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Schindlers Liste

Schindlers Liste
Bewertung:
29. Platz in der Top 100 Film-Liste (Platz 29)
Humor: 3%3%
Action: 33%33%
Spannung: 74%74%
Erotik: 6%6%
Anspruch: 91%91%
Gesamtbewertung:
Meisterwerk!
Meisterwerk!

OT: Schindler's List
Drama
USA 1993
Regie: Steven Spielberg
Buch: Steven Zaillian
Musik: John Williams (1), Billie Holiday
Produzent: Steven Spielberg, Gerald R. Molen, Branko Lustig
Darsteller: Liam Neeson, Ben Kingsley, Ralph Fiennes, Jonathan Sagalle, Caroline Goodall, Embeth Davidtz, Malgoscha Gebel, Friedrich von Thun, Martin Semmelrogge, Götz Otto, Gerald Alexander Held, Erwin Leder, Ludger Pistor, Joachim Paul Assböck

Kinostart: 27.01.2019

Kurzinhalt:
Der Sudetendeutsche Oskar Schindler (Liam Neeson) zieht nach Krakau, um in den Wirren des Zweiten Weltkriegs sein Glück zu machen. Er gründet eine Emaillefabrik, in der er aus Kostengründen nur Juden beschäftigt. Doch die sich überschlagenden Ereignisse, gepaart mit seiner Aversion gegen die Brutalität der Nazis, wecken in dem lebenslustigen Frauenhelden ungeahnten Idealismus. Als "seine" Juden nach Auschwitz deportiert werden sollen, setzt Schindler Leben und Privatvermögen aufs Spiel, um sie vor dem sicheren Tod zu retten...

(Wiederaufführung: 25 Jahre: Schindlers Liste (Holocaust Gedenktag))

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📝 Rezension geschrieben von sunflower

moon schrieb
Bestimmte Effekte verstärkten die Wirkung noch. (z.B. der gezielte Einsatz von Farbe im an sich Schwarz- Weiß-Film (das kleine Mädchen im roten Mantel, wodurch plötzlich die Masenbegräbnisse auf erschütternde Weiße personifiziert wirken)

Eine der Szenen, an die ich unwillkürlich denken muss wenn ich den Filmtitel höre.

Wir hatten ihn damals in der Schule gesehen. Ich fand ihn zu diesem Zeitpunkt einfach nur schockierend und hatte nicht vor ihn mir ein zweites mal anzusehen. Als ich ihn Jahre später dann nochmal im Fernsehen sah, war ich total fasziniert von ihm.

Einer der großartigsten Filme dieses Genre. Ungeschminkt, brutal aber auch mit sehr viel Menschlichkeit setzt Spielberg so ein Stück Zeitgeschichte um, dass einen mitten in diese Epoche zurückversetzt. Sicher nicht unbedingt ein Film für einen "schönen" Fernsehabend aber er zeigt auch, dass es auch in Zeiten totaler Hoffnungslosigkeit immer noch Licht am Horizont gibt. Auch wenn es noch so klein ist...

📝 Rezension geschrieben von the_scarface

Ein ganz starker Film, der bei mir was Machart und Schauspielkunst angeht ganz dick punktet. Besser hätte man Oskar Schindlers Taten nicht verfilmen können. Vor allem gefällt mir Ben Kingsley, der als Itzhak Stern glänzt, genauso wie Ralph Fiennes als Amon Goeth. Der Soundtrack von Williams ist mal wieder top, bei der Titelmelodie krieg ich immer wieder Gänsehaut. Ein Film der berührt, lehrt und polarisiert. Solche Filme gibts selten.

📝 Rezension geschrieben von moon

Finde auch das "Schindlers Liste" der beste Spielberg Film ist.
Der Film hat mich sehr berührt.Bestimmte Effekte verstärkten die Wirkung noch. (z.B. der gezielte Einsatz von Farbe im an sich Schwarz- Weiß-Film (das kleine Mädchen im roten Mantel, wodurch plötzlich die Masenbegräbnisse auf erschütternde Weiße personifiziert wirken)

📝 Rezension geschrieben von gahbala

Wie immer wenn Hollywood einen Film dreht in dem Nazis vorkommen stehen gleich wieder einige entrüstete Deutsche auf und beschweren sich das doch nicht alle Deutschen Monster waren, so auch bei diesem Film. Doch der Vorwurf Spielberg würde die Deutschen zu einseitig Darstellen ist völlig aus der Luft gegriffen und muss von blinden aufgestellt worden sein. Spielberg gewährt einem nie dagewesene Einblicke in die Psyche eines verwirrten Nazis, in diesem Fall hauptsächlich in Person des irren Amon Göth und man hat stellenweise fast Mitleid mit dieser Kreatur. Aber auch die Tatsache dass nicht jeder deutsche Soldat automatisch ein Nazi war sieht man zum Beispiel an der Szene am Schluss, wo die jungen Soldaten ungetaner Dinge von dannen ziehen und ihren brutalen Offizier alleine zurück lassen.
Schindler wird auch nicht als strahlender Held dargestellt, ist er doch anfangs ebenfalls nur ein Profitgeiler Lebemann und zeigt auch nach seiner absolut glaubwürdigen Wandlung menschliche Fehler.

Ergreifend, aufwühlend, spannend, trotz der Länge von 187 niemals langweilig und trotz des ernsten Themas Unterhaltsam.
Einige Szenen werden sich durch ihre Brutalität und ihre erschreckende Wirkung für immer ins Gedächtnis einbrennen.
Spielbergs Lebenswerk welches einen ganz besonderen Platz im Filmolymp einnimmt.

Zur DVD:
Als erstes erstaunt einen die neuartige, wenngleich sehr schöne Art der Verpackung.
Der Film ist leider auf 2 DVDs aufgeteilt, aber das lässt sich verschmerzen. Als Bonusmaterial verzichtet die DVD auf die üblichen Lobhudeleien und immer gleichen „Blick hinter die Kulissen“ - Dokumentationen und liefert stattdessen eine 12-Minütigen Blick auf die von Steven Spielberg gegründete Shoa Foundation sowie eine enorm interessante und ergreifende Dokumentation über die Erlebnisse der „Schindler-Juden“ die 77 Minuten lang zu Wort kommen dürfen.
Kaufbefehl!

📝 Rezension geschrieben von gahbala

1993 hat sich Steven Spielberg endlich, nach 10 Jahren Vorbereitung, bereit gefühlt den Roman „Schindlers Liste“ zu verfilmen. Ein schwieriges Unterfangen, einen Hollywoodfilm über den Holocaust zu drehen, das hat sich kaum jemand getraut. Und wenn doch ging er damit baden.
Spielberg drehte den Film, der zu seinem größten künstlerischen und persönlichem Erfolg werden sollte, innerhalb von 73 Tagen, der Großteil entstand in und um Krakau, wo auch hauptsächlich die Handlung abläuft.

Liam Neeson verkörpert in der Rolle seines Lebens den deutschen Industriellen Oskar Schindler, der während des Krieges nach Krakau geht um das große Geld zu machen. Er ist einer der wenigen Deutschen seiner Position die keinen unerklärlichen Hass auf alle Juden hat, sie sind ihm gleichgültig, bzw. sieht er in ihnen billige Arbeitskräfte. Mit Hilfe des jüdischen Buchhalters Itzhak Stern baut er in sehr schneller Zeit eine sehr ertragsreiche Geschirr-Fabrik auf und macht den erwünschten Reibach.
Der österreichische Offizier Amon Göth wird nach Krakau versetzt um das Ghetto zu räumen und alle Juden in ein Arbeitslager zu stecken. Auch Schindlers Arbeiter, inklusive Itzhak Stern, werden eingezogen.
Oskar Schindler beobachtet zufällig die brutale Vorgehensweise der SS-Soldaten, die wahllos Menschen erschießen die nicht hundertprozentig das tun was verlangt wird. Die Deportierung wird sehr lang und ausführlich gezeigt, eine der vielen Szenen des Filmes die einen auf immer im Gedächtnis haften werden.
Schindler verdrängt das Grauen das er gesehen hat und versucht nur in Zukunft nicht auf seine billigen Arbeitskräfte verzichten zu müssen, errangiert sich aus diesem Grund mit dem völlig verrückten Lagerkommandanten Göth.
Göth, ein bierbäuchiger, fauler Sadist, der wenn er morgens aufsteht als erstes zu seinem Scharfschützengewehr greift und ein paar untätige Juden erschießt, bewundert den adretten Schindler insgeheim, versucht eine freundschaftliche Beziehung mit ihm aufzubauen.
Als sich heraus stellt das Schindler seine Arbeitskräfte verlieren wird, da sie nach Auschwitz gebracht werden sollen, beschließt er die Fabrik zu schließen und sich mit seinem Vermögen wieder nach hause zu seiner Frau zu begeben. Aber er kann nicht. Seine Schuldgefühle sind zu groß und Schindler beschließt alle seine Angestellten, darunter auch viele Frauen und Kinder, zu retten, und wenn sein ganzes Vermögen dabei drauf gehen soll.

Ich denke mal jeder von euch hat diesen Film bereits gesehen, wer dies nicht von sich behaupten kann wird es nachholen. Bei Schindlers Liste handelt es sich um einen der Filme die in meinen Augen Pflicht sind für jeden von euch, zum einen weil es einer der besten Filme aller Zeiten ist, aber hauptsächlich weil es ein bedeutendes Zeitzeugnis darstellt. Ausreden wie „Das ist kein Film für mich“ oder „Ich kann das Wort Holocaust nicht mehr hören!“ zählen in diesem Fall nicht, der Film ist Pflicht!

Die Darsteller sind ausnahmslos genial besetzt. Liam Neeson spielt wie gesagt toll, Ben Kingsley mal wieder herausragend als Itzhak Stern (eine meiner Lieblings Synchronstimmen!) und vor allem der damals völlig unbekannte Ralph Fiennes als das personifizierte Böse begeistert total! Aber auch jeder der vielen „Schindler-Juden“ wie sie genannt werden, ist absolut überzeugend.
Ebenfalls herausragend: Die Kamera von Janus Kaminski liefert einige der schönsten wenngleich erschreckendsten Schwarz-Weiß Bilder überhaupt. Der Soundtrack von John Williams, die Kulissen sowie Ausstattung und das Drehbuch von Steven Zaillian wurden völlig zu Recht mit je einem Oskar ausgezeichnet.
Nicht zu vergessen die Regie von Spielberg.

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