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Abbitte

Abbitte
Bewertung:
Humor: 18%18%
Action: 33%33%
Spannung: 70%70%
Erotik: 35%35%
Anspruch: 85%85%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Atonement
Drama /Kriegsfilm
Großbritannien 2007
Regie: Joe Wright
Buch: Christopher Hampton, Ian McEwan (Roman)
Musik: Dario Marianelli
Produzent: Tim Bevan, Eric Fellner, Paul Webster
Darsteller: Keira Knightley, James McAvoy, Romola Garai, Saoirse Ronan, Brenda Blethyn, Vanessa Redgrave, Juno Temple, Alfie Allen, Nonso Anozie, Anthony Minghella

Kinostart: 08.11.2007
Homepage/Trailer

Kurzinhalt:
An der Schwelle zum Erwachsenwerden beobachtet die 13-jährige Briony den leidenschaftlichen Flirt zwischen ihrer älteren Schwester Cecilia (Knightley) und dem Gärtnersohn Robbie (James McAvoy). Herausgerissen aus ihrer kindlichen Phantasiewelt und verunsichert lässt sie kurz darauf ganz bewusst zu, dass Robbie für ein Verbrechen beschuldigt wird, das er nicht begangen hat. Die Folgen der Ereignisse dieses Sommers 1935 lassen keinen der drei mehr los und führen sie auf unterschiedlichen Wegen durch die Schrecken des 2. Weltkriegs.

Offizieller Wettbewerbsfilm bei den 64. Internationalen Filmfestspielen von Venedig.

Abbitte - DVD
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📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Sehr interessanter Film, die vor allem durch seine Schauspieler und die Wendungen überzeugen kann. Mich aht auch gerade der Anfangsteil überzeugt, der dazu führt, dass Robbie zum Täter gemacht wird. Und natürlich das überraschende Ende, das die vorhergehende Szene von Briorys Besuch bei ihrer Schwester in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.
Was mir beim ganzen aber doch etwas gefehlt hat, ist eine Betroffenheit oder etwas, das mich bewegt hat. Denn auch wenn mich der Film schon überzeigt hat, richtig Emotionen sind bei mir so gar nicht aufgekommen.

📝 Rezension geschrieben von Jackie Brown

Ha, auch gesehen!

"Abbitte" hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich etwas Schwierigkeiten hatte in die Geschichte hineinzutauchen. Für mich wirkte der Film sehr gekünstelt, vielleicht lag das einerseits an der Mode und der Ausdrucksweise der 30er Jahre, andererseits aber wohl auch an der höchst theatralischen Schauspielleistung der einzelnen Akteure (was ja wohl so gewollt war). Die einzelnen Szenen wirkten auf mich mehr wie ein Theaterstück, die Landschaftsbilder fügten sich jedoch perfekt ein, da alles sehr verträumt war (bis auf die Kriegsszenen, die einen Kontrast dazu bildeten).
Etwas verwirrend und jedoch trotzdem einleuchtend waren die Sprünge in den einzelnen Handlungen. Die relevanten Szenen des Plots wurden zuerst aus der kindlichen Sicht von Briony gezeigt, welche nur einen kleinen Ausschnitt der eigentlichen Szene (später dann gezeigt aus der Sicht von Cecilia) erlebte und so rückblickend falsch interpretierte.
Während die Geschichte dann ihren Verlauf nimmt, werden die einzelnen Hauptpersonen Cecilia, Briony und Robbie (alle toll gespielt!) in ihrem Leben begleitet. Dabei sind die Kriegsszenen nicht provokant brutal dargestellt, sondern eher schmerzlich real. Es wird bewusst auf die emotionale Schiene abgezielt, die Verzweiflung wird greifbar, sehr ergreifend!
Ganz unbewusst spielt gegen Ende dann wieder die "Phantasierealität" von Briony mit hinein, wobei dann das Ende natürlich schmerzt. Ja, auch mir rollten ein paar Tränchen die Wangen herunter ...

Guter Film, trotzdem in meinen Augen kein Meisterwerk.

📝 Rezension geschrieben von 8martin

Späte Abbitte

Zugegeben, die Musik nervt etwas und als Untermalung, die punktgenau absetzt, wenn die Handlung stoppt, wirkt das etwas antiquiert.
Aber wenn man die lange Exposition durchgestanden hat, während man ahnt, dass da pubertäre Verleumdung im Spiel ist, baut sich langsam aber beständig eine gewisse Spannung auf.
Man wird durch eine englische Klassengesellschaft geführt, in der auch ein fieser Plutokrat seinen Platz hat, der früher einmal der Vergewaltiger war und dann später sein Opfer heiratet. Der Film lehnt sich sehr eng and den Roman an. Hier wie dort werden die zwei entscheidenden Szenen nur ganz kurz und schlecht zu erkennen dargestellt. Aber in der letzten halben Stunde entsteht eine erstaunliche Dichte.


❗ Spoilerwarnung ❗
Als dann Vanessa Redgrave als Autorin eine äußerst überraschende Wende anbietet, merkt man, wie hier mit dem Titel gespielt worden ist: ein Roman, ein Spätwerk, das auch ein Erstling hätte sein können, der den beiden Liebenden das gewährt, was ihnen im Leben nicht vergönnt war. Das ist deshalb so ergreifend, weil man zuvor die verbale Entschuldigung der Übeltäterin miterlebt hat. So genießen wir in der Realität das Happyend mit Genugtuung wohl wissend, dass es eigentlich ganz anders war.

Sehenswert.

📝 Rezension geschrieben von Samtpfote

So hab den Film heute auch endlich gesehen. Am Anfang war er doch etwas komisch fand ich das mit diesen Blumen und der Vase, dieses hin und her. Und auch Briony ging mir auf nerven, ihre Art wie sie durchs haus lief wie ein Roboter lief sie um die Ecken. Aber im grossen und ganzen fand ich den Film gut. Manchmal war es etwas verwirrend mit den Jahren, es ging vorwärts und wieder zurück. Das Ende fand ich irgendwie schade es ging plötzlich alles so schnell.

📝 Rezension geschrieben von Kruemel

Ich fand den Film auch sehr schön. Besonders zu Anfang, als die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wurde und man mitbekommen hat, warum Briony was anderes gedacht hat.
James McAvoy passt wirklich gut in die Rolle des Robbie, der einerseits total sanft und liebenswürdig ist, andererseits aber auch voller Zorn (verständlicherweise).
Die verschiedenen Sprünge fand ich jetzt nicht schlimm. Einmal war ich tatsächlich sehr verwirrt


❗ Spoilerwarnung ❗
(Es war die Szene, in der sich Briony nach der Hochzeit ihrer Cousine zu ihrer Schwester geht, um sich zu entschuldigen und Robbie da ist. Eigentlich war er ja in Frankreich.... )

, aber das Ende hat es dann aufgelöst.
Sicher ist der Film kürzer gefasst, als das Buch, was irgendwie auch logisch ist. Umso mehr freue ich mich, das Buch jetzt auch zuende zu lesen. Bisher denke ich aber, dass es eine gute Umsetzung des Buches war.

📝 Rezension geschrieben von Jammyfellow

ich hab das buch erst gelesen nachdem ich den film gesehen hab. ich ging eigentlich nur rein wegen meiner neu-entfachten james mcavoy-leidenschaft
aber der film ist einsame spitze. einen besseren hat und wird es diesen jahr eher nicht mehr geben. kraftvoll, rühren, anregend.... einfach ein meisterwerk. allein schon für die ca. 5 minuten-kamerafahrt am strand von dünkirchen lohnt sich schon und ist oscarwürdig!!!
und das buch liest sich auch gleich viel leichter, hat man den film schon mal gesehn...

📝 Rezension geschrieben von Lirielle

Also, ich hab jetzt mal festgestellt, dass ich kein guter Kritiker bin, weil mir immer ganz viele Filme ganz sehr gefallen. So ist es auch bie diesem Film! Er war toll. Etwas verworren, sebr sehr eindrucksvoll und sehr gut gemacht. Die Kostüme (bzw. Kleidung) haben mir sehr gefallen, die Musik war sehr genial (besonders die Verschmelzung von Männerchor - Armee und Orchester, die eigentlich gegeneinander musiziert haben udn dennoch harmonierten) und auch die Geschichte war gut umgesetzt, denn das Buch muss wohl ziemlcih komplex und umständlich sein, hat mir ein Bekannter erzählt.

Der Film ist für alle zu empfehlen, die auf Geschichte, Liebe, Musik und schöne Bilder stehen.

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