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Die Geschichte der Adele H.

Die Geschichte der Adele H.
Bewertung:
Humor: %%
Action: %%
Spannung: %%
Erotik: %%
Anspruch: %%
Gesamtbewertung:
Meisterwerk!
Meisterwerk!

OT: L' Histoire d'Adèle H.
Biographie, Drama
Frankreich 1975
Regie: François Truffaut
Buch: Jan Dawson, Jean Gruault, Frances Vernor Guille, François Truffaut
Musik: ---
Produzent: Marcel Berbert, Claude Miller, François Truffaut
Darsteller: Isabelle Adjani, Bruce Robinson, Sylvia Marriott, Joseph Blatchley, Ivry Gitlis, Louise Bourdet, Cecil De Sausmarez, Ruben Dorey, François Truffaut


Kurzinhalt:
Dieser tiefe und bewegende Film von Francois Truffaut beruht auf einer wahren Begebenheit. "Die Geschichte der Adele H." handelt von Sehnsucht, Hingabe - und Wahnsinn. Die für einen Oskar nominierte Isabelle Adjani ist der Star dieses lebensprallen Portraits einer jungen Frau, deren obsessive Leidenschaft Truffaut zu einem der romantischsten Filme der letzten Jahrzehnte inspirierte. Adèle, die Tochter des großen französischen Autors Victor Hugo (Der Glöckner von Notre Dame) ist ebenso schön wie beherrscht und verfügt über das gleiche schriftstellerische Talent wie ihr Vater. Aber nicht die Literatur, die Liebe bewegt Adèle. Von unerwiderten Verlangen getrieben, läuft sie 1863 von zuhause fort und folgt einem englischen Leutnant, einem leichtlebigen Frauenhelden (Bruce Robinson) nach Halifax im winterlichen Kanada. Verrückt vor Liebe, riskiert sie alles, um ihre kurze Beziehung zu ihm zu erneuern. Denn falls sie ihn nicht zurück gewinnt, wird sie einen teuren Preis bezahlen müssen...

Die Geschichte der Adele H. - DVD
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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Hugos Tochter

Ein historischer Stoff ist für Truffaut eher ungewöhnlich. Hier zeigte er 1975, dass er auch solch ein Thema beherrscht - und zwar mit Bravour. Genial enthüllt er den Namen, der hinter dem H. im Titel steckt und erzählt die wahre Geschichte einer einseitigen Liebe, die im Wahnsinn endet. Er verwendet düstere Bilder, ab und zu sogar englische Dialoge und beeindruckende Rück- und Überblenden. Mit einer schauspielerisch durchaus überzeugenden, damals noch unbekannten Isabelle Adjani, gelingt es ihm, eine Frauenfigur auf die Leinwand zu bringen, die bis dato im Schatten des großen Vaters stand und von deren amour fou fast niemand etwas wusste. Sie zerbrach an der gewissenlosen Arroganz eines Offiziers. Als der sich seiner Verantwortung zu stellen versucht, hat Adèle schon den Boden der Realität verlassen. Es gelingt Truffaut, eine Herz-Schmerz-Schmonzette zu vermeiden und ein eindrucksvolles, wahrheitsgetreues Frauenportrait zu entwerfen.


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