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2001 Odyssee im Weltraum

2001 Odyssee im Weltraum
Bewertung:
Humor: 2%2%
Action: 27%27%
Spannung: 57%57%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 82%82%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

OT: 2001 - A Space Odyssey
Sciencefiction
Großbritannien 1968
Regie: Stanley Kubrick
Buch: Stanley Kubrick, Arthur C. Clarke
Musik: Aram Khatschaturian, Richard Strauss, Johann Strauß, György Ligeti
Produzent: Stanley Kubrick
Darsteller: Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester, Leonard Rossiter, Daniel Richter, Robert Beatty, Margaret Tyzack, Sean Sullivan, Frank A. Miller


Kurzinhalt:
"2001 - Odyssee im Weltraum" ist der Countdown in die Zukunft, der Ausblick über das Schicksal der Menschheit, die Suche nach der Unendlichkeit. Mit seinen atemberaubenden visuellen Effekten (ausgezeichnet mit dem Oscar), dem unentrinnbaren Konflikt zwischen Mensch und Maschine, der überwältigenden Verschmelzung von Musik und Bewegung wurde der Film so einflussreich, dass Steven Spielberg ihn als den alles bestimmenden "Urknall" seiner Filmemacher-Generation definierte. Vielleicht ist "2001" das Meisterwerk von Stanley Kubrick (der das Drehbuch gemeinsam mit Arthur C. Clarke verfasste) - in jedem Fall wird es noch viele Generationen erschüttern, begeistern und inspirieren. Vor seiner Reise in die Zukunft besucht Kubrick unsere prähistorischen, affenähnlichen Vorfahren, um dann (mit einem der irrwitzigsten Schnitte der Filmgeschichte) viele Jahrtausende zu überspringen: Die Menschheit hat Kolonien im Weltraum gegründet. Von dort schickt Kubrick den Astronauten Bowman in die Tiefen des Alls, jenseits der menschlichen Vorstellungskraft - und vielleicht sogar in die Unsterblichkeit. "Öffne das Schleusentor, HAL!" Eine absolut einzigartige Reise voller Staunen und Rätsel kann beginnen...

2001 Odyssee im Weltraum (DVD)
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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Körper, Geist und Kunst

In drei Kapitel hat Stanley Kubrick seinen Film von 1968 unterteilt: der ‘Aufbruch der Menschheit‘, das ‘Unternehmen Jupiter‘ und ‘Jupiter und dahinter die Unendlichkeit‘. Er zählt zu den besten Filmen aller Zeiten

wegen des globalen und ultimativen Anspruchs mit einem philosophischen Touch,

wegen seiner umfassenden Begründung der Lebewesen vom Homo faber bis in die Zukunft der Menschheit,

wegen der aufwühlenden, kontrastierenden Musikauswahl von Zarathustra und der schönen blauen Donau der Herrn Strauss

und last but not least wegen der Betonung des irdischen Gestaltungsprinzips von Macht und Herrschaft.
Unter den Sci Fi Filmen zählt diese Odyssee zu den anspruchsvollen, die die üblichen Tummelplätze des Genres weit hinter sich lässt. Deshalb ist dieser Film auch nicht massenkompatibel. Allein der Einsatz dieses Monolithen unbekannter Herkunft und unbekannter Wirkung lässt mit seinem Auftauchen am Anfang und am Ende eine Fülle von Interpretationen zu. Lange Kamerafahrten versetzen die Zuschauer in ein Space Feeling, losgelöst von Raum und Zeit und ermöglichen so das rätselhafte Ende. Hier begegnet sich der Astronaut Dave (Keir Dullea) selbst als alter Mann. So wie sich Parallelen im Unendlichen berühren. Zuvor hatte er die Behauptung widerlegt, dass der Mensch von künstlicher Intelligenz beherrscht werden kann, indem es ihm gelungen war den Supercomputer H.A.L. 9000 abzuschalten. Die Frage, ob sich Computer irren können, bleibt allerdings einfach im Raum stehen. Statt einer Lösung lässt uns Kubrick mit Alternativen allein zurück: ein Embryo, ein Monolith und ‘Also sprach Zarathustra‘. Drei gleichwertige, interaktive Seinsformen des Lebens: ein Wesen, eine Energiequelle und ein göttlicher Auftrag oder ein Körper, ein Geist und die Kunst. Genial.

📝 Rezension geschrieben von GuArDiAPeRtIcArA

Großartig, die Szene als die Raumstation zu Strauß' "An der schönen blauen Donau" kreist. Ebenfalls kongenial wird "Also sprach Zarathustra" eingesetzt. Die psychedelische-surrealistische Szene vom Anflug auf den Jupiter ist auch faszinierend, wie muss die erst im Kino wirken?! Auch die Kameraeinstellungen in den Raumschiffen sind sehr interessant. Neben der visuell-akustischen Perfektion ( der Film ist von 1968 (!!)), hat der Film natürlich noch viel mehr zu bieten. Die vielen Symbole, Verweise, Anspielungen und Metaphern bildeten und bilden einen schier unermesslichen Reichtum an Interpretationsmöglichkeiten.

📝 Rezension geschrieben von the_scarface

Der Film beginnt mit einer der genialsten Anfangssequenzen aller Zeiten. Der Film wird wie ein Event, ein Highlight der Filmgeschichte, einfach als ein Meisterwerk angekündigt. Musik, Bilder und Titel passen perfekt zusammen. Ein cineastisches Erlebnis, das sich nur schwer beschreiben lässt. Jede einzelne Szene hat eine geniale, fesselnde Amtosphäre, die Namen "HAL" und "Discovery" werde ich so schnell nicht vergessen.

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

ich habe ihn gesehen und es ist, es war ein einzigartiges Erlebnis, was Kubrick da geschaffen ist unantastbares Meisterwerk mit einem Anfang und Ende das mit dem Mittelteil nur durch einen fließenden Schnitt verbunden ist
nach dem Film stellt man sich Fragen über den Film und anderem man vermutet antworten gesehen zu haben zu Fragen die man sich gar nicht gestellt hat

📝 Rezension geschrieben von Lene

Ich bin hin und weg. 2001 - A Space Odyssey ist ein weiteres Meisterwerk Kubrick's.
Der Film hat ganz klar seine Längen, das ist als Stilmittel aber auch so beabsichtigt. Dadurch erhält der Film sein gewisses Etwas und zieht den Zuschauer in seine "Atmosphäre". Dazu die wunderbaren Aufnahmen im Zusammenspiel mit der wunderbaren Musik von Strauss und Ligeti... unheimlich, fantastischein wahrer Filmgenuss für Augen und Ohren.
Nicht zu vergessen sind die prophetischen Fähigkeiten Kubricks. Die Erde von einem externen Sichtpunkt dargestellt, gab es ja bisher noch nicht - man rufe sich in Erinnerung, dass der Film noch vor der ersten Mondlandung gedreht wurde!! Und die ganzen Special Effects sind ja auch nicht ohne für die Massstäbe von 1968, wie beispielsweise die Schwerelosigkeit der Besatzung und Gegenstände. Die ganzen visuellen Effekte sind der Wahnsinn, zumal "Computer-Animation" ja noch ein Fremdwort war.
Wenigstens hat Kubrick in dieser Sparte einen (und leider seinen einzigen) Oscar erhalten.

Donnie hat es schon kurz angesprochen, dass dem Film ein Buch als Vorlage diente. Ich sehe, dass hierzu nicht viel gesagt worden ist - (oder vielleicht wisst ihr das ja alle schon längst):

Das Buch ist von Arthur C. Clarke aus dem Jahre 1950. Stanley Kubrick hat allerdings nur einen Teil davon verfilmt. Warum er nicht das ganze Buch auf einmal oder wenigstens einen zweiten Teil gedreht hat, ist unbekannt.
Die zweite Hälfte von Clarke's Novelle bzw. die Fortsetzung zu 2001 - A Space Odyssey entstand 1984 unter der Regie von Peter Hyams mit Roy Scheider in der Hauptrolle (als Floyd) und heisst: 2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen.
Ungewöhnlich ist, dass dieser zweite Teil im ästhetischen Aspekt dem ersten doch ganz würdig ist (jedoch schade - und unlogisch dazu - ist, dass von den Raumschiffen im All Geräusche zu hören sind!?). Der Film beantwortet sicher einige Fragen aus Kubrick's Vorgänger - wirft jedoch auch neue auf...

📝 Rezension geschrieben von gahbala

Langatmig, anstrengend, kaum dialog, fast nur spezialeffekte, wenig handlung, genial!
Von allen Kubrick-Filmen die ich bisher gesehen habe fand ich 2001 am besten. Stilsicher, innovativ und seiner zeit weit voraus. Er fordert den Zuschauer unheimlich, doch die Aussage ist großartig. Musik und Bilder sind perfekt aufeinander abgestimmt, als wäre sie extra für den film komponiert. Die Spezialeffekte finde ich einfach erstaunlich, in den Schluss lässt es sich so wunderbar hineininterpretieren und somit liefert der gesamte film diskussionsstoff für wochen! Meisterwerk, ohne frage!

📝 Rezension geschrieben von olibar

ich habe den film schon vor laaanger zeit gesehen. weiss also nicht mehr so die details. aber hier mal ein paar sachen die mir noch geblieben sind/irgendwo gelesen habe:

der monolith ist der rote faden im film. durch ihn wird der zeitsprung sozusagen zusammengehalten. durch sein erscheinen macht der mensch(-enaffe) einen entscheidenden sprung in der entwicklung. er wird zum homo habilis. wenn das gleiche am ende des films wieder durch sein erscheinen ausgelöst wird, kann der embryo die geburt eines neuen menschentyps bedeuten.

HAL wurde von einigen als darstellung von gott gedeutet.

easter-egg: geht man jeweils einen buchstaben weiter, so wird aus HAL>>IBM

📝 Rezension geschrieben von GM00135

Nachdem ich den Film seit Monaten im Schrank stehen habe, habe ich mich gestern mal durchgequaelt. Meine Guete ist das ein Film. Das ist so, wie wenn man "Vom Winde verweht" lesen will eiserner Durchhaltewillen ist Voraussetzung. Der Film ist ein Meilenstein ohne Frage, aber immer wieder sehenswert ? NEVER, EVER, BY NO MEANS. Tricktechnisch seiner Zeit weit voraus , laesst er viele Fragen offen und stellenweise erinnert diese Oedniss sehr an Solaris, das Original.

Pflicht, aber nur bedingt ein Vergnuegen (nichts fuer Depressive) und stellenweise zu langatmig.
Die Sache mit den Knochen findet z.B. in "Zoolander" eine Remineszenz.

📝 Rezension geschrieben von Donnie

Hallo!
ich habe diesen Film ebenfalls gesehen und finde, dass er ein Meisterwerk von Kubrick ist!! Wie die Raumstation sich da im Dreiviertel-Takt dreht ist einfach eine Wahnsinns-Szene!! Allerdings gibt es auch viele kleine visuelle Tricks(Leute gehen anscheinend auf der Decke, tun sie aber doch nicht usw.), die einen verwirren und in Erstaunen versetzen.
Ich denke jedoch, dass man in Stimmung sein muss, um den Film wirklich genießen zu können. Zumindest bei meiner Wenigkeit war dies der Fall. Die Geschichte ist natürlich verwirrend und die letzte halbe Stunde ist sehr anstrengend zu betrachten. Dennoch ein beeindruckender Film!
Ciao, Donnie.

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Filmzitate aus "2001 Odyssee im Weltraum"

💬 "Sorry to interrupt the festivities Dave, but I think we've got a problem."

💬 "- Haben Sie jemals darunter gelitten, dass Sie, trotz ihrer enormen Intelligenz, von Menschen abhängig sind, um ihre Aufgaben ausführen zu können?
- Nicht im geringsten. Ich arbeite gern mit Menschen."

💬 "Mein Gott, es ist voller Sterne."


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