegespalten, was Deathproof betrifft, bin aber dennoch der Meinung etwas gesehen zu haben!

📝 Rezension geschrieben von Lakai

Wow der erste Tarantino der mir so gut wie gar nicht gefallen hat.
Kurt Russel kommt ja recht cool, die Kamera Einstellungen und die Musik sind gut wie immer bei Tarantino, aber was hab´ich davon, wenn sich bei mir null Spannung aufbaut?!

Kommt für mich überhaupt nicht an andere Filme von ihm ran. Die Mädels haben nur genervt, die Dialoge fand ich auch nicht so toll. Der hat mich echt angeödet...sorry...
Ja Jucchhuuu zum Schluss kam ne nette Verfolgungsjagd und die Abrechnung mit Stuntman Mike...

📝 Rezension geschrieben von Lissi

so, nun gibt es die dvd...

mein fazit: ein echter tarantino! für fans genial, für viele andere gewöhnungsbedürftig. ich bin fan, weil ich überraschende filme gegen den mainstream toll finde und hollywood-einheitsbrei nicht mag. und ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht. herrlich schräg, der tarantino...das gefällt mir. ich fand die dialoge witzig, gerade weil sie so inhaltsleer waren und der sprung zur action war überwältigend, weil der film so plötzlich umschlug.

dazu noch jede menge coole sprüche, ein gut aufgelegter kurt russel und ne phänomenale mädchenriege! ich hab irgendwo gelesen: "der beste schlechte film des jahres", dem kann ich mich voll und ganz anschließen. die miese bildqualität, die story, die in zwei sätzen erzählt ist, coole autos, hübsche mädchen, macho-männer und rasante action...so war das grindhouse-kino wohl...dazu gehört auch, dass manches unfreiwilig komisch wirkt...ich hab mich jedenfalls prächtig amüsiert!

📝 Rezension geschrieben von Max Cady

Teilweise eine echte Geduldsprobe. Und leider wird man hier nicht so sehr entschädigt wie bei Finchers Zodiac zum Beispiel. Es gibt einige tolle Szenen, doch dazwischen ist oft einfach nur leerlauf. Und bei aller Liebe zu Tarantino, aber das Gerede seiner Figuren ist halt irgendwann ermüdend gewesen. Man hatte stellenweise einfach das Gefühl, hier reden Frauen, wie Tarantino sich das eben träumt wie sie miteinander reden. Diese Szenen haben mir irgendwie zu lange gedauert. Am besten war der Film in den Szenen, in denen Tarantino sich auf Kleinigkeiten konzentriert, z.B. der SMS-Verkehr von Jungle Jane (???), oder das Gespräch von Mike mit Butterfly. Und ganz ehrlich, der Lapdance war eine fesselnde Szene (ja, darf doppeldeutig verstanden werden). Ich hätte jedenfalls gern mehr davon gesehen als halbstündige Unterhaltungen darüber, wer wen gevögelt hat und wen nicht. Die Actionszenen waren gut gefilmt, die zweite dauerte mir persönlich aber zu lange. Ich schätze, ich bin ganz zufrieden, wenn auch etwas mehr schön gewesen wäre.

📝 Rezension geschrieben von GM00156

Der gestrige Kinobesuch als OmU kostete zu Anfang wirklich Nerven.

Zu Anfang passierte wirklich nichts. Es war furchtbar langweilig und die Dialoge ließen stark zu wünschen übrig.
Dagegen die Machart des ganzen, allein des Vorspanns, verdient schon eine Auszeichnung. Unglaublich liebevoll wurde diese hommage an die alten Trash-Filme gestaltet und ich muss zu Anfang schon einmal die Musikauswahl loben - hier hat Tarantino wieder einmal seinen hervorragenden Geschmack gezeigt.

Der gesamte Film orientiert sich an der Machart der alten Filme und damals passierte es eben oft, dass nichts passierte und man einfach nur vor sich hin redete, ohne dem ganzen einen gewissen Sinn zu geben.

Als dann aber "Stuntman Mike" ins Spiel kommt, wird es erst interessant.
Kurt Russell brilliert hier geradezu in seiner Rolle und ist einfach
Das was es vor seinem Auftreten langweilig war, wird es dann interessant und rasant. Der 1. "Unfall" war allein schon - man verzeihe mir diese Ausdrucksweise - hinreißend und die Idee spitze.
Der 2. "Unfall" noch viel genialer erdacht und Tarantino scheut sich an der Stelle nicht wirklich ALLES zu zeigen, was zu einigen "Aua"-Rufen im Kino führte.

Der Cut erfolgt und man ist 14 Monate später wieder in derselben Situation. Wieder möchte "Stuntman Mike" einen "Unfall" provozieren, gerät aber diesmal an die Falschen. Die 3 Damen, die er fertigmachen möchte, sind Stuntwomen und nehmen die Verfolgung auf. Und diese Verfolgung ist wahnsinnig spektakulär und das Ende verfolgt man mit offenem Mund.

Tarantino hat mal wieder einen tollen Film abgeliefert und sowohl seinen Fetisch für gewisse Dinge bedient, als auch die damaligen Voraussetzungen für einen Film großartig eingefangen.

Die 3 Stuntwomen, (Rosario Dawson, Zoe Bell und Tracie Thoms), sind wirklich wahnsinnig gut drauf und ich habe das Wort "Fuck" noch nie so oft in einem Satz gehört.
Kurt Russell spielt den "Bad Boy" wirklich klasse und dass er Spaß an seiner Rolle hatte ist nicht zu übersehen.

Auch wenn man zwischendrin geneigt ist, sich zu fragen, ob der Film jetzt schon 3 Stunden dauert, weil einfach nichts passiert, reißt es allein das Ende völlig raus und man empfindet diesen Film als großartig - was er auch ist.
Die Machart und die liebevollen Details, die Musik und die chicen Autos wiegen den Mangel an Dialogqualität (an Quantität fehlt es nicht) auf und ich kann diesen Film allen empfehlen, die gern noch einmal einen Film der alten Machart sehen und sowohl schöne Autos als auch rasante Action genießen wollen.

@ Kruemel: Der Film läuft im Prager Frühling (OmU) bis 29.08. und ab 30.08. in der Schaubühne Lindenfels (wahrscheinlich OmU, aber keine Garantie).

📝 Rezension geschrieben von the_scarface

Quentin Tarantino- Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander. Selten gelingt es einem Regisseur, seine Klasse zu halten. Aber diesem Wahnsinns-Kerl gelingt es. Death Proof kann getrost als ein neues Meisterwerk bezeichnet werden. Und wieder einmal sind die Dialoge, Schauspieler, der Soundtrack und die Actioneinlagen zum Ende hin Weltklasse. Aber auch die Inszenierung ist diesmal als genial zu bezeichnen. Filmrisse, Unschärfe und Schwarz/Weiß-Bilder sind hier zu finden, und das ganze ähnelt eben einem Grindhouse-Film. Der Humor kommt auch nicht zu kurz,es gibt viel zu lachen. Wer diesen Film als schlecht bezeichnet, hat meiner Meinung nach keine Ahnung von Filmen, denn Death Proof ist ein Film wie kein anderer und reiht sich nahtlos in die Reihe von anderen genialen Tarantinofilmen ein. Perfekt!

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

mein erster Tarantino im Kino !!! .... aber jetzt zum Film
jeder kennt die Tarantino Dialoge es geht nie um den Inhalt des Films selber sondern einfach um kleine Geschichten, Ansichten oder irgendwas und in diesem Film erlebt man das von den 113 Minuten bestimmt 90 und das ist einfach nur zum genießen u.a. wird auch der "Big Kahuna Burger" erwähnt der ja auch schon in Reservoir Dogs und Pulp Fiction zitiert wird
außerdem werden in der ersten Hälfte des Films so viele kultige Jukebox Lieder gespielt die wieder einen grandiosen Soundtrack ergeben
dann gibt es Kurzauftritte von Quentin selber und von Eli Roth,Nicky Katt oder Marley Shelton(die eine Überschneidung mit "Planet Terror" ergibt weil sie da auch Dr. Block spielt)
dann zu den hinreißenden Mädels Poitier und Ferlito sind "on fire" und was Zoe Bell bei dem Stunt auf der Motorhaube macht ist wirklich verrückt
Kurt Russell den man in jeder Sekunde ansieht wie viel Spaß er hat das er sogar in die Kamera lächeln darf
nun zu den Filmfehlern ob nun ein fehlender Teil einer Szene, Kratzer oder ein plötzlicher Sprung auf schwarz-weiß alles gibt es zu sehen
was sich Tarantino auch noch erlaubt ist, dass eines der Mädels die "Kill Bill" Melodie als Klingelton auf dem Handy hat
übrigens ein sehr feministischer Film und wer nach diesem Film noch nicht merkt/weiß das Tarantino ein Fußfetischist ist der ist blind

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