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Deutschland im Herbst

Deutschland im Herbst
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OT: Deutschland im Herbst
Episodenfilm/Dokudrama
Deutschland 1978
Regie: Alf Brustellin, Hans Peter Cloos, Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Beate Mainka-Jellinghaus, Maximiliane Mainka, Edgar Reitz, Katja Rupé, Volker Schlöndorff, Peter Schubert, Bernhard Sinkel
Buch: Heinrich Böll, Alf Brustellin, Hans Peter Cloos, Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Beate Mainka-Jellinghaus, Maximiliane Mainka, Edgar Reitz, Katja Rupé, Volker Schlöndorff, Peter Schubert, Bernhard Sinkel, Peter F. Steinbach
Musik: ---
Produzent: Theo Hinz, Eberhard Junkersdorf
Darsteller: Wolfgang Bächler, Heinz Bennent, Wolf Biermann, Joachim Bissmeier, Caroline Chaniolleau, Hans Peter Cloos, Otto Friebel, Hildegard Friese, Michael Gahr, Vadim Glowna, Helmut Griem, Mario Adorf, Rainer Werner Fassbinder


Kurzinhalt:
Als "Deutscher Herbst" wird der Herbst des Jahres 1977 bezeichnet, als die Bundesrepublik Deutschland durch eine Reihe von Terroranschlägen und Entführungen der linksradikalen "Roten Armee Fraktion" erschüttert wurde. 30 Jahre danach zeigt 3sat den Film, der diesen Begriff geprägt hat: das Gemeinschaftsprojekt "Deutschland im Herbst", gedreht von elf Regisseuren des "Neuen Deutschen Films", die sich mit der Reaktion des Staates auf den Terrorismus aus unterschiedlichen Blickwinkeln kritisch auseinander setzten.

Am 5. September 1977 wurde der Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer in Köln überfallen und verschleppt. Seine Entführer forderten die Freilassung von elf RAF-Gefangenen. Als die Bundesregierung nicht nachgab, wurde am 13. Oktober ein Flugzeug entführt. Als Reaktion auf die Stürmung des Flugzeugs "Landshut" auf dem Flughafen Mogadischus, der Hauptstadt von Somalia, wurde Schleyer erschossen. Kurz danach, in der Nacht vom 17. zum 18. Oktober 1977, begingen die in Stuttgart-Stammheim inhaftierten RAF-Terroristen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe Selbstmord. In der Öffentlichkeit entwickelte sich während dieser Zeit eine teilweise von den Medien geschürte Terroristen-Hysterie; Rufe nach einem neuen, radikal durchgreifenden Staat wurden laut. - Der unter dem Eindruck dieser Ereignisse entstandene Film enthält Beiträge von Regisseuren, die als ausgeprägte Individualisten bekannt sind, darunter Alf Brustellin, Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Edgar Reitz, Volker Schlöndorff und Bernhard Sinkel. In subjektiven und persönlichen Beiträgen, die von der Dokumentation über essayistischeFormen bis zu Spielszenen reichen, nahmen die Macher Stellung zu den Ereignissen des Oktobers 1977.

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von *karin up tane

zentrale historische bedeutung für heutige schüler/innen, nostalgisch-rührend für
uns ältere, ein expressionistisch-politisch und äuerst emotionaler film. es duftet nach
tränengas, tabak und schweiß. und dieser song im abspann, ich frage mich immer
wieder, wie der heißt. mich ha der film dort zum weinen gebracht, wo ich 1977 als
jugendliche aus protest, wut unf erstaunen erstarrt war. die szenen im presserat,
die musik da leiten nahtlos zur literaturverfilmung "verlorene ehre der katharina
blum" über. ein sehr wichtiger film, ein film der wenigen aufrechten und anständigen
die sich der panikmache und hysterie des staates nicht beugten

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