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Being John Malkovich

Being John Malkovich
Bewertung:
Humor: 53%53%
Action: 18%18%
Spannung: 41%41%
Erotik: 18%18%
Anspruch: 60%60%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

OT: Being John Malkovich
USA 1999
Regie: Spike Jonze
Buch: Charlie Kaufman
Produzent: Charlie Kaufman, Steve Golin
Musik: Björk, Carter Burwell, Béla Bartók, Elmer Bernstein, Giuseppe Verdi, Pyotr Ilyich Tchaikovsky
Darsteller: John Cusack, Cameron Diaz, Catherine Keener, Orson Been, Mary Kay Place, John Malkovich, Charlie Sheen, Sean Penn, Brad Pitt, W. Earl Brown, Gary Sinise, David Fincher, Dustin Hoffman, Winona Ryder


Kurzinhalt:
Craig Schwarz ist Puppenspieler und ein armer Hund. Die Öffentlichkeit ignoriert ihn, seine Frau Lotte ist ein reizarmes Neutrum, und Craigs künstlerische Berufung bleibt fruchtlos. Sein neuer Job als Aktensortierer in 71/2ten Stockwerk eines Geschäftshauses bedeutet auch nur nüchterne Demütigung - wäre da nicht seine schöne Kollegin Maxine und eine geheimnisvolle Tür hinter einem Aktenschrank. Kriecht man durch den dahinterliegenden dunklen Gang, landet man für fünfzehn Minuten im Kopf des egozentrischen Schauspielers John Malkovich. Das große Geld witternd, gründet Craig zusammen mit Maxine ein Reisebüro, das Kurzurlaube in Malkovich vermittelt. Alles läuft wie geplant - bis eines Tages der Schauspieler persönlich auftaucht, um selbst diesen Trip anzutreten.

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Rein ins Hirn

Die Grundidee zu dieser Groteske ist gar nicht mal so schlecht und hält auch das Interesse für lange Zeit wach. Zumal die Anfangssequenz eindrucksvolle Bilder eines Marionettentheaters bietet. Und es gibt viele Möglichkeiten einer Interpretation von Details, die von der Oberfläche wegführen. ’Der Puppenspieler hält die Welt an einem Faden.’
Doch nach etwas mehr als einer halben Stunde verflacht das Ganze durch die sich wiederholende Gleichförmigkeit der Ereignisse. Tamtam und Klamauk beherrschen die Szene. Das gelegentliche optische Aufblitzen von Promisupport (z.B. Sean Penn) wirkt etwas gewollt. Durch die zum Teil schlecht ausgeleuchteten Szenen geht der Überblick mitunter verloren, wer denn gerade zurzeit im Hirn von John Malkovich steckt oder es mit wem durch ihn treibt. Auch die Lösung aller Probleme durch das Auffinden einer Möglichkeit zum ewigen Leben ist hübsches gedankliches Beiwerk, ebenso wie die angedeutete Geschlechtsumwandlung. Und der Titelheld spielt sich selber und sorgt bisweilen recht ausgelassen für Abwechslung.
Eine interessante Idee ist bei aller Konsequenz einige Umdrehungen zu weit geschraubt worden. Das muss einfach auf dem Konto für Langatmigkeit abgebucht werden. Schöner Anfang und schönes Ende bieten Halt wie zwei Buchdeckel. Der Zwischenraum ist nicht uninteressant, aber Seite für Seite oft das Gleiche.

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