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Young Victoria (2009)

Young Victoria (2009)
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Sehenswert!
Sehenswert!

OT: The Young Victoria (2009)
(Victoria, die junge Königin)
Historien-Drama/Romanze
Großbritannien/USA 2009
Regie: Jean-Marc Vallée
Buch: Julian Fellowes
Musik: Ilan Eshkeri
Produzent: Martin Scorsese, Sarah Ferguson, Tim Headington, Graham King
Darsteller: Emily Blunt, Rupert Friend, Paul Bettany, Miranda Richardson, Jim Broadbent, Thomas Kretschmann, Mark Strong, Jesper Christensen, Harriet Walter, Jeanette Hain, Julian Glover, Michael Maloney, Michiel Huisman, Genevieve O'Reilly, Rachael Stirling, Morven Christie, Josef Altin, Tom Brooke, Michaela Brooks

Kinostart: 22.04.2010

Kurzinhalt:
Als Victoria mit 18 Jahren Königin von England wird, übernimmt sie damit die Regierungsverantwortung inmitten großer politischer Konflikte. Die lebensfrohe junge Frau muss schnell lernen, sich in ihrer neuen Rolle zu behaupten. In dieser Zeit kommt Prinz Albert von Sachsen-Coburg nach London. Er soll, um den Einfluss seiner Familie auf das englische Königshaus zu stärken, das Herz der jungen Königin erobern. Der Plan geht auf - und noch mehr: Es wird Liebe auf den ersten Blick...

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

V & A

Ein Kanadier, also auch noch ein Untertan ihrer Majestät im weitesten Sinne, hat ein durch und durch gelungenes Feel-Good-Movie über Königin Victoria (Emily Blunt, die Victoria überhaupt nicht ähnlich sieht) gedreht. Nur Elisabeth II. hat sie was Regierungsdauer angeht übertroffen. Und er hat sich die besten Jahre der jungen Frau rausgesucht. Beginn der Regentschaft, große Liebe und Hochzeit mit Albert bis zum ersten Nachwuchs. Alles Wissenswerte über V&A hat er in den Abspann gepackt.
Das Drehbuch hat der große Julian Fellowes geschrieben, der uns schon mit Gosford Park, Downton Abbey und Vanity Fair erfreut hat. Fellowes verzaubert uns so geschickt, dass es Monarchisten warm ums Herz wird, die übrige Welt fühlt sich einfach wohl dabei. Es wechseln offizielle Anlässe und ganz private, Intime Ereignisse. V & A kommen sich erst durch Briefe näher. Er kann ihr ja keinen Antrag machen. Sie zeichnet ihn, er zeigt ihr wie man mit Pfeil und Bogen umgeht.
Eine lange Promiriege hat ihre eindrucksvollen Auftritte vor einem atemberaubenden, stilechten Ambiente. Die kleinen Ungenauigkeiten kann man getrost vernachlässigen. Nur Kniebohrer würden sie ins Feld führen. Die allgemeine Richtung stimmt. Einblicke in historische Zusammenhänge stören keineswegs, sie runden nur das Gesamtbild ab. Für die damalige Zeit war eine Liebesheirat eher die Ausnahme. Das kommt hier ebenso rüber wie Alberts Fortschrittsgläubigkeit. Victoria sehen wir als eine offene, junge Frau, die ihren eigenen Kopf hat. Sie wird sich auch gegenüber ihren Eltern (Miranda Richardson und Mark Strong) behaupten. Eine vorgeschlagene Reise nach Schottland weist in die Zukunft und dokumentiert Alberts Einfluss auf die junge Vicky.
Dramatisch wird’s in schneller Folge: Streit – Attentat – Versöhnung!
Einfach schön und gut.


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