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Alamo (1960)

Alamo (1960)
Bewertung:
Humor: 20%20%
Action: 66%66%
Spannung: 73%73%
Erotik: 6%6%
Anspruch: 60%60%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

Film bewerten
OT: The Alamo
Kriegsfilm
USA 1960
Regie: John Wayne
Buch: James Edward Grant
Musik: Dimitri Tiomkin
Produzent: John Wayne
Darsteller: John Wayne, Richard Widmark, Laurence Harvey, Frankie Avalon, Patrick Wayne, Linda Cristal, Joan O'Brien, Chill Wills, Joseph Calleia, Ken Curtis, Carlos Arruza, Jester Hairston, Veda Ann Borg, John Dierkes, Denver Pyle, Aissa Wayne, Hank Worden, William Henry, Bill Daniel, Wesley Lau, Chuck Roberson


Kurzinhalt:
1836, die amerikanischen Texaner erheben sich gegen die mexikanische Obrigkeit. Jim Bowie und William Travis befestigen die Mission Alamo, um den Diktator General Santa Anna und seine 7.000 Mann auf ihrem Marsch gegen den texanischen General Sam Houston aufzuhalten. Verstärkung erfahren sie durch die Freiwilligen unter Colonel Crockett und James Bonham. 11 Tage können die 187 Texaner Alamo gegen den übermächtigen Santa Anna halten. Nachdem die Frauen der Verteidiger die Mission verlassen durften, stürmen mexikanische Truppen Alamo ...

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)
📝 geschrieben von 8martin

Wenn Helden sterben
Die einzige Regiearbeit von John Wayne und die hätte er sich lieber sparen sollen. Keine Frage vor der Kamera war er der uneingeschränkte König des Westerns (ein paar Kriegsfilme mittelmäßiger Qualität waren auch dabei) aber als Regisseur war er wirklich nicht das Gelbe vom Ei.
Der historische Hintergrund dieses texanisch – mexikanischen Krieges so um die Mitte des 19, Jahrhunderts bleibt etwas unklar, trotz der heillos langen Dialoge, die die Handlung strecken. Bemerkenswert ist eigentlich nur der Schluss: nach über zwei Stunden kommt es endlich zur Belagerung und Eroberung der Missionsstation Alamo und die ist etwa so spannend wie der Wetterbericht. Eine beachtliche Riege von Weltstars wirken mit, ohne sich profilieren zu können. Laurence Harvey macht auf schneidigen Offizier, Richard Widmark laviert so zwischen den Fronten und Richard Boone mimt einen knurrigen alten General. Erfrischend der Sänger Frankie Avalon, der sanfte Gesangsstar aus den 50er und 60er Jahren. Für die wenigen Frauenrollen konnte sich nur Linda Cristal qualifizieren, durfte aber dem Helden Colonel Davy Crockett (Wayne) nicht zu nahe kommen.
Nach langen pompösen Auf- und Abritten kommt es endlich zur Entscheidungsschlacht. Die wird unterlegt mit dem Evergreen ‘ Greensleeves of Summer‘, aber nur ganz leise. Wir sehen auch noch heldenhafte Soldatenfrauen, die den freien Abzug ablehnen – was dem Regisseur bestimmt aus dem Herzen sprach – bevor alle Helden ins Gras (Staub/dust) beißen. Das hat schon einen gewissen Seltenheitswert.
Ein monumentales Epos mit wenig Substanz und viel pathetischer Theatralik bis hin zu den offiziellen Postern mit Pose.

📝 geschrieben von Vortex

Danke für den Hinweis, den Film hätte ich wohl verpasst.

📝 geschrieben von Stefanie

Als John Wayne 1960 Alamo inszenierte, konnte er von all dem profitieren, was er in vielen Jahren unter der Regie von John Ford (Ringo, Der Teufelshauptmann, Der schwarze Falke), Howard Hawks (Rio Bravo, Red River) und anderen Hollywood-Größen gelernt hatte. Sein Regiedebüt war ein lange von ihm gehegtes Wunschprojekt, und so geriet Alamo zu einem breiten und unverhohlen patriotischen Epos.

Im Freiheitskampf der Texaner 1836 kämpfen 187 Männer im Fort Alamo gegen die Übermacht der mexikanischen Armee und halten sich bis zum letzten Mann. John Wayne (Hatari!, El Dorado) verkörpert einen dieser Helden, Colonel Davy Crockett, den offenen, fröhlichen Pionier, der zum Senator wurde. Laurence Harvey (Telefon Butterfield 8, Der Menschen Hörigkeit) spielt den steifen, befehlstreuen Colonel William Travis; Richard Widmark (Das Urteil von Nürnberg, Cheyenne) übernahm den Part des legendären Jim Bowie, der sich gegen das militärische Protokoll auflehnt.

Die zusammengeworfene Fort-Besatzung aus Armeesoldaten, texanischen Freischärlern und Zivilisten wird zu einem gefährlichen Hexenkessel, doch im Kampf um die gemeinsame Sache stehen sie alle ihren Mann, um als Metapher für Waynes Vision von einem heldenhaften Amerika zu dienen. Alamo zählt zu den letzten großen Western-Klassikern; es wurden keine Mühen gescheut, die historische Kulisse detailgetreu wieder auferstehen zu lassen. Zudem glänzt die Besetzung bis in die Nebenrollen mit Genrefilm-Ikonen und alten Weggefährten Waynes, darunter Richard Boone (Rio Conchos), Chill Willis (Rio Grande), der eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller für Alamo erhielt, Hank Worden (Chisum), Denver Pyle (Bandolero), Ken Curtis (Das war der Wilde Westen) sowie Olive Carey (Zwei rechnen ab). Weiterhin spielen der damalige Teenie-Star Frankie Avalon und John Waynes Sohn Pat. Der große John Ford ließ es sich nicht nehmen, die Regie des zweiten Drehstabes zu übernehmen.

Sicherlich reicht Wayne nicht an seinen Freund und geistigen Ziehvater Ford haber abgesehen vom etwas dialoglastigen Drehbuch, liefert er einen unterhaltsamen Streifen voller beeindruckender Charaktere und ausgezeichneter Action-Szenen. Dies wurde schließlich auch mit einer Oscar-Nominierung für den besten Film gewürdigt. "Remember the Alamo!" --Sean Axmaker

📝 geschrieben von Donnie

Auch von mir vielen Dank !!! Kenne ebenfalls den Film noch nicht.
Ciao, Donnie.

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